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Deutsche Journalisten-Vereinigung sagt sorry wegen Flüchtlings-Witz

BERLIN, GERMANY - NOVEMBER 27: German President Joachim Gauck and his partner Daniela Schadt attend the Bundespresseball 2015 at Hotel Adlon on November 27, 2015 in Berlin, Germany. (Photo by Clemens  ...
War als Gast am Bundespresseball: Bundespräsident Joachim Gauck mit Partnerin Daniela Schadt.Bild: Getty Images Europe

Deutsche Journalisten-Vereinigung sagt sorry wegen Flüchtlings-Witz

01.12.2016, 05:3701.12.2016, 06:07

Alle Jahre lädt die deutsche Bundespressekonferenz zum Bundespresseball. Die 65. Ausgabe am 25. November hat nun aber einen faden Nachgeschmack. Grund ist ein Beitrag in der traditionellen Festschrift, wie verschiedene Medien und Reaktionen in sozialen Netzwerken zeigen.

Das Heftchen, der sogenannte Almanach, wird demnach jeweils im Nachgang an die anwesenden Journalisten verschickt. Leichter Lesestoff über die Branche und den lustigen Abend enthält er in der Regel. Ein Beitrag mit dem Titel «Schwimmkurs für Flüchtlinge» sorgte in der aktuellen Ausgabe allerdings für Empörung. Geschrieben hat den Text demnach die «Bundesbade-Agentur». Und das sah dann so aus:

Die Reaktionen auf die Satire fielen harsch aus:

Die Bundespressekonferenz sah sich in der Folge genötigt, eine Entschuldigung zu publizieren:

Die deutschen Parlamentskorrespondenten gründeten im Herbst 1949 die Bundespressekonferenz (BPK). Ihr Zweck ist es, Pressekonferenzen mit massgeblichen Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu veranstalten. Derzeit gehören der BPK rund 900 Parlamentskorrespondenten an. Die BPK organisiert den jährlichen Bundespresseball. (kad)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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pamayer
01.12.2016 06:28registriert Januar 2016
Der Postillon und Charlie Hebdo dürfen das. Der Böhmi und viele andere Satiriker auch. Da hat nicht mal der Erdi was zu meckern, geschweige denn seine Ziegen.

Wo liegt das Problem? Verstehe ich was falsch?
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