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FILE - In this Thursday, Dec. 27, 2018 file photo, President Donald Trump, center, and first lady Melania Trump, center left, greet members of the military at Ramstein Air Base, Germany. Germany's defense minister Annegret Kramp-Karrenbauer is warning that U.S. President Donald Trump's reported plans to withdraw more than a quarter of the American troops out of Germany could weaken not only the NATO alliance but the U.S. itself. (AP Photo/Andrew Harnik)

Donald Trump auf dem Luftwaffenstützpunkt im Deutschen Ramstein im Jahr 2018. Bild: keystone

Analyse

Donald Trumps Truppenabzug aus Deutschland ist eine Retourkutsche

Die USA ziehen mehr Soldaten aus Deutschland ab als gedacht – und verlegen sogar ihre Hauptquartiere. Es geht dabei nicht um Strategie, sondern um eine Retourkutsche.

Fabian Reinbold / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Am Ende kam es noch dicker als gedacht. Wochenlang war in Washington und Berlin über den tatsächlichen Umfang und die Folgen von Donald Trump s angedrohten Truppenabzug aus Deutschland spekuliert worden. Als die Pläne nun im Pentagon präsentiert worden, war das Paket härter als erwartet. 

11'900 statt 9'500 Soldaten lässt Trump aus Deutschland abziehen, die drei Hauptquartiere für Europa, Afrika und Spezialkräfte aus der Bundesrepublik verlegen. 6'400 Soldaten kehren zurück in die Heimat, der Rest geht in andere NATO -Länder. Ach ja, und schnell soll es auch gehen: In den kommenden Wochen wird begonnen.

Pentagon-Chef Mark Esper und seine Generäle bemühten sich, das Ganze als grosse Strategie darzustellen: Man könne Russland so besser abschrecken und werde die Nato stärken, erklärten sie ein ums andere Mal. Doch ihr oberster Dienstherr machte zeitgleich im Weissen Haus klar, worum es ihm wirklich geht. «Deutschland ist säumig», sagte er, es habe die USA seit Jahren ausgenutzt und er «bringe das jetzt wieder in Ordnung».

Deutschland: kein Verbündeter, sondern Gegner

Nein, der Truppenabzug, der ein paar Milliarden US-Dollar kosten soll, ist nicht Ausdruck eines grossdurchdachten Strategiewechsels, sondern einer Trump'schen Retourkutsche gegen Deutschland und Angela Merkel . Die Verkündung des Truppenabzugs lieferte damit nur den letzten einer Reihe von Belegen dafür, was Deutschland in den Augen Trumps ist: kein Verbündeter, sondern ein Gegner.

Trump hat ja sogar Recht: Deutschland hält seine Zusagen bei den Verteidigungsausgaben nicht ein. Zuletzt zahlte man 1.38 Prozent des Bruttoinlandsprodukts statt der versprochenen zwei Prozent. Das sieht in Washington nicht nur der Präsident so, sondern ist Konsens unter Fachpolitikern beider Parteien – und in Berlin wissen das Kanzlerin, Aussenminister und Verteidigungsministerin, Union und SPD auch. Sie kannten das Risiko, Washington bei dem Thema Militärausgaben nicht entgegen zu kommen.

FILE - In this Wednesday, Dec. 4, 2019 file photo President Donald Trump Trump shakes hands with German Chancellor Angela Merkel during the NATO summit at The Grove in Watford, England. After more than a year of thinly veiled threats that the United States could start pulling troops out of Germany unless the country increases its defense spending to NATO standards, President Donald Trump appears to be going ahead with the hardball approach with a plan to reduce the American military presence in the country by more than 25 percent.  (AP Photo/ Evan Vucci, file)
Donald Trump,Angela Merkel

Verstehen sich nicht: Angela Merkel und Donald Trump. Bild: keystone

Irritiert von der Kanzlerin

Doch bei Trumps Fokus auf Deutschland geht längst nicht mehr allein um diese Zahl. Ein Beispiel: Die Hauptquartiere für Europa und Spezialkräfte werden aus Deutschland nach Belgien verlegt, das für Afrika womöglich nach Italien. Deutschland zahlt mit den 1.38 Prozent zu wenig – doch die beiden Staaten zahlen prozentual sogar noch weniger: Belgien gibt nur 0.93 Prozent und Italien 1.22 Prozent aus.

