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Nach Armbrust-Morden in Passauer Pension: Polizei findet zwei weitere Leichen



A guesthouse is pictured at the river 'Ilz' in Passau, Germany, Monday, May 13, 2019. Police investigating the mysterious death of three people whose bodies were found with crossbow bolts inside at the hotel in Bavaria on Saturday, May 11, 2019. (AP Photo/Matthias Schrader)

In dieser Pension in Passau wurden drei Leichen entdeckt. Bild: AP/AP

Nach dem Fund von drei vermutlich durch Pfeile aus Armbrüsten getöteten Menschen in einer Pension im bayerischen Passau haben Polizisten in der Wohnung einer der Toten in Niedersachsen zwei weitere Leichen gefunden.

Es handelte sich dabei um zwei Frauen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Identität und mögliche Zusammenhänge mit dem Geschehen in Passau würden geprüft.

Die drei Toten waren am Samstag in einem Gästezimmer der Pension in Passau gefunden worden. Die Hintergründe des Falls sind noch völlig unklar. Am Dienstag sollte nach Angaben der Ermittler das Ergebnis der Obduktion des 53-jähriges Manns und der beiden Frauen im Alter von 30 und 33 Jahren vorliegen. Die 30-Jährige kam demnach aus Niedersachsen.

Ermittlungen laufen

In deren Wohnung an einem nicht näher genannten Ort entdeckten Beamte bei einer Überprüfung die beiden weiteren Frauenleichen. «Die weiteren Umstände und Identitäten der beiden Frauen sind bislang unbekannt - mögliche Zusammenhänge zu den in Passau aufgefundenen Toten sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen», teilte die Polizei mit.

In dem Gästezimmer der Passauer Pension fanden sich drei Armbrüste, von den eine unbenutzt war. Im Körper der Toten steckten laut Polizei und Staatsanwaltschaft Pfeile. Nach deren bisherigen Erkenntnissen lagen der Mann und die 33-jährige Frau im Bett, während die 30-Jährige auf dem Boden gefunden wurde. Hinweise auf weitere Beteiligte gab es demnach nicht. Die Beziehung der Toten zueinander war zunächst unklar. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 13.05.2019 16:18
    Highlight Highlight Mord oder Suizid. Traurig. Aber jetzt soll bloss keiner kommen und sagen das neue Waffengesetz hätte da in Zukunft entgegengewirkt... nicht solange es genug Alternativen gibt. Ein Verbot von Armbrüsten und Bogenschiessen wäre sinnvoll. Die Dinger müssen registriert werden und es sollen Aufbewahrungsvorschriften, Nummerierung der Teile und Leumundsüberprüfungen erfolgen. Mehr als 10 Pfeile gibt es nicht!
    • Havelock Vetinari 13.05.2019 18:35
      Highlight Highlight Wenn ich solche Nachrichten lese, komme ich ebenfalls auf den Gedanken solche Geräte demselben Waffengesetz zu unterstellen. Leider geht die Revision zu wenig weit, da Armbrüste keine halbautomatischen Waffen sind...
    • Adualia 13.05.2019 18:44
      Highlight Highlight Muss immer alles politisiert werden?
    • Couleur 13.05.2019 19:36
      Highlight Highlight Komplett absurder und deplatzierter Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen

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