DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Pilotenstreik 

Flugausfälle bei Air France dauern an

17.09.2014, 14:05

Der Streik der Piloten von Air France hat auch am dritten Tag zu massiven Behinderungen im französischen Flugverkehr gesorgt. Nach Angaben der Fluggesellschaft fielen am Mittwoch wieder rund 60 Prozent der Flüge aus.

Auch für Donnerstag wurden fast zwei Drittel der Starts gestrichen. Frankreichs Premierminister Manuel Valls forderte, den Streik so schnell wie möglich zu beenden. Die Aktion sei unverständlich, sagte der Regierungschef dem Sender «France Inter». Valls forderte die Piloten auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Zukunft von Air France stehe auf dem Spiel.

Auch die Schweiz betroffen

Laut Website der Fluggesellschaft wurden heute alle Flüge zwischen Paris und Zürich annuliert, am Donnerstag fallen vier von fünf Flügen aus. Genf büsst morgen vier von neun Verbindungen nach Paris ein. Basel-Mülhausen ist hingegen wenig betroffen: nur eine Verbindung zwischen Basel und Paris fällt morgen Donnerstag aus.

Der Pilotenstreik richtet sich gegen Sparpläne des Airline-Konzerns Air France-KLM, der Kurz- und Mittelstrecken an seine Billigtochter Transavia übertragen und damit seine jährlichen Kosten um mehr als eine Milliarde Euro senken will.

Die Piloten fordern einen einheitlichen Vertrag für ihre Berufsgruppe. Ihre Gewerkschaft befürchtet durch den Ausbau der Billigfluglinie eine Auslagerung von Jobs und schlechtere Arbeitsbedingungen. (sda/dpa/wst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«... ein wenig Alarm schlagen»: Macron verteidigt seine Corona-Tirade

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat nach hitzigen Debatten seine Wortwahl bezüglich Ungeimpfter verteidigt. Er stehe vollkommen zu seinen Äusserungen, sagte Macron am Freitag.

Zur Story