Trump wurmt das Handelsdefizit, das seine USA mit der EU haben. Ihn ärgert es, dass die Zölle auf US-Autos in Europa höher sind als die auf deutsche Autos in den USA. Das ganze Wesen der Kanzlerin irritiert ihn, etwa dass sie als Anführerin der freien Welt gefeiert wurde, den Multilateralismus hochhält, mit dem er so gar nichts anfangen kann, oder sie im Juni nicht zu einem G7-Gipfel nach Camp David kommen wollte, mitten in der Coronakrise, und damit den schönen PR-Termin platzen liess. Dass Deutschland sich in seinen Augen von den USA vor Russland beschützen lasse, aber mit der Ostsee-Pipeline NordStream2 wunderbare Geschäfte mit Moskau macht.

Berlin kann noch hoffen

Kurzum: Trump ist ein Präsident, der sich von Deutschland zutiefst ungerecht behandelt fühlt. Das ist der Kern.

In Berlin und den vom Abzug wirtschaftlich betroffenen Regionen in Deutschland kann man sich nun damit trösten, dass der Abzug, den Esper in «den kommenden Wochen» beginnen will, in Wahrheit Jahre dauern würde. Und damit dass im November vielleicht Joe Biden die Präsidentschaftswahl gewinnen – und den Schritt rückgängig machen wird. Ein aussenpolitischer Berater von ihm stellte das am Mittwoch prompt in Aussicht.

FILE - In this Friday, May 13, 2011 file photo, Soldiers of 1AD attend a color casing ceremony of the First Armored Division at the US Army Airfield in Wiesbaden, Germany. The governors of the four German states that are home to critical U.S. military facilities are urging members of U.S. Congress to try and force President Donald Trump to back down from plans to withdrawal more than a quarter of American troops from the country. (AP Photo/Michael Probst, file)

US-Soldaten salutieren in Wiesbaden: 6'400 von ihnen dürfen wieder nachhause. Bild: keystone

Es dürfte auch noch Widerstand im Kongress geben, dessen Mitglieder von deutschen Regierungsvertretern seit langem bearbeitet werden und die wissen, was sie an den US-Einrichtungen in Deutschland haben.

Das alles ist möglich, aber keinesfalls sicher. Die Hoffnung, dass der lang anhaltende Zorn des US-Präsidenten auf Deutschland folgenlos bleibt, ist jedenfalls zerbrochen.

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • smartash 30.07.2020 11:34
    Highlight Highlight „Kurzum: Trump ist ein Präsident, der sich von Deutschland zutiefst ungerecht behandelt fühlt.“

