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President Donald Trump, left, shakes hands with Chinese President Xi Jinping during a meeting on the sidelines of the G-20 summit in Osaka, Japan, Saturday, June 29, 2019. (AP Photo/Susan Walsh)
Donald Trump,Xi Jinping

Kann man ihm trauen? Donald Trump und Xi Jinping am letztjährigen G20-Gipfel in Osaka. Bild: AP

Analyse

Der neue Kalte Krieg: USA und China auf Kollisionskurs

Das Verhältnis zwischen den USA und China ist so schlecht wie lange nicht. Beide Seiten drehen kräftig an der Eskalationsschraube. Schon gibt es Vergleiche mit dem Kalten Krieg. Was ist davon zu halten?



Wie du mir, so ich dir. Oder Actio gleich Reactio. Es gibt verschiedene Redewendungen, mit denen man die Eskalation der letzten Tage zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China umschreiben könnte. Die beiden Rivalen auf der politischen Weltbühne liefern sich einen heftigen Schlagabtausch, mit unabsehbaren Folgen.

Am Freitag liess die Regierung in Peking das US-Konsulat in der südwestchinesischen Stadt Chengdu dicht machen. Es war eine Vergeltungsmassnahme für die von Washington verordnete Schliessung der chinesischen Vertretung in der texanischen Metropole Houston. China sprach von einer «legitimen und notwendigen Reaktion».

A firetruck is positioned outside the Chinese Consulate Wednesday, July 22, 2020, in Houston. Authorities responded to reports of a fire at the consulate. Witnesses said that people were burning paper in what appeared to be trash cans, according to police. China says the U.S. has ordered it to close its consulate in Houston in what it called a provocation that violates international law. (AP Photo/David J. Phillip)

Die Feuerwehr vor dem chinesischen Konsulat in Houston. Dabei wurden «nur» Dokumente verbrannt. Bild: keystone

Die USA wiederum warfen China «massive Spionage» vor. Die Chinesen taten wenig, um dies zu entkräften. Im Innenhof des Konsulats in Houston verbrannten sie Dokumente. Zwischen rivalisierenden Mächten sind solche Vorgänge nicht unüblich. Das Verhältnis zwischen den beiden weltgrössten Volkswirtschaften aber ist auf einem Tiefpunkt.

Pompeos Kampfansage

Schon vor der gegenseitigen Schliessung von diplomatischen Vertretungen standen die Zeichen auf Sturm. Die USA sandten zwei Flugzeugträger ins südchinesische Meer, auf das die Volksrepublik einen höchst umstrittenen Anspruch erhebt. Sie stationierte Kampfjets auf Inseln. Schon vor Monaten haben die USA zudem Strafzölle auf chinesische Importe eingeführt.

Ausserdem verhängten sie Sanktionen gegen China wegen dessen harschem Vorgehen in Xinjiang und in Hongkong. US-Aussenminister Mike Pompeo traf sich diese Woche in London demonstrativ mit dem geflüchteten Demokratie-Aktivisten Nathan Law. Am Donnerstag hielt er eine Grundsatzrede zu den amerikanisch-chinesischen Beziehungen.

Pompeo beschuldigte die Volksrepublik, Angehörige muslimischer Minderheiten in «Konzentrationslagern» zu internieren – ein Begriff, den selbst US-Politiker eher gemieden hatten. Ausserdem warf er China vor, «unser wertvolles geistiges Eigentum und unsere Geschäftsgeheimnisse» gestohlen zu haben und sich der «Sklavenarbeit» zu bedienen.

Seine Rede hielt Mike Pompeo in der Richard-Nixon-Präsidentenbibliothek im kalifornischen Yorba Linda. Das ist bemerkenswert, denn Nixon hatte 1972 mit seiner als sensationell empfundenen Reise nach Peking das Tauwetter zwischen den Grossmächten eingeleitet, das 1979 zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen führte.

Das perfekte Feindbild

Seither sei das Verhältnis nie so schlecht gewesen wie heute, klagen die Chinesen. Das Coronavirus trägt seinen Anteil dazu bei. Präsident Donald Trump bezeichnet es konsequent als «China-Virus» oder «Wuhan-Virus». Damit versucht er, von seinem Missmanagement in der Krise abzulenken. Und natürlich geht es um den Wahlkampf.

