DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: AP/Ministry of Transport

Brennender Öltanker sinkt vor der Küste Chinas – gesamte Besatzung ist vermutlich tot

14.01.2018, 11:2314.01.2018, 14:51

Der seit acht Tagen vor der Küste Chinas brennende iranische Öltanker ist gesunken, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag meldete. Alle 32 Besatzungsmitglieder des Öltankers kamen vermutlich ums Leben.

Das iranische Transportministerium bestätigte den schon im Vorfeld befürchteten Tod aller 30 iranischen Seeleute auf dem verbrannten Öltanker. Das Ministerium hatte noch gehofft, Überlebende zu finden, musste diese Hoffnung aber aufgeben, sagte Vizeminister Mohamed Rastad am Sonntag.

Ausserdem sei es unwahrscheinlich, dass die Leichen von 29 der 30 Seeleute geborgen werden könnten, weil das Schiff gesunken sei, so Rastad nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. Die Leiche eines Iraners war diese Woche gefunden worden.

Seit der Kollision des iranischen Öltankers «Sanchi» mit einem Frachtschiff am 6. Januar, stand das Schiff in Flammen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nicht unter Kontrolle bekommen.

Die «Sanchi» hatte 163'000 Tonnen Kondensat, ein sehr hochwertiges Leichtöl, an Bord. Auf dem Schiff waren 32 Seeleute, darunter 30 aus dem Iran und zudem zwei aus Bangladesch, über deren Verbleib es zunächst keine Informationen gab. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Skandale pflastern seinen Weg: Jetzt wird es für Boris Johnson wirklich eng
Der britische Premierminister Boris Johnson hat in seiner knapp dreijährigen Amtszeit diverse Skandale überstanden. Die jüngste Affäre aber könnte eine zu viel gewesen sein.

An Selbstbewusstsein hat es Boris Johnson nie gemangelt. Am Commonwealth-Gipfel in Ruanda erklärte der 58-Jährige kürzlich, er könne sich vorstellen, bis Mitte der 2030er-Jahre im Amt zu bleiben. Damit würde er sogar Tory-«Übermutter» Margaret Thatcher übertreffen. Nun aber fragen sich viele, ob BoJo am Ende dieser Woche noch Premierminister sein wird.

Zur Story