Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Korrekturen bei den Fremdsprachen

Lehrplan 21 wird abgespeckt

Der Lehrplan 21 wird abgespeckt. Dies hat die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) nach der Auswertung der Rückmeldungen in der Konsultation entschieden. Die Auswertung habe den ersten Eindruck bestätigt, dass der Entwurf des Lehrplans 21 mehrheitlich positiv aufgenommen werde, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Es gab aber auch Kritik.

Diese betrifft vor allem den Umfang, den Detaillierungsgrad sowie die teilweise zu hohen Anforderungen an die Schüler. Die D-EDK lässt nun den Lehrplan 21 überarbeiten. Unter anderem soll er um 20 Prozent gekürzt werden. Weiter soll in einigen Fachbereichen der Aufbau der Kompetenzen weniger kleinschrittig beschrieben werden.

Neue Version kommt im Herbst

An den Lehrplänen für die Fremdsprachen werden bei der Überarbeitung nur einzelne Korrekturen vorgenommen. Fragen im Zusammenhang mit der Sprachenstrategie der EDK müssten gegebenenfalls unter Einbezug aller Sprachregionen auf gesamtschweizerischer Ebene diskutiert werden, heisst es weiter.

Die überarbeitete Version soll im Herbst 2014 vorliegen und Ende 2014 von den Erziehungsdirektorinnen und -direktoren der Deutschschweiz zur Einführung in den Kantonen freigegeben werden. Die meisten Kantone planen die Einführung für das Schuljahr 2017/18, einzelne Kantone früher. (sza/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Tropen-Trump» räumt ab: Bolsonaro gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien

Die Brasilianer haben den ultrarechten Ex-Militär Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten gewählt. Seine Anhänger hoffen auf ein Ende der Korruption. Seine Gegner befürchten einen Angriff auf die noch junge Demokratie und eine Welle von Hassverbrechen.

Die Brasilianer haben der traditionellen Politikerkaste des Landes eine schallende Ohrfeige verpasst und den Rechtspopulisten Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten gewählt.

Auf den Ex-Militär entfielen am Sonntag rund 55,5 Prozent der Stimmen, sein …

Artikel lesen
Link to Article