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President Donald Trump pats a world leader on the back as he makes his way to his seat for a meeting of the North Atlantic Council during a summit of heads of state and government at NATO headquarters in Brussels on Wednesday, July 11, 2018. NATO leaders gather in Brussels for a two-day summit to discuss Russia, Iraq and their mission in Afghanistan.(AP Photo/Pablo Martinez Monsivais/pool)

Donald Trump am NATO-Gipfel in Brüssel. Bild: AP/AP

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Donald Trump inszeniert sich auf seiner Europareise einmal mehr als Chaos-Präsident. Mit seinen sprunghaften Rundumschlägen schadet er weniger den Europäern als dem eigenen Land.

13.07.18, 16:23 14.07.18, 19:58


Theresa May gab sich grösste Mühe, ihrem Gast einen angenehmen Empfang zu bereiten. Sie organisierte für ihn ein Galadinner im Blenheim Palace bei Oxford, wo Winston Churchill geboren wurde. Denn Donald Trump bewundert Churchill, wie er überhaupt starke Männer verehrt. Der Abend soll überaus angenehm verlaufen sein, hiess es aus britischen Regierungskreisen.

Es war ein Versuch der Schadensbegrenzung. Denn kaum hatte das festliche Mahl begonnen, liess das Boulevardblatt «The Sun» die «Brexit-Bombe» platzen. In einem Exklusiv-Interview attackierte der US-Präsident die Strategie von Theresa May für den Austritt Grossbritanniens aus der EU. Sie werde das erhoffte Handelsabkommen mit den USA «wahrscheinlich erledigen».

May empfängt Trump zum Galadinner

BBC-Politikchefin Laura Kuenssberg sprach von einem «Frontalangriff» auf Mays Brexit-Plan, den die Premierministerin am Donnerstag in einem 100-seitigen Weissbuch präsentiert hat. Trump fahre mit einem Bulldozer über dessen zentrales Argument hinweg, dass das Königreich Handelsverträge mit aller Welt abschliessen und sich trotzdem an die EU-Regeln halten könne.

«Nitroglyzerin» für Revolte

«Mit einem Freund wie Donald Trump braucht Theresa May keine Feinde», kommentierte CNN. Von denen hat die konservative Regierungschefin eigentlich genug. Am Montag hatten Brexit-Minister David Davis und Aussenminister Boris Johnson die Regierung aus Protest gegen den aus ihrer Sicht zu weichen Brexit-Kurs von Theresa May verlassen. Trump goss im «Sun»-Interview Öl ins Feuer, indem er behauptete, Johnson wäre «ein grossartiger Premierminister».

Die «Sun» selbst ging noch weiter und bezeichnete Trumps Aussagen als «Nitroglyzerin» für die brodelnde Revolte der konservativen «Brexiteers» gegen ihre Premierministerin. Also den Anhängern eines totalen Bruchs mit der EU, die immer heftiger an Theresa Mays Stuhl rütteln. Eines hat Donald Trump auf jeden Fall erreicht: Er hat sein Image als Chaos-Präsident bestätigt.

Seit Beginn seiner Europareise liess er keine Gelegenheit aus, um seine Alliierten zu brüskieren. Es begann mit einem Frühstück zum Auftakt des NATO-Gipfels in Brüssel am Mittwoch. In einer auf Video festgehaltenen Tirade behauptete Trump, Deutschland sei wegen der Erdgaspipeline Nord Stream 2 «ein Gefangener Russlands». Nur um am gleichen Tag nach einem Treffen mit Angela Merkel zu betonen, er habe ein «sehr, sehr gutes Verhältnis» zur Bundeskanzlerin.

Am Donnerstag ging es im gleichen Stil weiter. Erst kam Trump zu spät, dann funktionierte er ein Meeting mit den NATO-Beitrittskandidaten Georgien und Ukraine zu einer «Krisensitzung» um, in der er die Verbündeten ein weiteres Mal ultimativ aufforderte, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Andernfalls könnten die USA «ihre eigenen Wege» gehen, drohte Trump.

«Ich bin ein sehr stabiles Genie»

Damit stiess er auf heftigen Widerspruch. Der rechtsliberale dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen konfrontierte Trump mit der Tatsache, dass sein Land im Afghanistan-Krieg im Verhältnis etwa gleich viele Verluste zu beklagen hatte wie die USA. Er habe an Begräbnissen teilgenommen und könne nicht akzeptieren, dass Trump behaupte, Dänemark tue nicht genug für die NATO, erklärte Rasmussen gemäss Politico.

