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epa02260032 Ravers try to leave the area after a mass panic at this year's techno-music festival 'Loveparade' in Duisburg, Germany, 24 July 2010. At least 15 people died at the techno-music festival in the German city of Duisburg when crowds of people were crushed in a tunnel leading to the event grounds, police said. A statement released by Duisburg police said that 15 people had been resuscitated and at least another 15 had been injured, when panic broke out as crowds pushed into the confined space.  EPA/ERIK WIFFERS

Bei der Massenpanik an der Loveparade 2010 kamen 21 Menschen ums Leben.
Bild: EPA

Für die 21 Toten am Loveparade-Unglück muss niemand vor Gericht gerade stehen 



Nach dem Loveparade-Unglück 2010 mit 21 Toten soll es nach einem Beschluss des Duisburger Landgerichts keinen Strafprozess geben. Wie das Gericht am Dienstag erklärte, wurde die Anklage gegen zehn Beteiligte nicht zur Hauptverhandlung zugelassen.

Kerzen stehen am Samstag, 31. Juli 2010, in Duisburg an der Stelle, an der am Samstag, 24. Juli 2010, eine Massenpanik bei der Loveparade ausgebrochen war, durch die 21 Menschen ums Leben kamen. (apn Photo/Joerg Sarbach) --- Candles are seen at the Loveparade site in Duisburg, Germany, on Saturday, July 31, 2010. 21 people were killed in a crush at the Love Parade techno festival a week before.(apn Photo/Joerg Sarbach)

«Wie konnte es dazu kommen?», fragen die Betroffenen. Antworten wird es bis auf Weiteres keine mehr geben.
Bild: AP dapd

Bei der Loveparade in Duisburg am 24. Juli 2010 war es an einer Engstelle zu einem tödlichen Gedränge gekommen. 21 Menschen starben bei dem Techno-Festival, mindestens 652 wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Im Februar 2014 hatte die Staatsanwaltschaft Duisburg Anklage gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Veranstalters erhoben. Ihnen wurden fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Seitdem hatte das Landgericht im sogenannten Zwischenverfahren aufwendig geprüft, ob eine Verurteilung im Hauptverfahren, der Gerichtsverhandlung, wahrscheinlich ist.

Das Gericht erliess nun einen sogenannten Nichteröffnungsbeschluss. Gegen ihn können die Staatsanwaltschaft Duisburg und Nebenkläger beim Oberlandesgericht Düsseldorf eine sogenannte sofortige Beschwerde einlegen. Wird diese abgelehnt, gibt es kein weiteres Rechtsmittel. (rar/sda/dpa)

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