Gesellschaft & Politik
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Gute Neuigkeiten aus Westafrika

In Mali ist die Ebola-Epidemie offiziell beendet



A health worker checks the temperature of a man arriving at Bata Airport, January 14, 2015. All teams arriving in Equatorial Guinea for the African Nations Cup must travel through the capital Malabo and have tests for the Ebola virus, the Confederation of African Football (CAF) said on Wednesday.
REUTERS/Amr Abdallah Dalsh (EQUATORIAL GUINEA - Tags: SPORT SOCCER HEALTH)

Gesundheitscheck am Flughafen. Bild: AMR ABDALLAH DALSH/REUTERS

Die Ebola-Epidemie im westafrikanischen Mali ist offiziell für beendet erklärt worden. Dies sei möglich, weil nun 42 Tage lang keine neuen Fälle der Erkrankung gemeldet worden seien, erklärte der malische Gesundheitsminister Ousmane Koné am Sonntag in Bamako.

Der für die Bekämpfung von Ebola in Mali zuständige UNO-Vertreter Ibrahim Soce Fall bestätigte das Ende der Epidemie. In Mali waren sieben Menschen an Ebola gestorben.

Die Inkubationszeit des Ebola-Virus beträgt 21 Tage. Zwei Inkubationsperioden ohne neue Fälle von Ebola sind nötig, damit ein Land als von der Epidemie befreit betrachtet werden kann.

Rückgang auch in anderen Ländern

Am stärksten betroffen von der jüngsten Epidemie sind die westafrikanischen Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass auch dort die Zahl der Neuinfektionen deutlich zurückgehe.

WHO-Sprecher Tarik Jasarevic sprach von einem «ersten optimistischen Signal». Dass es weniger Neuansteckungen gebe, bedeute aber noch nicht, «dass der Kampf vorbei ist», fügte er hinzu.

Nach jüngsten WHO-Angaben sind insgesamt mehr als 8400 Menschen an Ebola gestorben, knapp 21'300 Menschen infizierten sich. Die meisten Neuansteckungen waren zuletzt aus Sierra Leone gemeldet worden, gefolgt von Liberia und Guinea. (kad/sda/afp)

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