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Alkohol

Trauer bei saudi-arabischen Alkoholikern: 48'000 als Pepsi getarnte Heineken-Dosen vom Zoll beschlagnahmt

Trauer bei saudi-arabischen Alkoholikern: 48'000 als Pepsi getarnte Heineken-Dosen vom Zoll beschlagnahmt

13.11.2015, 10:5513.11.2015, 11:14

Der Plan war perfekt: 48'000 als Pepsi-Dosen getarnte Heineken sollten über die Grenze von den Vereinigten Emiraten nach Saudi-Arabien geschmuggelt werden. Das Etikett der Limonade war fein säuberlich über die Bierdose geklebt.

Aber die Grenzwächter im wahabitischen Gottesstaat rochen den Braten – und stoppten den vollbeladenen Lastwagen.

Alkohol

Beim Alkohol verstehen die saudi-arabischen Gesetzeshüter keinen Spass. Wer beim Genuss von Bier, Spirituosen oder Wein erwischt wird, der wandert entweder ins Kittchen oder wird öffentlich ausgepeitscht. Dennoch wird auch auf der arabischen Halbinsel dem Alkohol gefrönt – 0.2 Liter pro Kopf. Zum Vergleich: In der Schweiz wird pro Kopf jährlich 10.7 Liter reiner Alkohol getrunken.

Die rigorosen Gesetze zwingen Alkohol-Konsumenten zu kreativen Einfällen. So wurde vor kurzem ein Mann an der bahrainischen Grenze aufgehalten, der 12 Flaschen Spirituosen nach Saudi-Arabien schmuggeln wollte – in seine Kleider eingenäht. Den Grenzwächtern war der Mann offenbar aufgrund seines «verdächtigen Gehstils» aufgefallen.

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bild: CEN

(wst)

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Die Weltkarte des Biers

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En Amérique du Sud, la bière locale est surtout la plus consommée: les Argentins ne jurent que par la Quilmes, les Brésiliens ne peuvent vivre sans Skol. Les Paraguayens lui préfèrent la Brama, un type de bière concurrente à son grand voisin du nord. Les Péruviens aiment décapsuler une Cristal, au Venezuela on se rafraîchit avec une Polar et en Colombie on améliore sa dextérité avec la poker. ... Mehr lesen
quelle: vinepair
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SVP will PH-Abschaffung – und dafür eine Lehrer-Lehre: die Sonntagsnews
Am Zürcher Universitätsspital sind nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano weitere zehn potenziell problematische Fälle zu Interessenbindungen identifiziert worden. Das und mehr findet sich in den Sonntagsnews.
Das Zürcher Universitätsspital (USZ) hat laut der «NZZ am Sonntag» nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano rund zehn weitere kritische Fälle identifiziert. Der vom USZ eingesetzte Compliance-Ausschuss habe seit Juni 2025 potenziell problematische Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen geprüft. In mehreren Fällen seien Verstösse gegen die Compliance-Richtlinien festgestellt und Sanktionen ausgesprochen worden. Details dazu nenne das Spital aus Vertraulichkeitsgründen nicht. Die neuen Fälle zeigten, dass die Verstrickung von Medizin und Medtech-Industrie über den Fall Maisano hinausreiche. Der Zürcher Handchirurg Daniel Herren sprach von einem «heiklen Spannungsfeld» zwischen Innovation, Patientensicherheit und wirtschaftlichen Interessen. Das USZ und das Genfer Universitätsspital (HUG) planten inzwischen Transparenzregister für Beteiligungen und Nebentätigkeiten ihrer Ärzte. Andere Spitäler verfügten bereits über solche Register.
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