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epa04043083 UN-Arab League Special envoy to Syria Lakhdar Brahimi speaks during a new press conference at the European headquarters of the United Nations, in Geneva, Switzerland, 26 January 2014. Negotiations between the Syrian government and opposition reached an impasse Sunday in Geneva, as Damascus insisted on a deal on humanitarian aid before it discusses the issue of prisoners. The delegations moved into separate rooms for consultations with UN-Arab League envoy Lakhdar Brahimi after face-to-face meetings failed to produce an agreement.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA/KEYSTONE

syrische opposition unzufrieden

Friedensgespräche verkommen zum «Dialog von Gehörlosen»



Das Syrien-Treffen unter der Leitung des Vermittlers Lakhdar Brahimi ist am Montagmittag nach rund einer Stunde unterbrochen worden. Ein Mitglied der Delegation der Opposition bezeichnete die Gespräche als «Dialog von Gehörlosen».

Die Delegation der Regierung habe eine konfrontative Sprache angeschlagen, erklärte Oppositionsvertreter Murhaf Jouejati vor Journalisten. Deshalb habe Brahimi beschlossen, die Sitzung zu unterbrechen. Man werde aber später getrennt weiter verhandeln.

Übereinkunft vom Sonntag relativiert

Die syrische Opposition relativierte die Übereinkunft vom Sonntag, die den Abtransport der Frauen und Kinder aus den belagerten Teilen der Stadt Homs regeln sollte. «Es stimmt nicht, dass die Forderungen nach der Wegschaffung der Zivilisten aus den belagerten Stadtteilen von uns gestellt worden wären», erklärte Anas Abdeh, ein Mitglied der Oppositionsdelegation, am Montag in Genf.

Die Opposition verlange stattdessen die «schrittweise Aufhebung der Belagerung» durch die Regimetruppen sowie Zugang für Hilfskonvois zu den eingekesselten Gebieten.

Homs, eine Grossstadt in der Mitte Syriens mit einer Million Einwohnern, ist seit Beginn des Bürgerkriegs umkämpft. Im vergangenen Juli hatten sie die Truppen des Regimes von Präsident Baschar al-Assad zum Grossteil eingenommen.

In Teilen der historischen Altstadt und im Stadtteil Chaldiejeh halten noch Rebelleneinheiten die Stellung. Zusammen mit den Familienangehörigen sind etwa 2000 Menschen dort umzingelt und von Lebensmittel- und anderen Hilfslieferungen nahezu gänzlich abgeschnitten. (sda)

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