China eignet sich perfekt als Feindbild. Eine kritische Haltung gegenüber der Volksrepublik ist einer der wenigen Bereiche, in denen sich Demokraten und Republikaner weitgehend einig sind. Die von Präsident Barack Obama vereinbarte Transpazifische Partnerschaft (TPP) mit elf weiteren Ländern war als Gegengewicht zu Chinas Einfluss gedacht.

Experten sind sich uneinig

Donald Trump jagte das Abkommen als eine seiner ersten Amtshandlungen durch den Shredder. Seine Einstellung gegenüber China ist wie so vieles nicht durch eine klare Linie, sondern durch einen Zickzackkurs geprägt. Mal biederte er sich bei Chinas Präsident Xi Jinping an, dessen Machtfülle er bewundert. Nun setzt Trump voll auf Konfrontation.

Xi Jinping: Gekommen um zu bleiben

Video: srf/SDA SRF

Bereits ist die Rede von einem «neuen Kalten Krieg», in Anlehnung an die einstige Rivalität zwischen den USA und der Sowjetunion. Aber trifft diese Analogie zu? Die Experten sind sich nicht einig. Die einen halten sie für vollkommen berechtigt. Andere verweisen darauf, dass sich die heutige Situation erheblich von der damaligen unterscheidet.

Chinas neues Selbstbewusstsein

Früher standen sich zwei klar definierte Machtblöcke gegenüber, die politisch und wirtschaftlich gegensätzlich waren. Das heutige Verhältnis ist viel komplizierter. Die USA und China sind wirtschaftlich stark miteinander verflochten. China ist der grösste Gläubiger der USA, diese sind aber auch der wichtigste Absatzmarkt der Volksrepublik.

Der Machtanspruch Chinas aber hat sich fundamental gewandelt. Lange setzte man auf wirtschaftliche Entwicklung und hielt sich aussenpolitisch zurück. Unter Xi Jinping, der seine Gegner innerhalb der Kommunistischen Partei weitgehend ausgeschaltet hat, will China nicht nur die wirtschaftliche Nummer eins werden. Man tritt auch politisch selbstbewusst auf.

Kaputte USA – effizientes China

Die USA dagegen sind ein dysfunktionales, politisch zerrissenes Land, das von einem Wirrkopf regiert wird. Das Versagen in der Coronakrise zeigt, wie kaputt ihr System in manchen Bereichen ist. Während China die Pandemie mit seinem harten Durchgreifen (scheinbar) besiegt hat und auf den wirtschaftlichen Wachstumskurs zurückgekehrt ist.

Damit lenkt China von seinem Versagen beim Ausbruch der Pandemie in Wuhan ab, aber innenpolitisch scheint die Story zu verfangen. Auch im Ausland blicken manche mit Bewunderung auf die vermeintliche Effizienz eines autoritären Systems, das den langsamen Demokratien überlegen scheint. Hat China den Kalten Krieg schon gewonnen?

Chinas Kontrollwahn

So einfach ist das nicht. Im Westen durchschauen viele das Doppelspiel in der Coronakrise. Das Image der Volksrepublik hat sich trotz «Maskendiplomatie» tendenziell verschlechtert. Vor einer voreiligen Schlussfolgerung zum «neuen Kalten Krieg» warnt auch Bilahari Kausikan, ein pensionierter Diplomat aus Singapur, einer Art «milden» Autokratie.

In einem lesenswerten Essay verweist er auf die Widersprüche des vermeintlichen chinesischen Erfolgsmodells. Dieses versucht, ein totalitäres Politsystem (Kausikan bezeichnet es konsequent als leninistisch) mit einer Marktwirtschaft zu verbinden, einem per Definition freiheitlichen Konzept. Das führt fast notgedrungen zu Spannungen.

So geht China weltweit auf «Einkaufstour», tut sich aber schwer damit, seine Wirtschaft für ausländische Investoren zu öffnen. «Kontrollwahn» ist ein Begriff, der in Zusammenhang mit Xi Jinpings China häufig verwendet wird. Kausikan verweist darauf, dass viele Chinesen ihr Land verlassen, nicht obwohl, «sondern gerade weil es wirtschaftlich erfolgreich ist».

