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Social Commentator Alfred Sirleaf, center rear,  gives comment on current events in Liberia including the deadly Ebola virus by speaking and writhing them down on a blackboard as people gather around to listen to him in Monrovia, Liberia, Thursday, July 31, 2014. The worst recorded Ebola outbreak in history surpassed 700 deaths in West Africa as the World Health Organization on Thursday announced dozens of new fatalities. (AP Photo/Jonathan Paye-Layleh)

Sozialarbeiter Alfred Sirleaf (mit blauem Hemd, vor der Tafel) zeigt nigerianischen Dorfbewohnern, wie sie sich vor dem tödlichen Ebola-Virus besser schützen können. Bild: Jonathan Paye-Layleh /AP/KEYSTONE

Ebola-Epidemie

So versuchen Nigeria, Liberia und Guinea die tödliche Seuche einzudämmen



Zwei möglicherweise mit dem Ebola-Virus infizierte Menschen sind einem Medienbericht nach in Nigeria auf einer Krankenstation isoliert worden. 69 weitere seien unter Beobachtung gestellt, berichtete die nigerianische Zeitung «Punch» am Freitag.

Sie sollen Kontakt zu einem Berater der liberianischen Regierung gehabt haben, der diese Woche in einem Spital in Lagos an Ebola gestorben war. Der 40-Jährige war mit einem Flugzeug in die Zehn-Millionen-Metropole gereist und dort am Flughafen zusammengebrochen. 

Die nigerianische Luftaufsichtsbehörde hatte der Airline ASky daraufhin untersagt, Ziele in dem Land anzusteuern. ASky habe die Gesundheit der Passagiere vor dem Abflug nicht ausreichend überprüft.

A close up of newspaper front pages focusing on the Ebola outbreak, including a newspaper, left,  reading 'Burn all bodies' in the city of Monrovia, Liberia, Thursday, July 31, 2014. The worst recorded Ebola outbreak in history surpassed 700 deaths in West Africa as the World Health Organization on Thursday announced dozens of new fatalities. (AP Photo/Jonathan Paye-Layleh)

Die Frontseiten der Zeitungen in Monrovia, Liberia: Die Regierungen informieren die Bevölkerung über Massnahmen gegen das tödliche Virus. Bild: Jonathan Paye-Layleh /AP/KEYSTONE

Die Zeit drängt

Angesichts des bislang schwersten Ausbruchs der Krankheit in Westafrika drängt die Zeit. Die am stärksten betroffenen Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia versuchen, die Seuche mit Kontrollen an Flughäfen, Quarantänen und Versammlungsverboten einzudämmen. 

Die Staatschefs der drei Länder wollen am Freitag in Guinea mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das weitere Vorgehen beraten. Die WHO hatte am Vortag ein Sofortprogramm für die betroffenen Länder im Volumen von 100 Millionen Dollar angekündigt.

Workers from UNICEF and partners speak with families about how they can best protect themselves from the Ebola virus disease, at the Marche Niger, a market in Conakry, Guinea, courtesy of this UNICEF handout photograph taken March 31, 2014. The World Health Organisation is launching a $100 million response plan to combat an

Unicef-Mitarbeiter unterrichten die Bevölkerung in Conakry, Guinea, im Kampf gegen die Verbreitung des Ebola-Virus. Bild: HANDOUT/REUTERS

USA testet Impfstoff an Menschen

Hoffnung kommt hierbei aus den USA: Die US-Regierung will nach Medienberichten im September erstmals einen Ebola-Impfstoff an Menschen testen. Der Impfstoff habe bereits positive Ergebnisse an Primaten gezeigt, zu denen etwa Affen gehören, berichteten der Sender CNN und die Zeitung USA Today am Donnerstagabend.

Das nationale Institut zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und die amerikanische Arznei-Zulassungsbehörde arbeiten gemeinsam daran, dass die Tests so schnell wie möglich beginnen könnten. Seit längerem forschen Biotechfirmen und Universitäten an Impfstoffen gegen den tödlichen Erreger. Sie haben bislang aber nicht das Stadium der Tierversuche verlassen. (egg/sda/dpa)

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