Ganz unbeeindruckt scheint der US-Präsident davon nicht gewesen zu sein. In einer Medienkonferenz erklärte Trump auf einmal: «Ich glaube an die NATO. Die NATO ist jetzt eine gut geölte Maschine.» Auf die Frage eines kroatischen Journalisten, ob er von Air Force One aus das Gegenteil twittern werde – wie nach dem G7-Gipfel im Juni –, meinte Trump: «Nein, das machen andere. Ich nicht. Ich bin sehr konsistent. Ich bin ein sehr stabiles Genie.»

«Ein gestörtes Kind»

Daran zweifeln so manche. Ralph Peters, ein ehemaliger Offizier der US-Armee und langjähriger Mitarbeiter von Fox News, meinte gegenüber CNN, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätten auf ihn wie Psychiater gewirkt, «die sich geduldig um ein gestörtes Kind kümmern». Gemeint ist natürlich der US-Präsident.

Ralph Peters attackiert Trump. Video: YouTube/Contemptor

Manche Staatsmänner und -frauen hätten in den ersten 18 Monaten von Trumps Präsidentschaft geglaubt, sein Chaos habe Methode, schreibt Politico. Nun seien sie offenbar zur Überzeugung gelangt, dass es nur Chaos ist, «und Trump selbst vielleicht nicht kapiert, was er tut». Für Ex-Militär Peters ist klar, dass er damit seinem Land schadet.

Kanada als Feind

Dies deckt sich mit einer Analyse des renommierten Magazins The Atlantic. Donald Trumps aussenpolitische Doktrin lasse sich auf einen Slogan reduzieren: Make America Weak Again. Amerikas Vormachtstellung in der Welt beruhe auf fünf Pfeilern: Nachbarn, Verbündete, Märkte, Werte und militärische Macht. Die Trump-Doktrin schwäche sie alle, mit Ausnahme des letzten.

Für Donald Trump sind Bündnisse wie EU und NATO dazu gedacht, die USA über den Tisch zu ziehen. Folglich hat er keine Hemmungen, seine Verbündeten zu attackieren. Selbst die Nachbarn Kanada und Mexiko verschont er nicht, er deckt sie mit Strafzöllen ein. Nun hat Mexiko einen linken Präsidenten gewählt und Kanada Vergeltungszölle eingeführt. «Man muss ausserordentlich dumm sein, um sich die Kanadier zu Feinden zu machen», meint die «Atlantic»-Autorin.

Missachtung für Werte

Die Trump-Doktrin antworte auf die Handelsfragen des 21. Jahrhunderts mit Methoden aus dem 20. Jahrhundert. Der Präsident gehe davon aus, dass Strafzölle nur die Länder treffen, gegen die sie gerichtet sind. Das gelte vielleicht für die 1970er Jahre. «In der heutigen Welt der globalen Lieferketten treffen Zölle nicht nur ausländische Firmen und Arbeiter, sondern auch amerikanische.»

Video: watson

Besonders schwer aber wiege Trumps Missachtung für die amerikanischen Werte: «Demokratische Staaten gelten als schwach, autoritäre Führer werden bewundert, moralische Autorität zählt praktisch nichts mehr, Soft Power ist zu soft, nur Hard Power bringt Resultate.»

Da ist es logisch, dass Trump sich auf das Treffen mit Russlands Machthaber Wladimir Putin am Montag in Helsinki freut. Es werde «vielleicht das einfachste von allen», liess er im Vorfeld verlauten.

Damit beschädige der Präsident das Ansehen der USA, meint «The Atlantic» und verweist darauf, dass in der Regel zwei Gründe zum Untergang einer Grossmacht führen: Imperiale Überdehnung oder Rivalität mit anderen Grossmächten. «Niemals in der Weltgeschichte ist ein Land durch so viele selbstverschuldete Angriffe auf die Quellen seiner eigenen Macht abgestiegen.»

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144
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144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanessa_2107 14.07.2018 12:37
    Highlight Entweder 1. ist der Zuspruch Trumps in der CH auch gestiegen oder 2. Watson hat mehr rechte Leser gewonnen (ich gönne natürlich Watson den Erfolg). Stimmt Punkt 1 ist das bedenklich, verhält sich doch der narzistische, lügnerische Psychopath immer schlimmer. Seine kleinen, scheinbaren Erfolge,  rechtfertigen niemals seinen Horrorcharakter.







