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FILE - In this Nov. 7, 2016 file photo German TV host and satirist Jan Boehmermann is participating in the podium discussion 'More - Content 2020' of the Grimme research seminar in Cologne, Germany. (Rolf Vennenbernd/dpa via AP, file)

Geht mit den Österreichern hart ins Gericht: Satiriker Jan Böhmermann. (Archivbild) Bild: AP/dpa

«Ohgottohgott Österreich, ey» – dieser Auftritt von Böhmermann beim ORF gibt zu reden



Ei, ei, ei. Der ORF hat den deutschen Satiriker und Moderator Jan Böhmermann interviewt, der wie immer provokant und zugespitzt seine Meinung äusserte.

Nun aber sorgt das Ende dieses Interviews für Schlagzeilen. Der Grund: Nach dem Gespräch sagte die Moderatorin Clarissa Stadler in der Sendung «Kulturmontag»: «So weit also die Ansichten des Satirikers Jan Böhmermann zu Österreich

Und: «Der ORF distanziert sich von den provokanten und politischen Aussagen Böhmermanns. Aber wie Sie wissen, darf Satire alles und der öffentliche Rundfunk künstlerische Meinung wiedergeben.»

Sich von den Aussagen eines Gesprächspartners zu distanzieren, ist ungewöhnlich. Und befremdlich. Böhmermann selbst kommentierte das Ende des Interviews mit einem Tweet: «Ohgottohgott österreich, ey (sic!).»

Was hatte Böhmermann da an «provokanten und politischen Aussagen» gemacht?

Im Interview mit dem ORF sprach Böhmermann über seine Ausstellung im Grazer Kunsthaus namens «Deuscthland#ASNCLUSS#Östereich» (sic!) – aber auch über die österreichische Politik. Er nannte das Land mit seiner Regierung aus der konservativen ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ ein «Versuchslabor» für Deutschland, in dem «Leute mit Chemikalien» experimentierten, «die man nicht zusammenschütten sollte».

Auch über Österreichs jungen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) machte sich Böhmermann lustig: «Es ist nicht normal, dass das Land von einem 32-jährigen Versicherungsvertreter geführt wird.»

epa07546430 Austrian Chancellor Sebastian Kurz during the kick off event of the Austrian People's Party' (OeVP) election campaign for the upcoming European Parliament elections, in Vienna, Austria, 26 April 2019. In Austria, the European elections are held on 26 May 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Sebastian Kurz: Der 32-jährige Kanzler wurde von Böhmermann als «Versicherungsvertreter» bezeichnet. Bild: EPA/EPA

Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) warf er vor, «volksverhetzende Scheisse» auf Facebook zu verbreiten.

Böhmermann stichelte auch gegen den ORF selbst. Hintergrund sind die Anfeindungen der FPÖ gegen den ORF-Moderator Armin Wolf. Der hatte in einem Interview mit Harald Vilimsky, Generalsekretär der FPÖ und Spitzenkandidat bei der Europawahl, eine Darstellung von Menschen auf einem Plakat der FPÖ-Jugend, die offensichtlich Migranten sein sollen, mit einem Bild aus der antisemitischen NS-Zeitung «Der Stürmer» verglichen.

«Man steht daneben und denkt sich so: Ja, macht Ihr mal, ist ja Euer Land», sagte Böhmermann am Montagabend. Und weiter: «Sie lachen, aber warum eigentlich, Sie sind doch beim ORF beschäftigt. Gibt's da noch was zu lachen? Ich höre da andere Sachen», so Böhmermann. Er fragte, ob der ORF, der nach Wunsch der rechten FPÖ künftig aus Steuern statt aus Gebühren finanziert werden soll, solche Aussagen überhaupt senden dürfe. Immerhin stehe die Umbenennung in «FPÖ-TV» zur Debatte.

Warum das Böhmermann-Interview so bedenklich ist:

Der Streit zwischen der FPÖ und Wolf macht deutlich, wie sehr die Pressefreiheit in Österreich unter einer Regierung mit rechtspopulistischer Beteiligung unter Beschuss steht. Die FPÖ strebt auch ein Gesetz an, mit dem die Rundfunkgebühren für den ORF abgeschafft und die Führungsriege des Senders ausgetauscht werden soll.

