Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Iraqi security forces fire artillery during clashes with Sunni militant group Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) in Jurf al-Sakhar June 14, 2014. Picture taken June 14, 2014. REUTERS/Alaa Al-Marjani (IRAQ - Tags: CIVIL UNREST POLITICS)

Ein irakischer Soldat im Kampf mit der ISIS-Miliz. Bild: ALAA AL-MARJANI/REUTERS

Namen, Codewörter und Finanzdaten

Isis-Miliz hat Milliarden – dies zeigen USB-Sticks, die Iraker von den Terroristen erbeutet haben

Den irakischen Truppen sind nach Informationen der britischen Zeitung «Guardian» mehr als 160 Speichersticks der Islamistenmiliz ISIS mit hoch brisanten Informationen in die Hände gefallen. Darunter sollen Namen, Codewörter und die kompletten Finanzdaten sein. 

«Wir waren alle verblüfft, und die Amerikaner auch», sagte ein Geheimdienstoffizier der britischen Zeitung am Sonntag. Die Daten enthielten Namen und Kriegsnamen aller ausländischen ISIS-Kämpfer, von ISIS-Anführern, Codewörter, die Initialen von Informanten in Ministerien sowie die kompletten Finanzdaten der Organisation. 

Mehr als 2 Milliarden Dollar

Seit der Eroberung der Grossstadt Mossul verfügt ISIS offenbar über Milliardenwerte. «Vor Mossul betrugen ihr gesamtes Bargeld und Anlagen 875 Millionen Dollar», sagte der Informant. «Danach, mit dem Geld, das sie in Banken geraubt haben und dem Wert der militärischen Versorgungsgüter, die sie geplündert haben, konnten sie weitere 1,5 Milliarden Dollar dazu addieren.» 

In den Besitz der Daten gelangten die irakischen Streitkräfte dem Bericht bereits vor dem Fall Mossuls. Zwei Tage vor der ISIS-Offensive habe ein Kurier des ISIS-Kommandanten Abdulrahman al-Bilawi im Dauerverhör den Namen seines Chefs gestanden. Wenige Stunden später sei al-Bilawi tot gewesen. 

In seinem Haus und bei seinem Kurier seien die Datenträger sichergestellt worden. Ihre Auswertung – unter anderem durch CIA-Agenten – sei noch im Gange. (sda/dpa) 



Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum sich der Drogen-Schmuggel nicht stoppen lässt

Die Beschlagnahmung grosser Kokainlieferungen bringt gemäss einer Studie nicht viel. Diese Strategie ist ineffizient und mithin sogar kontraproduktiv.

«Unsere Arbeit zeigt, dass angebotsorientierte Anti-Drogen-Strategien allein bestenfalls ineffektiv sind und schlimmstenfalls das Problem des Drogenhandels sogar noch verschärfen», sagt Nicholas Magliocca von der Universität von Alabama. Er hat die in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften («PNAS») veröffentlichte Studie geleitet.

Insgesamt …

Artikel lesen
Link zum Artikel