    Trump fühlt sich IMMER und von JEDEM ungerecht behandelt. Die Orange fühlt sich wahrscheinlich auch von seiner Tocher Ivanka ungerecht behandlet, weil sie ihn nicht daten will
  • Morgenbrot 30.07.2020 09:35
    Highlight Highlight Lässt man Trump und sein infantiles Gehabe mal weg, ist ein Truppenabzug und die Schliessung von US Stützpunkten lobenswert. Ist ja nicht so, dass der Russe an der Grenze steht und wartet, bis er einmarschieren kann. Diese Zeiten sind schon lange vorbei.
    Eine konstruktive Beziehung zwischen Russland und Europa ist wünschenswert, da beide Seiten nur voneinander profitieren können.
    Letztendlich geht es den USA nur um Einfluss und Kontrolle. Was dabei rauskommt, hat man die letzten Jahrzehnte gesehen. Kriegerische Handlungen in souveränen Staaten, die alles nur verschlimmern.
  • Mareko 30.07.2020 08:19
    Highlight Highlight Als ich mich in Deutschland etwas umgehört habe, scheinen viele Deutsche ziemlich froh zu sein, um den US-Amerikan. Truppenabzug. Vielfach wird mit Sorge darauf hingewiesen, dass die USA immer noch Atomwaffen in Deutschland lagern und das Land quasi als Schlachtfeld verstehen, sollte es ... davor haben sich die Deutschen seit WKII gefürchtet. Vom Stützpunkt Bitburg aus wurden auch einige fragwürdige, weil völkerrechtlich illegale, Militäraktionen ausgeführt. Die betroffenen Regionen bedauern den Abzug, aus wirtschaftlichen Gründen. Trump fordert geradezu den alten Spruch heraus:"Ami go home!".
  • Theor 30.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Was für ein Verlust soll das für ein Land sein, wenn 11900 FREMDE Soldaten aus dem eigenen Land abhauen? Sendet Trump Bundestruppen in die eigenen Bundesstaaten, rasten die dortigen Gouverneure aus. Aber DE soll froh sein über eine fremdgesteuerte Militärmacht im eigenen Land? Vor was sollen die Deutschland überhaupt schützen? Dass Russland morgen nicht einmaschiert? So funktioniert der Krieg im Industriestaatszeitalter nicht mehr. Da geht eine wesentlich grössere Gefahr von Trump selber aus als von Putin. Abgesehen von marginalen Wirtschaftsrinbussen sehe ich keinen pönalen Charakter.
    • Die_andere_Perspektive 30.07.2020 08:08
      Highlight Highlight Bezüglich zweck: In Deutschland bzw aus Rammstein wurden viele der Völkerrechtsverletzenden Drohnenangriffe koordiniert. Die sollten mmn froh sein wenn die verschwinden.
    • du_bist_du 30.07.2020 08:22
      Highlight Highlight Nun, solange Deutschland als Wirtschaftsmacht von einer durch Interventionen geprägten Welt profitiert, in jedem Krisenherd mitreden will, selbst interveniert, aber nur low level weil mehr nicht geht usw., brauchen sie eine starke Armee. Haben sie nicht.
      Ohne die Amis und eigene starke Armee sollten die Deutschen ihre Rolle und Aussendarstellung überdenken.
    • MarGo 30.07.2020 08:27
      Highlight Highlight Das war auch mein Gedanke. Ich finde sogar fast, dass das die erste vernünftige und richtige Tat von Trump ist - auch wenn natürlich auf seinem Narzissmus gründend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blocher Jo 30.07.2020 06:54
    Highlight Highlight Amis go home. Its time to say goodbye für die amerikanische Besatzungsmacht in Deutschland.
  • Quacksalber 30.07.2020 06:38
    Highlight Highlight Hat ihm die Deutsche Bank die ihm so oft aus der Patsche geholfen und seine kriminellen Geschäfte unterstützt hat einen Kredit nicht gegeben?
  • Asmodeus 30.07.2020 06:29
    Highlight Highlight Besatzungsmacht USA raus aus Deutschland?
    Klingt eigentlich gut.
  • Oberon 30.07.2020 06:01
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt bin ich langsam davon überzeugt das die NATO in der heutigen Form nicht mehr ihren Aufgaben gerecht wird.

    Der Schreitpunkt bezüglich den 2% zeigt es ja deutlich auf. Man sollte eher darüber diskutieren wie effizient und sinnvoll die NATO noch ist.

    Ja, jetzt kommt wieder ein unbeliebtes Thema von mir.
    Ich würde es wirklich gerne sehen wenn Europa eine eigene Armee inkl. Forschung, Produktion etc. aufbauen würde.

    In der heutigen Zeit können wir uns auf niemanden verlassen, dass ist einfach so.
    Der Zustand der Armee in den einzelnen Ländern ist fast durchgehend mangelhaft.