Das ist der Hintergrund des befremdlichen Endes des Böhmermann-Interviews. Die Autorin Samira El Quassil, Kolumnistin für das deutsche Portal «Übermedien», kommentiert den Vorfall auf Twitter mit den Worten:

«Nun distanziert der ORF sich in vorauseilendem Gehorsam in der laufenden Sendung von Aussagen von Böhmermann, als ob dem Zuschauer urplötzlich nicht mehr klar wäre, wie er die Aussagen einer externen, nicht für den Sender sprechenden Person zu verstehen hätte.»

Sie listet in einem Thread auf Twitter auch eine ganze Reihe von bedenklichen Vorfällen beim ORF in den vergangenen zwei Jahren auf. Diese Liste ist nun um ein Beispiel länger geworden.

Übrigens – und das ist keine Satire – findet die FPÖ die Distanzierung des ORF von Böhmermann keinesfalls ausreichend. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky kommentierte den ORF-Beitrag im Gespräch mit dem «Standard» mit den Worten:

Die «halbherzige Distanzierung des ORF von den Aussagen des deutschen Satirikers Jan Böhmermann, der in der Sendung ‹Kulturmontag› eine Beschimpfungs-Tirade gegen Österreich vom Stapel gelassen hat, zeigt wieder einmal deutlich, welche Richtung der öffentlich-rechtliche Sender einnimmt».

Hier ist das ganze Video in der ORF-Mediathek zu sehen.

(watson.de)

Jan Böhmermann trollt Trolle

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59
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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 08.05.2019 21:43
    Highlight Highlight Ein linker darf austeilen wie er will, und das deutlich daneben und anstandslos! Wenn dasselbe ein Rechter machen würde, würde sicher niemand sagen "ist ja nur Satire". Was da böhmermann von sich gibt ist einfach nur frech und zeigt die vielgelobte " Toleranz" .
  • juba 08.05.2019 10:20
    Highlight Highlight Nicht das Böhmermann-Interview ist bedenklich, sondern die Distanzierung!
  • Stambuoch 08.05.2019 10:19
    Highlight Highlight Früher stichelte er gerne gegen uns und unsere direkte Demokratie und meinte vor der NoBillag-Abstimmung, dass wir unserem Führer folgen und die Gebühren abschaffen werden.

    Es kam zum Glück überraschend deutlich anders. Seit dem wurden wir nicht mehr kritisiert ;)

    ABER: Die Drohung der Halbierungsinitiative durch die SVP zeigt deutlich, wie sehr die Rechtspopulisten versuchen, freie Medien einzuschränken und zu bestrafen, wenn sie zu kritisch sind.

    Der ORF zeigt das ebenfalls. Bedenklich und gefährlich.
  • Herren 08.05.2019 09:26
    Highlight Highlight Die Distanzierung ist unerträglich. Bedeutet sie im Umkehrschluss, dass alle anderen Aussagen, die vom ORF ohne Distanzierungsvermerk gesendet werden, in völligem Einklang mit der ORF-Gesinnung stehen?
  • Sarkasmusdetektor 08.05.2019 08:25
    Highlight Highlight In Zeiten der Lüge ist eine wahre Aussage schon eine Provokation.
  • no-Name 08.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Hmmm.... dann hat ja das alles beste Auswirkungen gehabt!

    Das versteckte wird offensichtlich!
  • Janis Joplin 08.05.2019 07:59
    Highlight Highlight "Der Streit zwischen der FPÖ und Wolf macht deutlich, wie sehr die Pressefreiheit in Österreich unter einer Regierung mit rechtspopulistischer Beteilung unter Beschuss steht."

    - dasselbe läuft in Ungarn auch, nur noch etwas schärfer.

