Gesellschaft & Politik
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Unabhängigkeitspartei up! baut aus

Privatisierung des Asylwesens und Abschaffung der Entwicklungshilfe: Die Partei up! macht mit radikalen Forderungen auf sich aufmerksam

TG Maeder Brenda FDP

Da war sie noch in der FDP: Brenda Mäder, Gründerin und Co-Präsidentin der Unabhängigkeitspartei (up!). Bild: FDP

Die im Juni gegründete Unabhängigkeitspartei (up!) gründet am kommenden Mittwoch in Zürich ihre erste Kantonalsektion. Gleichzeitig entscheidet sie, ob und wie sie bei den Kantonsrats- und Nationalratswahlen im kommenden Jahr teilnehmen wird.

Die Kantonalsektion soll vor allem der Mitgliederakquisition dienen, wie die Partei an Montag mitteilte. Dass die erste Sektion in Zürich ins Leben gerufen werde, sei kein Zufall. «Für die up! sei Zürich ein wichtiges Zentrum», schreibt Brenda Mäder, Gründerin und Co-Präsidentin der up!Schweiz. Weitere Kantonalsektionen sind im Thurgau und in Bern geplant.

Die Unabhängigkeitspartei vertritt nach eigenen Angaben klassisch liberale Forderungen wie etwa jene nach tieferen Steuern und einem schlanken Staat. Weitere Anliegen sind die Abschaffung der Entwicklungshilfe, die Privatisierung des Asylwesens sowie die Legalisierung sämtlicher Betäubungsmittel.

Als Höhepunkt der Gründungsfeier in Zürich kündigt die Partei den Auftritt des Satirikers Andreas Thiel an. Dessen Einladung wird damit begründet, dass die up! täglich über den «Chabis» lache, den die Politiker in Bern produzierten. «Da wollen wir zur Abwechslung für einmal einem echten Satiriker zuhören», wird Silvan Amberg, der Zürcher Vertreter im Vorstand der up!Schweiz zitiert. (sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Gianni Thommen 10.11.2014 17:12
    Highlight Highlight Frau Brenda Mäder lebt in einer Traumwelt. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man so einen Stuss erzählen kann. Zuviel HSG schadet.
    6 4 Melden
  • Kari Metzger 10.11.2014 15:55
    Highlight Highlight Die erzählen noch grösseren Mist als die Junge $VP und die Jungsozialdemokraten. Der Ruf nach tieferen Steuern wird bald verhallen, denn das Asylwesen wird dann doppelt soviel kosten, weil es ja noch ehemalige Abzocker der FDP im Verwaltungsrat geben wird!!
    11 2 Melden
  • KarltheMarx 10.11.2014 14:31
    Highlight Highlight Privatisierung des Asylwesens? Das ist wohl ein Witz?
    12 4 Melden
  • Alnothur 10.11.2014 13:53
    Highlight Highlight Dann freue ich mich mal auf die Berner Sektion!
    10 6 Melden
  • Darude Sandstorm 10.11.2014 12:32
    Highlight Highlight Meine Stimme haben sie auch, aber statt Andreas Thiel, hätten sie besser Peter Thiel eingeladen :) Trotzdem spannend, vielleicht gibts ja nach der Gründungsfeier ein Apéro mit Musik. Hoffentlich spielen sie da Darude Sandstorm.
    6 11 Melden
    • freiheitistunteilbar 10.11.2014 14:47
      Highlight Highlight Komm doch bei der Gründung vorbei und überzeuge dich selbst. Vielleicht wird ja wirklich Darude Sandstorm gespielt ;)
      4 3 Melden
  • phreko 10.11.2014 12:19
    Highlight Highlight Die nächste Generation der Wirklichkeitsverweigerer, welche beim Neoliberalismus den Turbo zünden möchten! Produziert noch mehr Verlierer in der Gesellschaft, damit es in der Schweiz noch ein bisschen "gemütlicher" zum Leben wird.
    27 11 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 10.11.2014 11:41
    Highlight Highlight Sehr vernünftige Forderungen!
    meine Stimme haben sie.
    22 28 Melden
    • pun 10.11.2014 17:25
      Highlight Highlight Hahaha, gehören Sie dem Bund der "Kreuzritter gegen staatliche Eingriffe in die freie Wirtschaft" an?
      6 1 Melden
  • hektor7 10.11.2014 10:45
    Highlight Highlight Endlich! Die Protestpartei, auf welche die Welt (oder zumindest unser kleines, neutrales Schwiizli) gewartet hat!
    22 29 Melden

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