Defizit in Sachen Soft Power

Mit seiner teilweise aggressiven Aussenpolitik macht sich China zudem keine Freunde. Ihm komme kaum ein grösseres Land in den Sinn, «mit dem China mehr verbindet als eine vertragliche Beziehung». Das gelte auch für Länder wie Russland und Iran. «China leidet unter einem anhaltenden Defizit in Sachen Soft Power», meint der frühere Diplomat.

epa08501898 European Council President Charles Michel (R) and European Commission President Ursula von der Leyen (L) take part in a virtual summit with Chinese President Xi Jinping in Brussels, Belgium, 22 June 2020.  EPA/YVES HERMAN / POOL

Der letzte EU-China-Gipfel fand coronabedingt als Videkonferenz statt, doch auch sonst wächst die Distanz. Bild: keystone

Die USA hingegen faszinieren trotz Trump viele Menschen rund um den Globus. Bilahari Kausikan schreibt, dass Demokratien oft langsam auf Entwicklungen reagieren. «Aber ihre Antworten können wirkungsvoll und selbst dann nachhaltig sein, wenn sie suboptimal sind.» Die Europäische Union ist dafür ein fast schon perfektes Beispiel.

Für die Europäer ist der «neue Kalte Krieg» eine Zwickmühle. Auf den ersten Blick wirken sie hilflos, denn mit den USA sind sie politisch und mit China wirtschaftlich eng verbunden. Allerdings betrachtet die EU die Volksrepublik nun als «Systemrivalen». Sie wehrt sich vermehrt gegen deren Praktiken, während das Bündnis mit den USA trotz Trump hält.

Wer China als Sieger im Kalten Krieg betrachtet, könnte sich täuschen. Das gilt auch, falls Donald Trump abgewählt wird. Unter einem Präsidenten Joe Biden werden die USA gegenüber China kaum weniger hart, dafür berechenbarer auftreten. Das mindert die Gefahr, dass die «Thukydides-Falle» zuschnappt und aus dem kalten ein heisser Krieg wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Vogel 27.07.2020 10:51
    Highlight Highlight Jedes autokratische System ist entschieden zu bekämpfen. Da sind mir sogar die Amis lieber.
    Bei den Chinesen von einem "überlegenen System" zu reden ist einfach nur naiv. Wer so etwas gut findet sollte mal ein paar Jahre in einer Diktatur leben und merken wie das ist wenn man staatlicher Willkür ausgesetzt ist.
  • Skeptischer Optimist 27.07.2020 09:22
    Highlight Highlight "Hat China den Kalten Krieg schon gewonnen?"

    Die Antwort ist Ja.

    "So geht China weltweit auf «Einkaufstour», tut sich aber schwer damit, seine Wirtschaft für ausländische Investoren zu öffnen."

    Tut sich schwer? China nutzt aus, dass der Westen überheblich und einfältig ist. Von Schwertun kann keine Rede sein.
  • Gawayn 26.07.2020 08:54
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Entwicklung so ansehe.
    Die chinesische Botschaft, mit Bewaffneten betreten, sich gewaltsam Zutritt verschafft.

    Das ist nichts anderes als ein kriegerischer Akt, Amerikas gegen China.
    Man könnte auch gleich mit Kanonenbooten den Hafen Hongkongs beschießen.

    Kann es sein das Trumpel bewußt einen Krieg lostreten will, damit er das Kriegsrecht ausrufen kann um die Presiwahl zu sabottieren?

    Die Tat eines Wahnsinnigen.
    Ich traue es ihm leider zu, soweit zu gehen...
    • Unicron 26.07.2020 23:39
      Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen dass irgend jemand einen offenen Krieg mit China will. Die USA sind zwar militärisch überlegen, aber so einen Krieg kann man doch gar nicht gewinnen. Nicht nur ist China ebenfalls eine Atommacht, das Land ist dazu noch extrem gross und kaum unter Kontrolle zu bringen, wie soll man sowas denn besetzen?
    • Gawayn 27.07.2020 05:51
      Highlight Highlight Trumpel ist nicht bekannt dafür das er die Konsequenzen seiner Handlungen bewußt ist.
      Noch weniger das er dafür die Verantwortung übernimmt.

      In der Coronakrise will er alles offen laßen. Konsequenz über 70'000 Neuansteckungen pro Tag.

      BLM makiert er den starken Mann und läßt das Militär gegen friedliche Demonstranten aufmarschieren.

