International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ex-VW-Konzernchef Ferdinand Piëch ist 82-jährig gestorben



Ferdinand Piëch, ehemaliger Vorstands- und Aufsichtsratschef des Volkswagen-Konzerns, ist Presseberichten zufolge tot. Piëch sei am Sonntagabend in einem Spital im bayerischen Rosenheim im Alter von 82 Jahren gestorben, berichtete die «Bild» am Montagabend.

Unter Berufung auf die Familie des langjährigen Firmenpatriarchen vermeldete kurz darauf auch das «Handelsblatt» den Tod Piëchs. Ein Konzernsprecher wollte die Berichte zunächst nicht kommentieren.

Der langjährige VW-Vorstands- und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch - hier auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2012 - ist 82-jährig gestorben.

Ferdinand Piëch soll im Alter von 82 Jahren gestorben sein. Bild: EPA

Laut «Bild» war Piëch zu einer Veranstaltung nach Oberbayern gereist. Demnach kollabierte er in einem Rosenheimer Restaurant vor den Augen seiner Ehefrau Ursula Piëch. Rettungskräfte seien herbeigerufen und Piëch sofort in ein Spital eingeliefert worden. Dort sei der 82-Jährige gestorben.

Piëch galt als Patriarch des Wolfsburger Weltkonzerns. In seiner Zeit als Vorstandschef bis 2002 formte Piëch VW zum Multimarken-Konzern. Im Frühjahr 2015 hatte er in einem Machtkampf bei Volkswagen seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef erklärt.

Kurz zuvor hatte er hatte Konzernchef Martin Winterkorn öffentlich das Vertrauen entzogen und erklärt, er sei auf «Distanz» zum VW-Chef. Unter dem Dach von Volkswagen sind Marken wie VW, Audi, Seat, Bugatti, Lamborghini und Porsche vereint. (mim/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

VW: Bilder aus der guten alten Zeit (als Abgase noch Abgase waren)

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kindesmissbrauch: Deutsche Ermittler finden Spuren von 30'000 Verdächtigen

Ermittler gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sind im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen auf eine neue Dimension gestossen. Im sogenannten Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach stiessen sie auf Spuren von mehr als 30'000 Verdächtigen.

Wie Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach am Montag in Düsseldorf mitteilte, geht es dabei nicht nur um die Verbreitung und den Besitz von Kinderpornografie, sondern auch um schweren Kindesmissbrauch.

Es handele sich um internationale …

Artikel lesen
Link zum Artikel