International
Digital

KI-Chatbot Claude für Online-Kriminalität missbraucht

KI-Chatbot Claude für Online-Kriminalität missbraucht

Online-Kriminelle haben mit Künstlicher Intelligenz eine mächtige neue Waffe bekommen. So wurde der KI-Chatbot Claude der Entwicklerfirma Anthropic bereits verwendet, um in Netzwerke einzudringen, Daten zu erbeuten und sie auszuwerten.
28.08.2025, 06:4628.08.2025, 06:46

Zudem hätten die Angreifer die Software benutzt, um «psychologisch zielgerichtete» Erpressungsnachrichten an die Opfer zu schreiben, berichtete Anthropic. Der Angreifer habe damit gedroht, gestohlene Informationen zu veröffentlichen, und zum Teil mehr als 500'000 Dollar von den Betroffenen verlangt.

KI-Chatbot Claude von Anthropic (Symbolbild)
Der KI-Chatbot Claude stammt von der Firma Anthropic.Bild: imago-images.de

Ziel der automatisierten Attacke seien allein im vergangenen Monat 17 Unternehmen und Organisationen aus Bereichen wie Gesundheitswesen, Regierung und Religion geworden, hiess es. Claude habe dabei zum Beispiel nach Schwachstellen gesucht sowie bei der Entscheidung geholfen, wie ein Netzwerk am besten angegriffen werden kann und welche Daten entwendet werden sollten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Misstrauensantrag von Rechten gegen EU-Kommission scheitert
Das vierte Misstrauensvotum gegen die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen ist gescheitert.
Zur Story