  • T13 30.07.2020 00:57
    Highlight Highlight Der Rest wird in andere Nato Länder verlegt wo man näher an trump hotels ist?
  • baumi92 30.07.2020 00:27
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Wie kann ein Truppenabzug fremder Militärs auf dem Boden eines souveränen Staates eine Drohung sein? Für die meisten Länder der Welt wäre das ein Ende der Besatzung und damit eine Befreiung
    • Riesenpinguin 30.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Die Drohung ist der Verlust von Arbeitsplätzen, denn US-Basen sind ein lokaler Wirtschaftsfaktor.
      Ich weiß natürlich nicht, wie die Bevölkerung vor Ort das wahrnimmt, aber zumindest landesweit wird vor allem der potentiell wirtschaftliche Schaden beklagt.
  • Füürtüfäli 29.07.2020 23:57
    Highlight Highlight Von mir aus gerne auch den Rest abziehen. Erpresser hat man nicht so gerne in seinem Land.
    • Krusty 30.07.2020 05:16
      Highlight Highlight Ich denke nicht alle amerikaner in deutschland sind erpresser.
  • Luther 29.07.2020 23:43
    Highlight Highlight irritierend , dass mein völlig sachlicher kommentar nicht freigeschaltet wird. das sagt sehr viel zu eurer “debattenkultur” aus. das habe ich so noch nie erlebt, aber es macht nachdenklich. sehr.
  • Pascal1917 29.07.2020 23:33
    Highlight Highlight Die USA sind unterm Strich Besatzer, die sollen ruhig noch mehr Truppen abziehen. Die Bundeswehr kann man personell dafür aufstocken.
    Es wird Zeit, dass Deutschland und Europa wieder für die eigene Sicherheit sorgen.
  • Scott 29.07.2020 23:14
    Highlight Highlight Normalerweise freuen sich Länder, wenn die Besatzungstruppen abgezogen werden.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.07.2020 23:09
    Highlight Highlight Selber schuld, wenn man zu wenig Schutzgeld zahlt. Würden wir zu wenig Steuern für das Militär zahlen, müsste man auch über Truppenabbau nachdenken. Deutschland ist jetzt geschwächt.
    • Varanasi 29.07.2020 23:39
      Highlight Highlight Und dann verlegt man die Truppen in Länder, die noch weniger „Schutzgeld“ zahlen?

      Wo ist die Logik? Ach ganz vergessen, es handelt sich ja um Trump, Logik kann man da keine finden, nur beleidigte Leberwurst.

    • Alienus 30.07.2020 00:15
      Highlight Highlight Stefan Morgenthaler-Müller

      Herr Stefan,

      wieder Geschichts- und Politikunterricht aus dem
      Kohlekeller?
    • Amboss 30.07.2020 06:07
      Highlight Highlight Witzig. Wir geben ja gemessen am BIP noch viel weniger für Verteidigung aus als Deutschland.
      Da müsste man jetzt über Truppenabbau nachdenken, nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 29.07.2020 22:54
    Highlight Highlight Sind die Amis da motzen die Deutschen, dass sie da sind. Gehen die Amis motzen sie, dass sie nicht mehr da sind.

    Dito in ehemals britischen oder französischen Besatzungszonen.
  • esclarmonde 29.07.2020 22:47
    Highlight Highlight Der kleine Wicht mit der Angst vor starken Frauen in der Politik.
    Und Rachsucht war noch nie ein guter Ratgeber.
  • sowhat 29.07.2020 22:38
    Highlight Highlight Könnteno wir bitte mal eine saubere Analyse haben, welche Bedeutung die US-Truppen für D wirklich haben?
    1.wirtschaftlich
    2.militärisch
    Mir scheint zZt dass hier an einem alten Zopf festgehalten wird, damit nichts geändert werden muss, aber keine klaren Überlegungen stattfinden, warum diese Truppen da wirklich noch zeitgemäss sind. (Und 45 ist mir dabei völlig egal).
    Bitte!
  • Franz v.A. 29.07.2020 22:34
    Highlight Highlight Der Trump kommt mir wie ein kleiner, aber sehr gefährlicher Kindergärtler vor. Aus Trotz unvernüftiges Handeln.
    *«Deutschland ist säumig», sagte er, es habe die USA seit Jahren ausgenutzt und er «bringe das jetzt wieder in Ordnung».*
    Ich denke eher, das seit 1945 Deutschland von den Amerikanern ausgenutzt wurde, speziell im damaligen Kalten Krieg.
    • Franz v.A. 29.07.2020 22:55
      Highlight Highlight Nachtrag

