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epa07585394 A fireman looks at the wreckage of a bus of Flixbus at the motorway parking place 'Bachfurt West' near Leipzig, Germany, 19 May 2019. The bus overturned for no apparent reason. According to the local police, one person was killed in the accident, and others seriously injured.  EPA/ALEXANDER BECHER

Der Flixbus aus Berlin war unterwegs nach München. Bild: EPA/EPA

Ein Toter und über 70 Verletzte nach Flixbus-Unfall in Leipzig



Bei einem Reisebusunglück nahe Leipzig sind am Sonntag mindestens ein Mensch getötet und mehr als 70 weitere verletzt worden. Sieben Insassen seien «schwerstverletzt», teilte ein Sprecher der Polizei Halle am frühen Montagmorgen mit.

Das Unglück hatte sich demnach aus bislang ungeklärter Ursache am späten Sonntagnachmittag auf der Autobahn A9 nahe Bad Dürrenberg ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeugs ereignet. Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen.

An Bord des Busses seien insgesamt 75 Menschen gewesen, darunter ein Kind, hiess es in der Mitteilung der Polizei. Sie alle hätten bei dem Unfall zwischen Günthersdorf und Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt «mehr oder minder schwere Verletzungen» davongetragen. Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren, andere Rettungskräfte und Notärzte sowie Rettungshelikopter und Kriseninterventionsteams waren im Einsatz.

Laut einem Bericht des Senders RBB handelte es sich um einen Bus des Unternehmens Flixbus, der von Berlin auf dem Weg nach München war. Der Bus kippte bei dem Unfall auf die Seite, wie die Polizei mitteilte. Zur Unfallursache könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Die Autobahn wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt, massiver Stau war die Folge. Um Mitternacht wurde die Strecke in Fahrtrichtung Berlin wieder freigegeben. In Fahrtrichtung München rechnet die Polizei noch bis Montagfrüh mit Behinderungen. (sda/afp)

Aktuelle Polizeibilder: Sportwagen kollidiert mit Velo

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • H. Fröhlich 20.05.2019 17:57
    Highlight Highlight Flixbus wird in Bälde verlautbaren, dass:
    "Wir von unseren Bus-Partnerunternehmen erwarten, dass sie alle Vorschriften bezüglich Arbeits-und Ruhezeiten der Fahrer und Unterhalt der Fahrzeuge gemäss den geltenden Vorschriften einhalten und kontrollieren. Sollte dies ausnahmsweise nicht der Fall sein wird der Fahrer in eine interne Weiterbildung geschickt."

    Das bekamen wir schon beim Flixbus-Unglück auf der Sihlhochstrasse zu hören.
  • Janis Joplin 20.05.2019 11:37
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wieder einer eingeschlafen vor lauter Zeitdruck und Fahrenmüssen.
    Nichts ist sicher, überall kann man dran sterben ich weiss - aber dies ist einer der Gründe, warum ich längere Strecken lieber mit dem Zug fahre.
  • koks 20.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Billig ist eben nicht gratis zu haben.
  • Marex1950 20.05.2019 09:45
    Highlight Highlight Es musste ja so kommen. Die Bedingungen für Fahrer grenzt an Sklaverei. Billig: Dortmund - München 19 €. Wie soll das rentieren. Schlechte Fahrer zu Dumpinglöhnen anstellen, Fahrzeuge schlecht warten. Aber Flixbus hat ja keine eigenen Angestellten. Es heisst immer: Wir sprechen mit dem Partner. Nun gibts erstmals Tote. Wo sind nun die Behörden. Solche Betriebe sollten geschlossen werden. Wo bleibt da die Sicherheit. Behörden, wacht endlich auf, es ist nicht fünf vor 12 sonder 1 vor 12. Aber billig muss es sein
  • kettcar #lina4weindoch 20.05.2019 06:58
    Highlight Highlight Und immer wieder FlixBus. Wer die Dinger auf der Straße antrifft wundert sich kaum.
    • ands 20.05.2019 09:28
      Highlight Highlight Ja, ich wundere mich tatsächlich kaum, wenn ich einen Flixbus auf der Strasse sehe. Ist schliesslich auch der absolute Marktführer.
      Spass beiseite: Ich bezweifle, dass Flixbus-Unternehmen (Flixbus hat keine eigenen Busse) statistisch mehr Unfälle haben als andere Carunternehmen. Oder kannst du deine Unterstellung belegen?
  • _kokolorix 20.05.2019 06:41
    Highlight Highlight Die Ursache wird vermutlich Übermüdung des Fahrers oder mangelhafte Wartung des Fahrzeugs sein. Man braucht wohl keine wissenschaftliche Studie um zu erkennen, dass der enorme Kostendruck den die 'Geiz ist geil' Mentalität aufbaut zu vermeidbaren Unfällen führt. Zusammen mit einem Staat dem die Renten der Aktionäre wichtiger sind als das Leben seiner gewöhnlichen Bürger, ist das der sichere 'Highway to hell'
    • DerHans 20.05.2019 06:50
      Highlight Highlight Für was braucht es Ermittler wenn du solche Ferndiagnosen stellen kannst?
    • StB 20.05.2019 07:04
      Highlight Highlight Die Ursachen sind vermutlich.......?!?! Ich schreibe mal alles negative auf was ich von anderen gelesen oder gehört habe. Super Leistung von Ihnen.
    • _kokolorix 20.05.2019 21:11
      Highlight Highlight Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass der Fahrer des Reisebusses mit mehr als 70 Insassen eingeschlafen sei, sagte eine Polizeisprecherin am späten Sonntagabend.

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