    11 12 Melden
  • sowhat 14.07.2018 08:58
    Highlight Das ist ja das Problem; die europäischen Spitzenpolitiker sollten ihn nicht geduldig behandeln wie ein gestörtes Kind, sonder ihn anständig zurecht weisen. Der versteht nur die Sprache der harten Konsequenzen.
    Erstaunlich, dass ausgerechnet der rechtpolitische Däne, ihn in die Schranken weist.
    32 7 Melden
  • rodolofo 14.07.2018 07:19
    Highlight Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass Trump den Rechtsaussen-Rivalen von Theresa May, nämlich Boris Johnson, unterstützt.
    Neu ist jedoch, dass ein Präsident solche Intrigen und Kungeleien gegenüber einer amtierenden Präsidentin offen ausspricht!
    Dieses "Frei von der Leber weg sprechen" macht Trump bei seinen Anhängern immer beliebter.
    Denn die haben das verlogenee Gesäusel von Elitären Macht-Zirkeln gründlich satt!
    Die WOLLEN sogar, dass Trump sich wie der Elephant im Porzellanladen benimmt!
    Und irgendwie bekommt er (heimlich und niemals zugegebenen!) auch Zuspruch von "Linken"...
    22 39 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 08:21
      Highlight rodolofo: Da typische Verhalten von Trumpisten, die Handlung und Vehalten intellektuell nicht unterscheiden können, Fakt und Phantasie nicht trennen können und emotional statt rational auf politische Probleme reagieren, sind weder in der Lage die wirkliche "Elite" zu eruieren, noch das vorgeschobene "Establishment"Bashing entlarven zu können.

      Ein Kabinett Trump, mit mehr als 20 Milliarden Vermögen der Mitglieder, als Gegenteil eines elitären Machtzirkels zu bezeichnen, ist so absurd, dass der Begriff "basket of deplorables" den Sachverhalt der blinden Anhängerschaft treffend charakterisiert
      47 13 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 09:20
      Highlight @ swisskiss
      Ich will Trump's Verhalten (vor allem in Kombination mit seinen Präferenzen) keineswegs gutheissen!
      Doch in diesem Verhalten steckt auch nicht nur abgrundtief Schlechtes!
      Nehmen wir als nachfliegendes Beispiel das SVP-Gespött über "Alternaive Gutmenschen":
      Es kann tatsächlich ins Problematische Gegenteil kippen, wenn Du versuchst "ZU GUT" sein zu wollen!
      Weil Du das im Grunde nicht kannst, weil Du ja ein gewöhnlicher Mensch bist und kein Heiliger, wirkst Du auf die Leute gefühllos und falsch.
      Genau das ist mit Hillary Clinton passiert!
      Sie wollte es GANZ RICHTIG machen...
      11 17 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 12:50
      Highlight rodolfo: Clinton ist kein treffendes Beispiel für den Beschrieb eines Gutmenschen. Soviel Elite und Establishment wir Trump ist die ehemalige Golfpartnerin Clinton schon lange, die als Senatorin des Staates New York regelmässig auf den Golfplätzen des Donnie anzutreffen war.

      Aber grundsätzlich ist Deine These absolut richtig, dass "Gutmenschentum" nicht nur einen sehr naiven Ansatz pflegt, sondern auch das "Gute im Menschen" übersteigert darstellt.

      Realitätsverweigerung - und verzerrung als ideologischer Ansatz. Aber symphatischer, als das misantrophische und xenophobe Weltbild der Rechten
      8 3 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 14:23
      Highlight @ swisskiss
      Ich komme immer mehr darauf, dass die Wahrheit in der (widersprüchlichen und vielschichtigen) Gesamtheit aller EHRLICHEN Anschauungen, Perspektiven und Meinungen zu finden ist.
      Wir könnten also einzelne, sehr persönliche und subjektive Meinungen und Anschauungen, sofern sie ehrlich geäussert wurden, einfach so stehen lassen und sie mit unseren eigenen, ebenso ehrlich geäusserten Ansichten und Meinungen ERGÄNZEN.
      Dadurch entstünde dann ein Multi-dimensionales Gesamtbild, mit dem sich weiterarbeiten liesse.
      Schwierig wird es dann, wenn manipulativ gelogen wird.
      ...
      5 1 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 14:29
      Highlight ...
      Wir müssten also ein Sensorium dafür entwickeln, welche Ansichten und Meinungen manipulativ gelogen sind, damit wir diese aus dem Gesamtbild entfernen können!
      Das Sensorium wiederum entwickeln wir über unsere Sinne, über die Gefühle und über eine zunehmende Lebenserfahrung und Medien-Kompetenz.
      Ehrliche Ansichten und Meinungen sind immer wertvoll, auch dann, wenn sie schmerzen!
      Gelogene, oder "anständige" Ansichten und Meinungen jedoch sind meist hohl und wertlos.
      5 1 Melden
  • G. Schmidt 14.07.2018 07:16
    Highlight Was mich am meisten erstaunt, ist der Niedergang der rückgratslosen republikanischen Partei!