    Insofern: Bravo Jan, gut gemacht - wehret den Anfängen.
  • Bruno Meier (1) 08.05.2019 07:25
    Highlight Highlight Bin ich der Einzige, der es nicht so sieht? Das ORF hat sich keineswegs davon distanziert, das mussten sie ja so sagen. Wenn ich mir die Aussage anschaue dann wird diese so monoton wiedergegeben, nach dem Motto: "ich muss dies sagen, aber ihr merkt ja wir stehen eingentlich hinter JB." Das ORF hätte ja den Vorspann nicht zeigen müssen, hätte ja das Interview nicht ausstrahlen müssen, hätte ja die Ausstellung nicht erwähnen müssen, etc. JB war ja im Gespräch nicht satirisch sondern es ist seine Meinung dazu, sehr verletzend durch die Argumente 32 J. und Versicherungsvertreter
    • Herren 08.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Das ist doch völliger Quatsch. Stell dir mal vor, SRF würde sich laufend vor pointierten Aussagen distanzieren. Dann würde bei Deville ständig ein Hinweis eingeblendet werden. Zudem wurden Ueli Maurer und JSA von SRF selbst bedeutend härter angegangen als Kurz von Böhmermann.
      Das, was der ORF am Ende der Sendung machte, war ein politisches Statement zugunsten jener, die sich durch Böhmermanns Aussagen (zurecht) angegriffen fühlen werden. Und das ist eine krass falsche Richtung, die der ORF da einschlägt.
    • Fritz N 08.05.2019 09:57
      Highlight Highlight Nein, das mussten sie NICHT
  • Aurum 08.05.2019 07:10
    Highlight Highlight Die reaktion des ORF ist schon bedenklich, die Reaktion des FPÖ allerdings noch um einiges mehr.
    Sie reden davon, dass Böhmi eine Beschimpfungstirade gegen Österreich und den FPÖ losgelassen habe. Als seriöse Politiker würde man dies aufnehmen und kontern. Stattdessen wird das interview dazu instumentalisiert um Zensur zu bewerben. Hach, Österreich. Jeden Tag etwas unsympatischer.
  • TheBase 08.05.2019 06:25
    Highlight Highlight Tja, recht hat der Mann...
  • Der Kritiker 08.05.2019 05:24
    Highlight Highlight Die Frage ist, ob Böhmermann satirisch war oder nicht. Die Satire übertreibt und zeigt Sachverhalte überspitzt auf, nur ist das hier wohl nicht mehr der Fall, wenn man das Gedankengut vieler FPÖ Politiker studiert.
    • Watson - die Weltwoche der SP 08.05.2019 12:18
      Highlight Highlight Bei Böhmermann ist es Satire, kommt es von Rechts, ist es Hetze
    • DerTaran 09.05.2019 06:41
      Highlight Highlight @Roterriese: Bei der extremen Rechten ist es Hetze. Wenn diese Äusserungen von Böhmermann als links empfunden werden, dann ist das schon bedenklich. Ich schwanke zwischen GLP und FDP und ich teile seine Bedenken, wenn ich links bin, dann möchte ich nicht wissen, was Sie als rechts bezeichnen.
  • Juliet Bravo 08.05.2019 03:12
    Highlight Highlight Hier ein Bericht des Radio SRF zur Lage des ORF und Armin Wolf mit kurzem Gespräch mit Peter Balzli. Haarsträubend!

    „Armin Wolf ist ORF-Journalist. Seit er ein Interview mit dem FPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahlen geführt hat, steht er massiv unter Beschuss. Fragen an Österreich-Korrespondent Peter Balzli.“

    https://www.srf.ch/play/radio/rendez-vous/audio/oesterreich-und-der-kritische-journalismus?id=42c2c11d-2c32-4cba-9519-dd3c2a845f4c

    • Juliet Bravo 08.05.2019 03:17
      Highlight Highlight „Ungarische Verhältnisse beim ORF“
  • quallbum 08.05.2019 01:32
    Highlight Highlight Wow. Nach dem Lesen des Artikels wusste ich ja was mich erwartet...Aber diese Distanzierung der Moderatorin zum Schluss geht durch Mark und Bein. Ich glaube es sind diese harmlos wirkenden, fast beiläufigen Momente, die eine bedrohliche Entwicklung am eindrücklichsten veraunschaulichen.
  • dä dingsbums 07.05.2019 22:23
    Highlight Highlight Tut nichts zur Sache, aber trotzdem. Wieso heisst eigentlich der ORF nicht ÖRF?
    • mostlyharmless 07.05.2019 22:59
      Highlight Highlight Na Hauptsache es heisst nicht mehr Reichsrundfunkgesellschaft.

