DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ausgrabungsstätte Pachacamac.
Ausgrabungsstätte Pachacamac.Bild: crea.ulb.ac.be
Archäologie

Forscher entdecken Inka-Tempel südlich von Lima 

22.04.2014, 23:5323.04.2014, 09:13

Archäologen einer belgischen Universität haben südlich der peruanischen Hauptstadt Lima einen Inka-Tempel entdeckt, dessen Wände mit bunten Malereien verziert waren und auf dessen Boden Opfergaben lagen. Der Bau befindet sich auf dem 465 Hektar grossen Pachacamac-Gelände

Bislang hätten erst einige Motive der Wandmalerei identifiziert werden können, erklärte Chef-Archäologin Kusi Colonna-Preti von der Freien Universität Brüssel am Dienstag. «Die roten, gelben, schwarzen, blauen und grünen Farben wurden oft in mehreren Schichten aufgetragen, aber Erdbeben haben die Stärke der Struktur beträchtlich geschwächt.» 

Schmuck aus Papageien-Federn

Die «kostbaren Opfergaben» auf dem Boden stammten den Angaben zufolge aus verschiedenen Regionen der Anden. Es handle sich um Schmuck aus Papageien-Federn, schwarzen Steinen aus den Bergen mit besonderen Formen, Muscheln und Keramik der Inkas. 

Die Funde belegten, dass Pilger zur Zeit der Inkas von weit her nach Pachacamac gekommen sein müssen, heisst es in der Erklärung der Universität. (dhr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Hungersnöte machten Menschen in Europa laktoseverträglich
Laktoseverträglichkeit unter der Lupe der Wissenschaft: Während Hungersnöten oder Pandemien waren durch Laktose hervorgerufene Durchfälle ein lebensbedrohliches Problem.

Die Genvariante, die das effiziente Verarbeiten von Milchzucker (Laktose) auch nach dem Säuglingsalter ermöglicht, ist erst seit der Bronze- und Eisenzeit weit verbreitet. Forschende haben nun aufgezeigt, dass diese Entwicklung vermutlich vor allem durch Hunger und Krankheiten befördert wurde.

Zur Story