Die bekannteste Transfrau der Schweiz identifiziert sich wieder als Mann
«Ich bin Chris. Der, der ich immer war. Ein Mann.» Das sagt Chris Brönimann gegenüber dem «Blick». Und schliesst damit seine Detransition ab, die er im Herbst 2024 publik gemacht hatte.
Chris Brönimann war die bekannteste Transfrau der Schweiz. Geboren wurde Brönimann als Christian, vor 29 Jahren unterzog er sich einer geschlechtsangleichenden Operation – und wurde Nadia Brönimann.
Diese Operation bereut Brönimann mittlerweile. «Ich habe einen gesunden Körper geschenkt bekommen – und ihn grenzüberschreitend malträtiert», sagt er heute.
Darum setzt sich Brönimann auch dafür ein, dass die Abgabe von Pubertätsblockern und Hormonen an Minderjährige verboten wird. Beides wird dazu verwendet, Geschlechtsangleichungen einzuleiten.
Brönimann meint dazu: «Die Chaosjahre der Pubertät müssen wir schützen.» Diese Haltung, die auch in Brönimanns spirituell-christlichen Werten gründet, habe ihm Kritik aus der Trans-Community eingebracht, sagt Brönimann: «Aus den aktivistischen Kreisen der Transszene bekomme ich viel Ablehnung und Hass zu spüren.»
Im Spätsommer 2024 hatte Brönimann gegenüber CH Media noch gesagt, sich nicht mit der binären Geschlechterordnung wohlzufühlen. Knapp anderthalb Jahre später lehnt Chris Brönimann es ab, non-binär zu sein. «Die Wahrheit liegt nicht im Spiegel, sondern in der Seele», sagt er.
(her)