      Vermutlich hats sprachliche Gründe, ÖRF klingt recht sperrig, wenn mans nicht schweizerdeutsch ausspricht.
      Aus Designgründen kanns wohl nicht sein, also damit die Punkte nicht im Klotz stören, denn die hiessen schon ohne Klotz so.
      Benutzer Bild
    • TanookiStormtrooper 07.05.2019 23:24
      Highlight Highlight Weil kein Schwein weiss, wie man auf der Tastatur ein grosses Ö hinbekommt... 😉
    • McStem 07.05.2019 23:31
      Highlight Highlight Ins blaue geraten, aber vermutlich wurde das "Österreich" ursprünglich als "Oesterreich" geschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 07.05.2019 22:02
    Highlight Highlight Böhmermann finde ich unerträglich. Seine Satire ist einfach nicht geistreich, sondern besteht aus plumpem Beleidigen. Ich liebe Satire und sie darf auch gerne gegen mich oder meine Ansichten austeilen, aber ich erwarte schon auch ein intellektuelles Grundniveau. Wenn ich diesen Giftzwerg in den Medien sehe, bin ich mich jeweils einfach nur noch am Fremdschämen - wegen ihm und den Leuten, die das unterhaltsam/geistreich finden.
    • Juliet Bravo 08.05.2019 03:27
      Highlight Highlight Ich glaube, du bist da evtl. etwas dünnhäutig. Er teilt mE ziemlich schön aus - aus gegebenem Anlass natürlich oft auch gegen rechts aussen aber auch nach Links und der Mitte.
    • Astrogator 08.05.2019 03:29
      Highlight Highlight Natürlich mag der stramm rechte Junge nur linientreue Satire, alles andere ist dann nicht niveauvoll genug. Der Wermutstropfen hält die Fahne hoch im Kampf gegen entartete Kunst. So geil!
    • sunshineZH 08.05.2019 06:00
      Highlight Highlight Serdar Somuncu kommt nächstes Jahr nach Zürich, das wird ein Spass 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 07.05.2019 21:02
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was für die österreichischen Rechten an diesem Interview schlimmer ist. Der verbale, aber treffende, Roundhousekick, oder das verbindende, Hand reichende Schlusswort.
    • mostlyharmless 07.05.2019 23:07
      Highlight Highlight Grosses Tennis wiedermal, ja. Ich befürchte aber, für Österreichs Rechtsaussen ist das nur ein willkommener Anlass, ihre Opferrolle wieder spielen zu dürfen. Trotzdem hoffe ich, dass es andere veranlasst, die «Täter»-Rolle zu übernehmen.

