Vor der Volksabstimmung sorgten Spekulationen über eine Kürzung von Bankguthaben für Aufregung. Die Regierung und die Banken treten den Befürchtungen entgegen, dass es zu Einschnitten bei den Guthaben kommen könnte. «Solche Pläne gibt es absolut nicht», sagt die Präsidentin des griechischen Bankenverbandes, Louka Katseli im TV. «Das Szenario einer Kürzung von Bankguthaben gehört in den Bereich der Fantasie.» Experten warnen jedoch, das den Banken bald das Geld ausgehen könnte.
«Deutschland, du mieses Stück Scheisse» +++ Aktivisten behindern Merkel-Auftritt
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21:56
Schrille Töne in Griechenland
17:41
Soll Griechenland den Euro mit Bitcoin ersetzen?
Greece = Big Opportunity
Embrace the future, become a world leader in crypto currencies and bypass the outdated monetary system.
#Greecoin
— Kim Dotcom (@KimDotcom) 3. Juli 201517:17
Wie würdest du abstimmen?
15:32
Die Emotionen kochen hoch
Die Polizei nimmt einige Demonstranten in Berlin fest.
Einfach nur schön und richtig: #OXI pic.twitter.com/LA1TjaJcxU
— Van der Grant (@g_rantelhuber) 3. Juli 2015
2020 Berlin. 3.7.2015. Demo gegen Spardiktat. #Oxi #Griechenland pic.twitter.com/TbcrohhA9w
— freundeskreis videos (@freundeskreisv) 3. Juli 201514:56
Der Weg zum Grexit
This one chart is all you need to see on #Grexit: http://t.co/1HoQkmdM5l pic.twitter.com/njAff1il7I
— CNBCWorld (@CNBCWorld) 3. Juli 201513:06
Aktivisten protestieren bei Merkel-Auftritt
Beim Tag der offenen Tür in der Berliner Parteizentrale tauchten mehrere Aktivisten mit Plakaten auf und forderten beim Auftritt von Angela Merkel das Ende der Sparpolitik gegenüber Griechenland. Sie wurden nach wenigen Minuten vom Sicherheitspersonal nach draussen begleitet, schreibt n-tv.
11:54
Die Griechen brauchen Hoffnung
Unsere Frau in Athen sagt: "Egal ob Ja oder Nein zum Referendum: Die Griechen brauchen endlich wieder Hoffnung!" http://t.co/pqNlfCIspk
— watson (@watson_news) 4. Juli 201511:13
Was die EU mit Griechenland mache, sei «Terrorismus»
«Was sie mit Griechenland machen, hat einen Namen – Terrorismus», sagte Varoufakis der spanischen Zeitung «El Mundo». «Was Brüssel und die Troika wollen, ist, dass das ‹Ja› gewinnt, damit sie die Griechen weiter erniedrigen können.»
10:16
«Bild»-Zeitung startet eigene Umfrage – und erntet Kritik
Die deutsche «Bild»-Zeitung befragte ihre Leser, ob sie weiterhin an der Wirtschaftshilfe an Griechenland festhalten wollen.
@BILD gut, dass ihr da aber nix zu sagen habt! Widerlich, diese Volkshetze!
— Timo Gramer (@Taubenhaucher5) 4. Juli 20159:37
Kampf der Ideologien
Die Deutschen sind zwar eher von pragmatischer Natur, in der Griechenlandkrise geht es jedoch um zwei verschiedene Ideologien, schreibt «Spiegel Online». Auf der einen Seite stehe Wolfgang Schäuble mit der neoliberalen Haltung: Reformen, Sparprogramme, etc. Auf der anderen Seite Yanis Varoufakis, der die Wirtschaftstheorie von John Maynard Keynes verfolgt: In der Krise muss der Staat sich verschulden, um die Wirtschaft wieder ankurbeln zu können. Was für den einen völlig logisch klingt, ist für den anderen komplett unverständlich.
08:15
Notfall-Szenario nur ein «bösartiges Gerücht»?
