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Unabhängigkeitspartei up! baut aus

Privatisierung des Asylwesens und Abschaffung der Entwicklungshilfe: Die Partei up! macht mit radikalen Forderungen auf sich aufmerksam



TG Maeder Brenda FDP

Da war sie noch in der FDP: Brenda Mäder, Gründerin und Co-Präsidentin der Unabhängigkeitspartei (up!). Bild: FDP

Die im Juni gegründete Unabhängigkeitspartei (up!) gründet am kommenden Mittwoch in Zürich ihre erste Kantonalsektion. Gleichzeitig entscheidet sie, ob und wie sie bei den Kantonsrats- und Nationalratswahlen im kommenden Jahr teilnehmen wird.

Die Kantonalsektion soll vor allem der Mitgliederakquisition dienen, wie die Partei an Montag mitteilte. Dass die erste Sektion in Zürich ins Leben gerufen werde, sei kein Zufall. «Für die up! sei Zürich ein wichtiges Zentrum», schreibt Brenda Mäder, Gründerin und Co-Präsidentin der up!Schweiz. Weitere Kantonalsektionen sind im Thurgau und in Bern geplant.

Die Unabhängigkeitspartei vertritt nach eigenen Angaben klassisch liberale Forderungen wie etwa jene nach tieferen Steuern und einem schlanken Staat. Weitere Anliegen sind die Abschaffung der Entwicklungshilfe, die Privatisierung des Asylwesens sowie die Legalisierung sämtlicher Betäubungsmittel.

Als Höhepunkt der Gründungsfeier in Zürich kündigt die Partei den Auftritt des Satirikers Andreas Thiel an. Dessen Einladung wird damit begründet, dass die up! täglich über den «Chabis» lache, den die Politiker in Bern produzierten. «Da wollen wir zur Abwechslung für einmal einem echten Satiriker zuhören», wird Silvan Amberg, der Zürcher Vertreter im Vorstand der up!Schweiz zitiert. (sda)

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