    Trump schockiert die amerikanischen Verbündeten bzw. stellt Sie offen in Frage.
    Ich hoffe, dass Europa die Chance packt sich aussenpolitisch von den US-Amerikanern zu emanzipieren.

    Dem amerikanischen Volk würde ich auch den Fehler von 2016 verzeihen. Allerdings sollten wir 2020 abwarten...
    37 1 Melden
  • Gulubat 14.07.2018 06:08
    Highlight Läuft wie gewünscht. Jedes Land hat den/die Präsidenten/tin den es verdient.

    Er hat sich ja nicht selbst gewählt...
    29 2 Melden
  • Nixnutz 14.07.2018 05:57
    Highlight Donald ist halt ein Donald. Wie man ein Land in so kurzer Zeit so zurichten kann ist durchaus auch eine Leistung. Der Rest der Welt richtet sich neu aus.
    23 5 Melden
  • Hiker 14.07.2018 01:22
    Highlight In spätestens sechs Jahren ist Trump Geschichte. Gottseidank, nur sein Vermächtnis wird noch lange nachwirken.
    20 1 Melden
  • Tepesch 14.07.2018 00:48
    Highlight Seit wann macht sich den Amerika für Werte stark? In den letzten Jahrzehnten sah man davon nicht gerade viel.
    22 3 Melden
  • Gawayn 13.07.2018 23:24
    Highlight Es ist einfach oberpeinlich, wie alles vor diesem verzogenem 71 Jahre alten Rotzbengel kuscht.

    Auch ein Präsident der USA, hat sich den Regeln und Protokoll an zu passen.

    Kriegt er das, wie so Vieles weitere auch nicht hin, sollte man ihn gar nicht anhören.

    Ich würde Verhandlungen mit dem verweigern.
    Sie sollen jemanden schicken der sich auskennt.
    Trump tut es sicher mal nicht.
    39 5 Melden
  • stamm 13.07.2018 23:16
    Highlight Warum wurde über Obama nicht soviel geschrieben? Der hat das Land ebenfalls nicht weiter gebracht...ach, und Bush ebenfalls nicht....zuerst vor der eigenen Tür wischen, heisst es!
    18 74 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 08:33
      Highlight stamm: Obama hat neben Obamacare auch umfassende Gesetze zum Schutz der Umwelt, des Konsumenten, der Finanzierung von Programmen von Alleinerziehenden, Sozialbedürftiger und chronisch Kranker ermöglicht, hat umfassende Schutzmechanismen von Hyphotekeninhabern und Bankkunden eingeführt, hat die schlimmste Finanzkrise seit den 30 er Jahren überwunden, nebenbei von 2012 bis 16 10,3 Millonen Jobs geschaffen und für den Aufschwung von Börse und Wirtschaft gesorgt, mit 2 Steuerreformen, die 4 mal grösser waren als die von Trump.

      Halt mal Fachartikel lesen, statt bunte Bildchen betrachten!

      76 10 Melden
    • stamm 14.07.2018 12:46
      Highlight swisskiss: oder sich mit Leuten unterhalten, welche dort wohnen. Würd schon reichen....kommt ganz drauf an, welche Fachartikel man liest.
      5 17 Melden
    • balzercomp 14.07.2018 15:30
      Highlight Hatte Obama einen Senat und Kongress die von Demokraten dominiert wurden? Nein, hatte er, zumindest in der zweiten Amtszeit nicht. Er hat sich aber an demokratische Gepflogenheiten gehalten und nur in Ausnahmefällen per Dekret regiert. Trump macht das aber ständig und er hat die Mehrheit in beiden Häusern.
      11 1 Melden
  • Spooky 13.07.2018 20:57
    Highlight ♫♬♫ Amerika ♬♫♬
    [
    ]
    26 5 Melden
    • Midnight 14.07.2018 09:02
      Highlight Jaja, Rammstein hat die Perversion USA schon lange vor Trump erkannt.
      18 2 Melden
    • Spooky 14.07.2018 13:36
      Highlight Wie ich eben gelesen habe, waren die Raumanzüge für die Mondszenen Leihgaben aus Hollywood.
      4 2 Melden
  • maricana 13.07.2018 20:25
    Highlight Schadensbegrenzung durch spülen, spülen und immer wieder spülen.
    42 6 Melden
    • Tatwort 14.07.2018 02:21
      Highlight Jaja, Trump und sein "Golden Shower"...
      27 2 Melden
    • Spooky 15.07.2018 01:01
      Highlight @Tatwort
      Hättest du gerne!
      0 2 Melden
  • latuga 13.07.2018 20:11
    Highlight Mal ehrlich, wer braucht Amerika und wer braucht diesen Vollpfosten von Trump.