      «… und wenn Sie einen Journalisten haben wie den Armin Wolf, der sich da hinstellt, dann fragen Sie sich nicht, warum stellt er sich da hin, sondern fragen Sie sich, warum steht er als einziger da, und warum steh’ ich nicht auch da?»
    • mostlyharmless 07.05.2019 23:09
      Highlight Highlight Warum steht er sehr viel einsamer da als die, die zweifelhafte Vergangenheiten vorzuweisen haben, sich ständig zweifelhafte Äusserungen erlauben, sich nie für irgendwas entschuldigen und den Rücktritt eines Mannes fordern, dem nichts schlimmeres vorzuwerfen ist, als seinen Beruf etwas leidenschaftlicher als von der Politik gewünscht auszuüben?
  • rönsger 07.05.2019 20:50
    Highlight Highlight Als Halbösterreicher darf ich das ja sagen: Der Böhmi hat sowas von Recht. Und ich schäme mich, was in diesem Land abgeht. Immerhin ein Lichtblick: Der ORF hat das Interview noch nicht vom Netz genommen.
    • Hochen 07.05.2019 23:29
      Highlight Highlight Hier ist noch ein Halbösterreicher und ich schliesse mich deinen Worten an!
  • Don Alejandro 07.05.2019 20:50
    Highlight Highlight Gabs vor mehr als zwanzig Jahren schon einmal: "Die österreichische Delegation war über Buschors Worte wenig amüsiert: «Die Länder Schweiz und Österreich haben beide die Flaggenfarben Rot und Weiss – aber in der schweizerischen Fahne ist ein Plus, während in der österreichischen ein Minus steht.» Haha im Saal? Mitnichten: Buschor wurde ausgepfiffen und ausgebuht."
  • Pafeld 07.05.2019 20:17
    Highlight Highlight Öhm, Tatsachenbeschrieb? Dass es dem kurzen "Bäschti" an Reife und Anstand (Beispielsweise in Ratssitzungen) fehlt, haben wir jetzt schon ein paar mal gesehen. Und das Strache aufgrund von seinem Umgang und Aussagen so manchen Neonazi als linken Sozialromantiker stehen lässt, wissen wir nun auch schon seit deutlich über einem Jahrzehnt. Was soll dieses Duckmäusertum vom ORF? Wenn die Regierung mit einer solchen Kritik nicht umgehen kann, beweist sie ja gerade förmlich die faschistischen Tendenzen, die man ihnen unterstellt.
  • TanookiStormtrooper 07.05.2019 20:15
    Highlight Highlight War ja bei uns auch nicht anders mit der No-Billag-Initiative. Überall auf der Welt wollen Rechtspopulisten die Medienfreiheit einschränken. Wohin das führen kann lernen ja gerade die Deutschen im Geschichtsunterricht. In Österreich vergisst man aber allzu gerne, wie die deutschen Invasoren damals mit Blumen begrüsst wurden.
    • Team Insomnia 07.05.2019 20:32
      Highlight Highlight Und in der Schweiz nahm man das Gold ja auch nur unter Zwang der Deutschen an. Genau👍
    • der nörgler 07.05.2019 20:35
      Highlight Highlight Weil der Dölfi ja halt einer von ihnen war. Umso bedenklicher, dass man dafür kein Bewusstsein mehr hat.
    • Dominik Treier 07.05.2019 23:14
      Highlight Highlight Und wo deren Chef herkam... Nichts gelernt im Leben aber die Mission das noch zu vergessen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martello 07.05.2019 20:07
    Highlight Highlight https://www.deutschlandfunk.de/rechtsruck-in-oesterreich-politik-der-abschreckung.724.de.html?dram:article_id=447375

    Das ist alles ein riesen Horror...
    • Sherlock_Holmes 08.05.2019 00:12
      Highlight Highlight Danke für den Link zur sehr aufschlussreichen Dokumentation.

      Nach drei Vierteln hatte ich jedoch genug gelesen – mir wurde mental speiübel.

      Immerhin bekräftigt mich der Blick über den östlichen Gartenzaun darin, mit aller Kraft gegen die braunen Auswüchse zu kämpfen. – Sei es im Alltag, privat oder im Beruf, in der Gemeinde, im Kanton oder auf Bundesebene.

      Mein Grossonkel beförderte in den 30er Jahren in ZH die Fröntler bei ihrem Aufmarsch mitsamt ihren Velos von der Sihlbrücke ins Wasser.

      Ich will nicht, dass es wieder soweit kommt, aber ich bin stolz darauf und würde es ihm gleich tun.
  • der nörgler 07.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Wehret den Anfängen. Böhmerman hat mit seiner Kritik absolut recht. Das zeigt bereits die Reaktion der FPÖ.
    • Klaus07 07.05.2019 21:09
      Highlight Highlight Wehret den Anfängen?
      Dafür ist es schon zu spät. Der Rechtspopulismus hat in Europa bereits Fuss gefasst. Wir werden am 26. Mai sehen wo Europa steht.
    • James Blond007 07.05.2019 23:33
      Highlight Highlight Alles was nicht links ist nennt man heute Rechtspopulisten.
    • Astrogator 08.05.2019 03:32
      Highlight Highlight @Jamie: Da haben wir wieder die typische Opferhaltung eines Rechtspopulisten. Deswegen nimmt euch niemand ernst, wer sich als Verlierer präsentiert wird auch als Verlierer wahrgenommen 😉
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