      Da es nicht hilft, greift er zu Drastischerem, um nicht abgewählt zu werden.
      Konsequenzen?
      Das kommt später und für jemand Anderen.
      Ein Normaler täte es nicht. Ein Wahnsinniger schon...
    • The Destiny // Team Telegram 27.07.2020 13:10
      Highlight Highlight @unicron, Spalten, failed state etc. die Auswahl ist groß.
  • Gopfidam 25.07.2020 21:52
    Highlight Highlight Die halbe Welt beliefert China mit Rohstoffen. Meiner Meinung nach hat China eher Probleme wenn diese Rohstoffe plötzlich fehlen..
    • Victor Paulsen 26.07.2020 19:04
      Highlight Highlight Wenn diese Rohstoffe nicht nach China kommen, dann kommen keine Produkte zu uns. Daher ein eng geschlossener Kreislauf
    • Shabbazz 27.07.2020 11:27
      Highlight Highlight Alle brauchen Rohstoffe!!! Zum Beispiel sind 7 der grössten 10 Schweizer Firmen Rohstoffgiganten.

      Übrigens, bei diversen Metallen ist China einer der wichtigsten Lieferanten der ganzen Welt. Stell dir mal zB vor China und Kongo liefern kein Cobalt mehr...
      Also die Welt liefert nicht nur nach China, China beliefert auch die Welt mit wichtigen Rohstoffen.
  • An Walser 25.07.2020 20:42
    Highlight Highlight Ein interessantes Gespräch im Echo der Zeit vom letzten Donnerstag, 23.07, zu diesem Thema. I.A. Experte Stephan Bierling erklärt u.a., warum er den Begriff eines neuen "Kalten Krieges" nicht zutreffend findet für die Spannung zwischen China und den USA. Es stünden sich hier nämlich nicht zwei gegensätzliche Weltbilder und Ideologien gegenüber wie das im KK der Fall war.

    (https://www.srf.ch/play/radio/redirect/detail/5555db8e-0fde-4837-892b-bc892fb7396a?startTime=0)
  • homo sapiens melior 25.07.2020 19:26
    Highlight Highlight China gehören schon über 80 Firmen in der Schweiz. Darunter Syngenta, Balli, Eterna, Sigg, Swissport, Saurer, Swissmetal, etc. Sie kaufen Spitäler (Paracelsus-Klinik Niederteufen) oder Fussballclubs (GC). Und bevorzugt kaufen sie Firmen mit Schlüsseltechnologien, um dann Wissen und Technik nach China zu transferieren.
    Umgekehrt wird aber blockiert. Ausländern ist es verboten, chinesische Firmen zu übernehmen. Ausländer werden in China massiv kontrolliert und eingeschränkt, um die Konkurrenz zu dämpfen.
    Das ist gefährlich einseitig und muss aufhören. Jetzt!
  • rodolofo 25.07.2020 19:16
    Highlight Highlight Bei aller Verschiedenheit sehe ich sehr viele Gemeinsamkeiten:
    -Streber-Nerds
    -Super-Patrioten
    -Konsumismus statt Kommunismus
    -Gigantismus
    Aber China ist mehr Staatskapitalistisch, Amerika mehr Privatkapitalistisch.
    Europa liegt mit seiner "ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" irgendwo dazwischen, wobei ehemalige Ostblockländer wie Ungarn näher beim Chinesischen System liegen, währenddem Länder wie Italien, oder Gross Britannien näher beim US-Amerikanischen System liegen.
    Die Vielfalt der Systeme KÖNNTE eine Chance sein für die Welt, von den jeweiligen Vor- und Nachteilen der Systeme zu lernen
  • Do not lie to mE 25.07.2020 17:00
    Highlight Highlight Neue Eskalation im Südchinesischen Meer: Australien erklärt, umstrittene Inseln seien kein chinesisches Territorium - nur wenige Tage nachdem australische Marineschiffe mit der Chinesische Marine in Konflikt geraten sind. Der andauernde Streit mit Peking könnte sich verschlimmern, da Australien vor der UNO eine Erklärung abgegeben hat, dass sie mehrere umstrittene Inseln nicht als chinesisches Territorium anerkennen.
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-8558755/Australia-makes-BIG-declares-controversial-islands-ARENT-Chinese-territory.html
  • Martin Blank 25.07.2020 16:46
    Highlight Highlight «In der Geschichte der Menschheit hat es gemäss Allison insgesamt 16 solche Thukydides-Fallen gegeben. Nur vier davon endeten ohne Blutvergiessen.»

    Würde gerne einen Artikel lesen, der sich vertieft mit diesem Thema auseinandersetzt.
    • Shabbazz 27.07.2020 11:31
      Highlight Highlight Gibt dazu ein interessantes Buch von Harvard Professor Graham Allison mit dem Titel "Destined for War: Can America and China Escape Thucydides".

