Iran will WM-Spiele von den USA nach Mexiko verlegen lassen
Der Iran will seine drei WM-Vorrundenspiele nicht in den USA austragen. Sportminister Ahmed Donjamali hat die Fifa gebeten, eine Verlegung nach Mexiko zu prüfen – als Reaktion auf den laufenden Krieg im Nahen Osten.
Donjamali sagte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna: «Ich hoffe, dass die Bedingungen geschaffen werden, damit unsere Jungs doch noch an der Weltmeisterschaft teilnehmen können.» Er fügte hinzu: «Es ist wichtig, alle sportlichen Aspekte sorgfältig zu nutzen, um eine Teilnahme doch noch zu ermöglichen.» Eine Stellungnahme der Fifa steht noch aus.
Irans Gruppenspiele sind allesamt in den USA angesetzt
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, eine iranische WM-Teilnahme sei aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen. Der iranische Verband entgegnete, die Fifa treffe die Entscheidungen.
Die Männer-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. In der Gruppenphase trifft der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten. Alle drei Partien sind in den USA angesetzt. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.
Verwendete Quellen:
- Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

