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Neuseeländer teilt Video des Christchurch-Anschlags – jetzt muss er hinter Gitter



Wegen Verbreitung eines Terrorvideos ist ein mutmasslicher Rechtsextremist in Neuseeland zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hatte das Video des Anschlags auf zwei Moscheen mit 51 Toten Mitte März in Christchurch an Bekannte weitergeleitet.

Ein Gericht in der neuseeländischen Stadt verhängte deshalb am Dienstag die Haftstrafe gegen den 44-jährigen Besitzer eines Geschäfts, das mit Neonazi-Symbolen wirbt.

In this Monday, March 18, 2019, file photo, mourners lay flowers on a wall at the Botanical Gardens in Christchurch, New Zealand. A steady stream of mourners paid tribute at makeshift memorial to the 50 people slain by a gunman at two mosques in Christchurch, while dozens of Muslims stood by to bury the dead when authorities finally release the victims' bodies. (AP Photo/Vincent Thian, File)

Die Anteilnahme nach dem Anschlag war gross. Bild: AP/AP

Der Anschlag war vom Täter mit einer Helmkamera gefilmt und über ein Facebook-Konto live im Internet übertragen worden. Der Geschäftsmann aus Christchurch leitete die Aufnahmen am nächsten Tag an 30 Bekannte weiter. Zudem gab er in Auftrag, das Video mit einem «Totenzähler» zu versehen – einer Art Strichliste, wie viele Leute ermordet worden waren. Daraufhin wurde er festgenommen.

Wegen des Anschlags sitzt ein 29 Jahre alter Rechtsextremist aus Australien in einem Hochsicherheitsgefängnis in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft legt ihm 51-fachen Mord und 40-fachen Mordversuch zur Last. Bei einer Verurteilung erwartet den Australier lebenslange Haft. Der Prozess soll im Mai 2020 beginnen. (sda/dpa)

Der Terroranschlag in Christchurch

49 Tote, ein Manifest und grosse Trauer

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 18.06.2019 09:52
    Highlight Highlight Bravo, New Zealand !
    Schon euer von Schönheit gesegnetes Land hat es mir angetan. Und dann die Rede eurer Präsidentin zu den Vorfällen, dann der Zusammenhalt aller, die ehrlich gemeinten Mitleidsbekundungen und eure von Bürgern! organisierten Wachen vor muslimischem Moscheen - da bin ich vor Seelenwärme weggeschmolzen ...
    Das habt ihr phänomenal zusammen ermöglicht.
  • Natürlich 18.06.2019 08:06
    Highlight Highlight Klar, ich finde es auch schlimm was er getan hat.
    Aber 21 Monate dafür finde ich doch ziemlich übertrieben...
  • Normi 18.06.2019 07:53
    Highlight Highlight Schon mal vom Streisand-Effekt gehört?
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

    Das video zu verbieten macht es nur beliebter...
  • Fiu 18.06.2019 07:24
    Highlight Highlight Wirklich Unmenschlich was sich gewisse erlauben und ich hoffe er wird hart bestraft. No go, so etwas.
  • *sharky* 18.06.2019 07:08
    Highlight Highlight Da scheint ein Land nicht blind auf dem rechten Auge zu sein... wie auch!
    Sollte Schule machen, wie auch Internet-Täter, in diesem Fall Rechtsextreme, nicht mit Samthandschuhen anzufassen.
    Peace für Neuseeland!
    • Glenn Quagmire 18.06.2019 08:53
      Highlight Highlight nicht nur Nazis, alle Internet-Täter!
    • Hier Name einfügen 18.06.2019 09:06
      Highlight Highlight "Peace für Neuseeland!" Was meinen Sie damit?
    • *sharky* 18.06.2019 17:49
      Highlight Highlight @GQ
      Siehst Du, um Verharmlosungen, Bagatellisierungen und das Herunterspielen zu 'verhindern', habe ich extra " in diesem Fall Rechtsextreme" geschrieben.
      Und schon stehst Du auf der Matte...
      *Kopfschüttel*

      @JohnDoe
      Suchs Dir aus... es gibt Duzende von Möglichkeiten/Fazetten!
      Vielleicht für Frieden untereinander, unter allen Kulturen, Glaubensrichtungen und Nationalitäten dort in NZ?
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