  • Schlaf 25.07.2020 16:07
    Highlight Highlight Beim anschauen des Titelbildes, kommt mir unweigerlich der Film, Dumm und Dümmer in den Sinn..
    • Dageka 25.07.2020 19:42
      Highlight Highlight Das wäre ja noch witzig wenn die nur nicht so gefährlich wären
  • Alpöhy 25.07.2020 15:55
    Highlight Highlight Das wird noch lustig bis die Wahlen im Herbst endlich Geschichte sind. Wenn man es im eigenen Land nicht packt, lenkt man halt aussenpolitisch davon ab...
  • Alpöhy 25.07.2020 15:49
    Highlight Highlight Und der militärisch industrielle Komplex lacht sich im Hintergrund ins Fäustchen.
    • Toerpe Zwerg 25.07.2020 18:12
      Highlight Highlight Der in China?
    • Alpöhy 25.07.2020 18:32
      Highlight Highlight Der in allen Staaten.
    • Toerpe Zwerg 25.07.2020 20:47
      Highlight Highlight Wieso der in China nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 25.07.2020 15:30
    Highlight Highlight "ein Begriff, den selbst US-Politiker eher gemieden hatten" - ach bitte, Watson. Mittlerweile spricht selbst ein UNO-Komitee von einem Völkermord, und Frankreich hat den formellen Antrag gestellt, Beobachter hinzuschicken. "Konzentrationslager" ist mehr als angemessen.
    • Makatitom 25.07.2020 17:05
      Highlight Highlight Ausserdem gab es auch in den USA nach Pearl Harbor " concetration camps" für Japanischstämmige Mitbürger
    • Toerpe Zwerg 25.07.2020 18:13
      Highlight Highlight Und was möchte makatitom damit sagen?
    • ursus3000 25.07.2020 18:35
      Highlight Highlight @ Toerpe Zwerg Dass Guantanamo in China liegt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Octavius 25.07.2020 15:13
    Highlight Highlight Ich finde beide nicht so. Seit die Orange im Amt ist, geben die Chinesen ziemlich Gas, weil er politisch alles destabilisiert hat nutzen nicht nur die Chinesen das aus. Wenn 2 sich streiten, freut sich der 3. In dem Fall der 4.5.6.7. auch.
    Die Orange muss weg, sonst Steuern wir einer Katastrophe entgegen. Die Amis realisieren nicht, dass sie niemand mehr ernst nimmt, kein Wunder wenn man Krusty der Clown als Präsident hat.
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 25.07.2020 14:38
    Highlight Highlight china hat sich zu stark an den schmusekurs der vergangenheiit gewöhnt.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.07.2020 14:36
    Highlight Highlight Die Ironie dieser Entwicklung besteht darin, dass Trump die schärfste Waffe der USA im Kampf gegen China, TPP von seinem Vorgänger Obama in die Hand gedrückt bekamm, ein Handelsabkommen dessen Zweck es war, einen Handelsblock unter Ausschluss der CHinesen zu schaffen, und Trump hat das einfach gecancelt.
    Vielleicht greift Biden das Abkommen wieder auf.
    • _kokolorix 25.07.2020 16:05
      Highlight Highlight Aber die Waffe war von Obama. Das konnte Trump unmöglich annehmen. Trump hasst Obama aus tiefstem Herzen. Weil er schwarz ist. Weil er erfolgreich ist. Weil ihn die Menschen lieben. Weil er intelligent ist. Weil er reden kann.
  • Gipfeligeist 25.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Er kann gelesen werden wie ein offenes Buch und seine Absichten sind klar, inklusive Unterdrückung der Presse und Militär-Gewalt gegen die eigene Bevölkerung.

    Xi Jinping hingegen treibt ein viel undursichtigeres Spiel...
    • iudex 25.07.2020 14:51
      Highlight Highlight Plus stehen Trump Gerichte und das Bundesparlament gegenüber. Zudem ist seine Macht gegen innen durch den Förderalismus begrenzt und die Medien können frei berichten.

