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Walbrzych in Polen: Experten konnten keine Spur von einem Goldzug entdecken.
Bild: Natalia Dobryszycka/AP/KEYSTONE

Nazi-Goldzug wohl nur ein Hirngespinst – Schatzsucher können wieder aus Polen abziehen 

15.12.2015, 15:5115.12.2015, 15:56

Polnische Wissenschaftler haben in Niederschlesien keine Spur eines angeblichen «Nazi-Goldzugs» gefunden. Die Forscher verwendeten Magnetfelddetektoren, um das Gebiet an einer Bahnstrecke nahe der Stadt Walbrzych (Waldenburg) abzusuchen.

«Nach unseren Erkenntnissen gibt es vielleicht einen Tunnel in dem Gebiet, aber keinen Zug», sagte der Geologe Janusz Madej von der Wissenschaftlich-Technischen Universität in Krakau am Dienstag. Das berichtete die Agentur PAP. Ein deutscher und ein polnischer Hobbyhistoriker hatten zuvor vom angeblichen Fund eines mit bis zu 300 Tonnen Gold beladenen Zugwracks berichtet und eine monatelange Schatzsuche ausgelöst.

Andreas Richter und Piotr Koper haben wohl doch keinen Goldzug gefunden.&nbsp;<br data-editable="remove">
Andreas Richter und Piotr Koper haben wohl doch keinen Goldzug gefunden. 
Bild: EPA/PAP

Andreas Richter und Piotr Koper, die Hobbyhistoriker, präsentierten am Dienstag ihre eigenen Untersuchungsergebnisse. Darin verwiesen sie auf Unregelmässigkeiten in Bodenradarbildern, die auf einen Schatz aus dem Zweiten Weltkrieg hindeuteten. Die Nazis sollen den Goldzug ihrer Darstellung nach am Ende des Zweiten Weltkriegs vor der heranrückenden Sowjet-Armee versteckt haben. (sda/dpa)

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