      Im Kalten Krieg, wäre es zu einem heissen Krieg geworden, wäre Deutschland von der Karte gefegt worden. Das war die Strategie der Amerikaner damals.
    • Antiklaus 29.07.2020 23:33
      Highlight Highlight und ohne die Amerikaner hätte sich Deutschland nie so schnell erholt nach dem 2. Weltkrieg.
    • redeye70 30.07.2020 06:21
      Highlight Highlight Im Kalten Krieg war die US-Doktrin eindeutig: Sollte es zum Krieg zwischen den beiden Blöcken kommen, soll dieser hauptsächlich auf deutschem Boden stattfinden (DDR dazu gezählt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • schiterli 29.07.2020 22:31
    Highlight Highlight Wäre ich Deutscher, mich würde die Aussicht auf ein paar tausend weniger Besatzer riesig freuen. Noch schöner wäre es, wenn sie auch die Nuklearwaffen zurück in die USA schaffen würden.
  • Wiedergabe 29.07.2020 22:29
    Highlight Highlight Ich weiss, dass es nur ein t-online Artikel ist. Trotzdem würde ich der Vollständigkeit halber anfügen, dass am NATO-Gipfel 2014 vereinbart wurde, das die Länder bis 2024 Zeit haben auf 2% zu kommen.
    Wie ein Land 4 Jahre vor Frist-Ende bereits seit Jahren säumig sein soll, bleibt dann das Geheimnis vom stable genius.
    • Glenn Quagmire 29.07.2020 22:55
      Highlight Highlight t-online wird halt auch vom RTL2 Publikum gelesen...
    • Antiklaus 29.07.2020 23:34
      Highlight Highlight In diesem Fall nicht säumig, aber seit Jahren nicht genug bezahlt.
    • Jason84 30.07.2020 00:19
      Highlight Highlight Dankeschön.
      Dies kam mir auch in den Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 29.07.2020 22:20
    Highlight Highlight Deutschland braucht diese Truppen weniger als z. B. Polen. Aber die Truppenstärke ist strategisch vermutlich weniger wichtig als die Anzahl Atomsprengköpfe, oder?
    • Wiedergabe 29.07.2020 22:30
      Highlight Highlight Kommt darauf an, wie sie auf eine Aktion Russlands wie auf der Krim reagieren wollen - Truppen oder Atomsprengköpfe?
    • redeye70 30.07.2020 06:25
      Highlight Highlight Die Atomköpfe sind entscheidend. Die NATO hält sich den Präventivschlag (Erstschlag) immer noch, schriftlich verankert, als geeignete Verteidigungsstrategie.
    • bebby 30.07.2020 07:06
      Highlight Highlight Die Natoländer haben die Kriminvasion und die in der Ukraine nicht aufhalten wollen... Russland stoppt erst, wenn es richtig weh tun könnte, da Putin den Westen für schwach hält und die Invasionen aus innenpolitischen Gründen braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Lange Rede kurzer Sinn: Trumps Ego wurde angekratzt und deswegen muss er unbedingt den starken Mann markieren.
    • Riesenpinguin 30.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Noch dazu von einer Frau!
      Einer Frau, die nicht aussieht wie Ivanka!
      Und gemein zu Grenell war sie auch! Der durfte sich nämlich nicht (innen-)politisch einmischen, obwohl er doch Trump-Kumpel ist. So unfair.

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