International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Brasilien wird zu einem Land der Fettleibigen», darum gibt's jetzt Gräber in Übergrössen



Mit Gräbern in Übergrösse reagiert ein brasilianischer Friedhof auf die zunehmende Fettleibigkeit in dem südamerikanischen Land. Die Ruhestätten bieten Platz für Tote mit einem Gewicht von bis zu 500 Kilogramm.

Die Gräber sind 2,60 Meter lang, 1,30 Meter breit und 60 Zentimeter tief – und kosten umgerechnet rund 23'500 Franken. Das sagte der Verwalter des Penitência-Friedhofs im Hafenbezirk von Rio de Janeiro, Alberto Júnior Brenner, am Montag dem Onlineportal G1.

«Brasilien wird zu einem Land der Fettleibigen», sagte Brenner. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sei ihre Zahl im zurückliegenden Jahrzehnt um rund 50 Prozent gestiegen. Die Zahl der Übergewichtigen stieg im selben Zeitraum um 23 Prozent. «Der Penitência-Friedhof will auf diese Entwicklung reagieren», sagte Brenner.

Als übergewichtig gilt ein Mensch, dessen Body-Mass-Index – also das Verhältnis von Körpergrösse zu Gewicht – den Wert von 25 übersteigt. Liegt dieser Index bei über 30, ist die Rede von Fettleibigkeit. Der Index berechnet sich aus dem Gewicht in Kilogramm, geteilt durch die Grösse in Metern im Quadrat.

Brasilien startete vor gut zwei Jahren eine Kampagne zur Bekämpfung von Fettleibigkeit und Übergewicht. Die Behörden gehen davon aus, dass die Behandlung von damit verbundenen Erkrankungen das Gesundheitssystem des Landes mit umgerechnet als 230 Millionen Franken pro Jahr belastet. Ein Ziel der Kampagne ist, den Verzehr von Zucker und Salz zu reduzieren. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Griechenlands Mitsotakis bildet neue Regierung – und sendet pro-europäische Signale

Einen Tag nach seinem Sieg bei der griechischen Parlamentswahl hat der konservative Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Montag sein neues Kabinett gebildet.

Der 45-jährige Ökonom und Ingenieur Christos Staikouras wird oberster Kassenhüter, wie ein Sprecher der Regierung im Staatsfernsehen (ERT) mitteilte. Staikouras war bereits zwischen 2012 und 2015 stellvertretender Finanzminister und hatte damals als Mitglied einer Koalitionsregierung der Konservativen mit den Sozialisten ein hartes …

Artikel lesen
Link zum Artikel