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FILE - In this Thursday, June 21, 2018 file photo Britain's then Foreign Secretary Boris Johnson talks to a British armed forces serviceman based in Orzysz, in northeastern Poland, during a ceremony at the Tomb of the Unknown Soldier and following talks on security with his Polish counterpart Jacek Czaputowicz in Warsaw, Poland. A British judge has ruled that former Foreign Secretary Boris Johnson will be summoned to court to answer questions about his possible misconduct in public office during the Brexit referendum campaign in 2016. (AP Photo/Czarek Sokolowski, File)

«Um einen guten Vertrag zu bekommen, ist Geld ein grossartiges Lösungs- und ein grossartiges Schmiermittel», sagte Johnson der «Sunday Times.» Bild: AP/AP

Brexit-Hardliner Johnson will EU-Ausstiegszahlung zurückhalten



Der britische Ex-Aussenminister und Favorit für die Nachfolge von Premierministerin Theresa May, Boris Johnson, demonstriert beim Brexit Härte. Er würde die Ausstiegszahlung von 39 Milliarden Pfund zurückhalten, um bei der EU bessere Konditionen auszuhandeln.

«Um einen guten Vertrag zu bekommen, ist Geld ein grossartiges Lösungs- und ein grossartiges Schmiermittel», sagte Johnson der «Sunday Times.» Die umgerechnet 49 Milliarden Franken entsprechen den Verbindlichkeiten, die Grossbritannien noch gegenüber der EU hat. Nach dem von May ausgehandelten Brexit-Vertrag soll das Geld über mehrere Jahre an die EU fliessen.

May war am Freitag offiziell als Vorsitzende der Konservativen zurückgetreten, nachdem der innerparteiliche Widerstand gegen ihre Brexit-Politik zuletzt immer grösser geworden war. Ihr Nachfolger in diesem Amt wird auch neuer Premierminister. Johnson, der für viele Briten das Gesicht der Kampagne ist, hat besonders gute Chancen. (sda/apa/reu)

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Amboss
09.06.2019 07:23registriert April 2014
Was mich wunder nähme ist, was denn Herr Johnson unter einem "guten Deal" konkret versteht... Was sein Ziel ist, was er aushandeln möchte.
Und wo dann die Unterschiede lägen zum vorliegenden, von Frau May ausgehandelten Deal...
Aber ich vermute, das weiss er selbst auch nicht
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Beat-Galli
09.06.2019 07:05registriert January 2019
Und vergisst, dass die EU den Schuldner einfach die Grenze dicht machen kann.
Etwas Strafzölle da, etwas Lastwagen zurückhalten hier.
Und dann wäre da noch BP mit seeehr viel Vermögen im Besitz der Insel.
Ist man isoliert im Meer, ist man halt einfach isoliert.
Wenn die Briten Ihre Haifisch- Banker aus Europa zurück nach Londen nehmen müssen, tuts denen nämlich plötzlich verdammt weh.
Dann wäre da Gibraltar und die Kanalinseln.
Dass viele Parkierte Geld, eventuelle plötzlich abgezogen wird.
Uiii dass würde weh tun.
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DemonCore
09.06.2019 07:48registriert July 2018
Oh der Zahlungsverzug wird sicher positiv vermerkt bei künftigen Verhandlungspartnern...
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21

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