Die griechischen Banken bereiten einem Bericht der Wirtschaftszeitung «Financial Times» zufolge Notfallpläne vor, um mit einem Zugriff auf Kundenkonten eine Pleite abzuwenden. Der griechische Finanzminister Varoufakis sprach umgehend von einem «bösartigen Gerücht».
Es seien Abschläge von mindestens 30 Prozent auf Einlagen von mehr als 8000 Euro geplant, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Banker und Geschäftsleute. Für mindestens eine Bank sei dies ein «zunehmend wahrscheinliches Szenario», hiess es.
Es seien Abschläge von mindestens 30 Prozent auf Einlagen von mehr als 8000 Euro geplant, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Banker und Geschäftsleute. Für mindestens eine Bank sei dies ein «zunehmend wahrscheinliches Szenario», hiess es.
07:49
Euroländer wollten IWF-Papier nicht veröffentlicht sehen
Vertreter der Euro-Zone haben offenbar versucht, die Veröffentlichung eines IWF-Berichts zur Schuldensituation Griechenlands vor dem dort geplanten Referendum zu verhindern. Die griechische Regierung sieht sich durch das Papier in ihrer Haltung bestätigt.
In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht hatte der IWF ein düsteres Bild der Schuldensituation Griechenlands gezeichnet. Bei einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage benötige das Land eine Verlängerung der Kredite und einen Schuldenschnitt. Wegen der Abweichungen vom Reformkurs werde das Land bis 2018 etwa 50 Milliarden Euro zusätzlichen Finanzbedarf haben.
In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht hatte der IWF ein düsteres Bild der Schuldensituation Griechenlands gezeichnet. Bei einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage benötige das Land eine Verlängerung der Kredite und einen Schuldenschnitt. Wegen der Abweichungen vom Reformkurs werde das Land bis 2018 etwa 50 Milliarden Euro zusätzlichen Finanzbedarf haben.
22:15
Schäuble dämpft Erwartungen
Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble dämpfte am Freitag Hoffnungen der griechischen Regierung, nach der Volksabstimmung zügig frische Hilfsgelder zu erhalten. Verhandlungen darüber würden nach Auslaufen des letzten Programms «auf völlig neuer Grundlage und unter erschwerten wirtschaftlichen Voraussetzungen» stattfinden, sagte der CDU-Politiker der «Bild»-Zeitung. «Das wird schon eine Weile dauern.»
21:00 Uhr. Tsipras fordert 30-prozentigen Schuldenerlass
Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat die Forderung an die internationalen Geldgeber nach einem Schuldenschnitt erneuert. Die Verbindlichkeiten sollten um 30 Prozent reduziert werden.
Zudem verlangte der Linkspolitiker in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache für den übrigen Schuldendienst eine «Gnadenfrist von 20 Jahren». Die griechischen Staatsschulden haben derzeit ein Volumen von rund 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Erste internationale Unternehmen akzeptieren bereits keine griechischen Kreditkarten mehr.
Zudem verlangte der Linkspolitiker in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache für den übrigen Schuldendienst eine «Gnadenfrist von 20 Jahren». Die griechischen Staatsschulden haben derzeit ein Volumen von rund 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Erste internationale Unternehmen akzeptieren bereits keine griechischen Kreditkarten mehr.
17:53
Referendum findet statt
Das Referendum in Griechenland über den künftigen Kurs in der Schuldenkrise kann am Sonntag stattfinden. Das Oberste Verwaltungsgericht wies am Freitagabend eine Klage gegen die Volksabstimmung zurück. «Das Referendum findet statt», sagte Richter Nikolaos Sakellariou.
Das Gericht sah demnach keinen Verstoss gegen die Verfassung. Die Antragsteller, ein Ingenieur und ein Jurist, hatten die Annullierung des Referendums gefordert.
Das Gericht sah demnach keinen Verstoss gegen die Verfassung. Die Antragsteller, ein Ingenieur und ein Jurist, hatten die Annullierung des Referendums gefordert.
