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Hier kann es sich wohl nur um das herzigste Tattoo von Zwillingen ever handeln. Oder etwa nicht?
bild: facebook

Liebe Eltern, SO geht Liebsein wirklich (nur so als Tipp für Weihnachten)



Dies ist eine enorm rührende Geschichte aus der kanadischen Stadt Calgary über die uneingeschränkte Liebe von zwei Eltern zu ihrem Kind. Also: Vater Steve Peace ist Tätowierer und sticht andern Leuten tagein tagaus Bilder unter die Haut. Zum Beispiel seiner Frau Lindsay. Ihr hat er die drei Kinder auf diverse Körperteile tätowiert. Eins davon ist ein süsses Mädchen in einem rosa Röckchen.

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Wie bei H.R. Giger zuhause: Vater Steve an seinem Arbeitsplatz.
Bild: global calgary

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Alles ganz normal: Mutter Lindsay zuhause.
Bild: global calgary

Kurz nach seinem 15. Geburtstag schreibt das Mädchen seiner Mutter einen Brief, in dem steht, dass es sich schon lange als Junge fühlt. Dass es jetzt Ace heisst. Und dass es immer, wenn es das Tattoo auf Mutters Arm sieht, ganz traurig wird und sich missverstanden fühlt. Die Mutter weint viel, sie kann sich nicht vorstellen, was auf ihr Kind zukommt. Und sie vermisst ihre Tochter.

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Sohn Ace fühlt sich von seinen Eltern rundum geliebt.
bild: global Calgary

Doch Steve und Lindsay stehen hinter Ace, no matter what. Und reagieren sofort. Steve stichelt aus dem Mädchen in Rosa einen kleinen Jungen in kurzen Hosen. Sie überraschen Ace damit, und der ist überglücklich. Denn er war sich nicht sicher, wie ernst ihn die Eltern in seinem Wunsch nach einer andern Identität nehmen würden. 

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Bild: facebook

«Ace war immer schon grossartig», sagt sein Vater, «aber jetzt, mit jedem kleinen Schritt, den er vorwärts in sein neues Leben geht, ist er noch grossartiger.» Unconditional love eben. Bedingungslose Liebe. Grossartig.

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • QueenDOJOJOD 23.12.2015 10:41
    Highlight Highlight Leider sind auch heute noch sehr viele Eltern transphob.
    Ich meine was ändert es gross, ob dein Kind mit den falschen Geschlechtsmerkmalen zur Welt kam oder nicht?!
    Wenn man die werdende Mutter in der Schwangerschaft fragt was sie möchte, Mädchen oder Junge, dann kommen solche Aussgaen, es wäre egal, Hauptsache gesund!
    und wenn das Kind als Mädchen zur Welt kam und merkt, dass es doch ein Junge ist, fangen die Probleme bei den Eltern an, ob wohl es zuvor noch egal war.
    ich ziehe meinen Hut vor diesen Eltern!

    SO TRANS, SO WHAT ?!
    • Fumo 23.12.2015 11:28
      Highlight Highlight 1. Geschlechtsumwandler sind keine Trans(vestiten).
      2. Transphob bedeutet nicht "Angst" vor Transvestiten zu haben, sondern einen zu sein aber Angst zu haben es einzusehen (klingt komisch, ist aber so!).
      3. Statistisch ist jeder siebte Kind der zur Welt kommt einen Zwitter bei dem dann die Eltern entscheiden zu welchen Geschlecht es "therapiert" wird. Kann also durchaus sein dass die Eltern damals falsch entschieden haben und deswegen jetzt so verständnisvoll reagieren.
    • QueenDOJOJOD 23.12.2015 11:48
      Highlight Highlight Ich bin selber eine Transfrau, und kenne mich mit den Formulierungen aus, danke!
      ich habe auch nie behauptet, dass trans, Transvestit bedeutet, oder habe ich das so geschrieben?
      ich habe lediglich das "*" Sternchen vergessen.
      Transphob bedeutet so viel wie Angst davor zu habe, was nicht Cis* ist. Homophobie ist ja auch die Angst vor der Homosexualität und die Inakzeptanz deswegen.

      Des weiteren mag deine Statistik korrekt sein, ich habe sie aber nicht nachgebrüft, aber man nennt solche Menschen nicht Zwitter, sondern Intersexuell!
      und es ist im Text geschrieben das Er als Sie zur Welt kam!
    • R&B 23.12.2015 13:11
      Highlight Highlight Kann es sein, dass Eltern nicht transphob sondern einfach Angst um die Zukunft des Kindes haben? Angst, dass sich das Kind irrt und es später nach all den sozialen Hindernissen bereut? Wohlgemerkt: ich bin mir bewusst, dass jemand, der sein Geschlecht wechselt, sich darüber zu 100% sicher ist und es auch der richtige Entscheid ist.
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