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Members of German Train Drivers' Union GDL stage a rally of protest in Berlin's Potsdamer Platz, November 7, 2014. Germany's state rail operator Deutsche Bahn appealed to a higher court on Friday to try to stop a strike by Germany's GDL union, which represents just 20,000 of the railways' 196,000 workers, after a lower court rejected its argument that the strike was illegal. The strike, which began on Wednesday, has brought rail travel and freight to a halt across the nation of 82 million people, disrupting the lives of commuters, long-distance travellers, manufacturers and retailers.    REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY  - Tags: BUSINESS EMPLOYMENT TRANSPORT CIVIL UNREST)

Streikende GDL-Gewerkschafter Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Arbeitskampf in Deutschland: Lokführer wollen zum achten Mal streiken – und zwar sechs Tage lang



In Deutschland müssen sich Bahnreisende ab Dienstag auf den bisher längsten Streik der Lokführer im Tarifkonflikt bei der Bahn einstellen. Der Ausstand soll im Personenverkehr sechs Tage dauern, teilte die Gewerkschaft GDL am Sonntag in Frankfurt am Main mit.

Er soll am 5. Mai um 2.00 Uhr morgens starten und erst am 10. Mai um 9.00 Uhr enden. Im Güterverkehr soll bereits ab Montag um 15.00 Uhr gestreikt werden. Es wäre bereits der achte Streik im Tarifkonflikt.

Gewerkschaft lehnte Schlichtung bislang ab

Die Gewerkschaft hatte am Donnerstag das neue Tarifangebot des Unternehmens zurückgewiesen und einen weiteren, langen Arbeitskampf angekündigt. Die Bahn hatte angeboten, die Löhne sollten vom 1. Juli an in zwei Stufen um insgesamt 4.7 Prozent steigen. Dazu komme eine Einmalzahlung von insgesamt 1000 Euro bis zum 30. Juni.

Die GDL fordert für die Beschäftigten fünf Prozent mehr Geld und eine Stunde weniger Arbeitszeit pro Woche. Den Knackpunkt in den Tarifverhandlungen sieht die GDL bei der Einstufung der Rangierlokführer im Tarifgefüge der Bahn.

Zuletzt hatten die Lokführer von 21. bis 23. April gestreikt. Eine Schlichtung hatte die Gewerkschaft bislang abgelehnt. (sda/dpa)

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