      Man muss (und soll m.E.) Trump nicht mögen, aber die USA ist definitiv den Chinesen vorzuziehen.
    • Toerpe Zwerg 25.07.2020 18:11
      Highlight Highlight Im Gegenteil.
  • davej 25.07.2020 14:30
    Highlight Highlight "Mit seiner teilweise aggressiven Aussenpolitik macht sich China zudem keine Freunde". Ah die USA ist bekannt für ihr Freundlicher Imperialismus? Guter Witz.
    Im Gegensatz zu China, überwacht die USA ihr eigenes Volk nicht. Die NSA existiert nicht ;). Wen China seine Wirtschaft für die USA nicht öffnen will, ist das ihr Recht. Am Ende gehts um Wirtschaftliche Interessen. Dieses "Freiheit" und "Gerechtigkeit" Gerede ist ein Vorwand. Kennt man ja aus dem Irak Krieg. Die beiden Länder haben mehr gemeinsam als ihnen lieb ist.
    • bebby 25.07.2020 14:55
      Highlight Highlight Gerade der letzte Satz trifft immer mehr zu. Die USA verändern sich immer schneller zu einem Big Government, wo der Staat die Wirtschaft dirigiert und entscheidet, wer gewinnt und wer verliert. Ebenso spielt es immer eine grössere Rolle, wie gut die Beziehungen eines CEOs mit dem Präsidenten sind. Und die USA entwickeln sich zu einem Ueberwachungsstaat, wo die Geheimdienste und homeland security unterdessen mehr Leute beschäftigen als die regulären Streitkräfte.
    • BöserOnkel 25.07.2020 15:43
      Highlight Highlight Nee Bebby es ist in den Staaten eben genau umgekehrt! Seit Reagan und seinem Neoliberalismus wird die Politik immer mehr von der Wirtschaft und deren Interessenverbänden bestimmt. Politiker werden von solchen in Ämter gepusht, um dann Politik in ihrem Interesse zu betreiben! Nicht umsonst wurden in den letzten vierzig Jahren unzählige Gesetze verabschiedet um eben genau dies zu ermöglichen. Die USA ist nicht auf dem Weg zu einer Autokratie sondern zu einer Oligarchie!
    • _kokolorix 25.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Es gibt nicht viele Gemeinsamkeiten. Trotz der autokratischen Machtansprüche, ist Chinas Regierung recht ehrlich. Es ist nach wie vor das Ziel der chinesischen Regierung, einer Mehrheit der eigenen Bevölkerung ein einfacheres Leben zu ermöglichen, und sie war in den letzten Jahrzehnten sehr erfolgreich damit.
      In den USA hingegen hat sich die reiche Elite mit falschen Versprechungen an die Macht geschummelt und bereichert sich seitdem völlig ungeniert. Der Mehrheit der Bevölkerung geht es hingegen von Jahr zu Jahr schlechter. Wirtschaftlich, gesundheitlich und moralisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 25.07.2020 14:28
    Highlight Highlight Die Eskalation der letzten Wochen ist ganz klar auf die Wahl im November zurückzuführen. Bleibt A) zu hoffen, dass es bis dahin nicht zum grossen Knall kommt, B) Trump abgewählt wird UND dann tatsächlich im Januar auch abtritt, und C) die neue Administration in Washington mit kühlerem sachlicheren Kopf die Situation um China mit seinen (hoffentlich noch verbleibenden Partner, insbesondere in Europa) neu bewertet. So,kann man China nicht weiter schalten und walten lassen, so wie die Trump Administration darauf regiert aber schon mal gar nicht zulassen.
  • cool zurich boy 25.07.2020 14:28
    Highlight Highlight Wir müssen jetzt hinter USA stehen. Ist ein freiheitliches Land mit herausragendem Sozial- und Bildungssystem, gerechter Justiz und humanem Strafvollzug.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 25.07.2020 14:43
      Highlight Highlight der kommentar ist ein zeichen von herausragendem intellekt und höchst differenzierter betrachtungsweise.
    • De-Saint-Ex 25.07.2020 14:44
      Highlight Highlight Wenn‘s ironisch gemeint ist: 😂

      Wenn nicht: 🙏🙄
    • Bruno Alschwiler 25.07.2020 15:03
      Highlight Highlight Ich bin etwas überrascht über diese Aussage. Weder die Bildungspolitischen noch die Sozialen Strukturen sind Ansatzweise auf einem Vernünftigen Stand in den Usa. Noch dazu ist die Rechtssprechung sehr abhängig der Verfügbaren finanziellen Mitteln. Etwas recherchieren wäre zu diesen Themen sinnvoll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 25.07.2020 14:27
    Highlight Highlight Zitat: Bereits ist die Rede von einem «neuen Kalten Krieg»
    Sagt wer? Und sorry, Medien die so einen Artikel mit solchem Titel verfassen, tragen das seine dazu bei.

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