    Alle Beziehungen zu diesem Staat abbrechen und mal sehen wer zuerst angekrochen kommt.
    68 32 Melden
    • Edwin Schaltegger 13.07.2018 21:03
      Highlight Wer kommt zuerst angekrochen? Ich denke Europa ist am schwächeren Hebel. Die europäische Wirtschaft wird ohne USA Exporte in eine tiefe Krise fallen. Leider wird dies bei der USA Wirtschaft nicht der Fall sein. Der Zustand der US Wirtschaft ist zur Zeit bedeutend besser als derjenige der EU. Dies widerspiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote EU Durchscnitt = 8.40% USA= 3.90%.
      27 64 Melden
    • icarius 13.07.2018 22:12
      Highlight USA Selbstversorger? Vielleicht 1850 mal. Heute vielleicht noch im Bereich Energie und Landwirtschaft aber das genügt nicht für ein modernes Industrieland. Was glauben Sie wie die Trumpwähler reagieren würden wenn bei Walmart plötzlich drei Viertel der Regale leer wären?
      76 12 Melden
    • Gulubat 14.07.2018 05:58
      Highlight Weder die USA, noch die Länder in Europa sind noch Produktionsländer.
      Beide haben sich zu lange auf China verlassen, um noch Selbstversorger zu sein.
      Das rächt sich irgendwann, aber wenigstens hatten wir dann eine Generation lang richtig billige Konsumgüter.
      33 1 Melden
    • Billy the Kid 14.07.2018 10:17
      Highlight Gulubat
      Die Produktion von gewissen Gütern wurde wegen der Konkurrenz im Kapitalismus nach Asien verlegt. Der Lohn pro Stunde ist entscheidend - selbst China hat nun schon fast "zu hohe" Löhne und die Produktion wird deswegen schon nach Vietnam u.a. verlegt.
      Aber: Produktionsmaschinen, Pharmazeutika, Autos, Lebensmittel, Qualitätstextilien, Schuhe, Brillen, Präzisionsinstrumente und Bücher werden in Europa schon noch produziert...
      9 1 Melden
    • Gulubat 14.07.2018 16:13
      Highlight Glaubst du im Ernst die Autoteile, Pharmazeutika, Brillen etc. bestehen nicht hauptsächlich aus chinesischen Teilen?

      Mag Ausnahmen geben, aber das sind dann doch schon „Spezialisten“ oder Nischenprodukte.

      Lebensmittel, okay 👌🏻. Da braucht’s bei der Herstellung aber auch Maschinen made in China.
      1 1 Melden
    • Billy the Kid 15.07.2018 10:09
      Highlight @Gulubat
      Freilich gibt es auch viele Sachen, die in Europa nur noch weiterverarbeitet werden.
      Aber Pharmazeutika, Autoteile und Brillen sicher nicht.
      Und schau dir mal unsere Landmaschinen an: Steht da irgendwo "Made in China"?
      2 0 Melden
    • Billy the Kid 15.07.2018 12:59
      Highlight @Gulubat
      Autoteile für den europäischen Markt kommen vorwiegend aus Deutschland, Taiwan, Italien und den USA.
      1 0 Melden
    • Billy the Kid 15.07.2018 13:05
      Highlight @Gulubat
      Und was die Maschinen anbelangt ist es noch eher umgekehrt: Die Chinesen kaufen europäische Maschinen - nicht umgekehrt.
      Zur Zeit versuchen die Chinesen ja ihre eigenes Silicon Valley aufzubauen - aber dieses ist erst mal auf China selbst beschränkt.
      Die Good News für China ist, dass sie nicht mehr so abhängig vom Export sind, da ihr Binnenkonsum nun ein gewisses Level erreicht hat. Deswegen sind die Sanktionen von Trump auch nicht mehr so gefährlich für die chinesische Ökonomie. Vor 10 Jahren hätte das noch ganz anders ausgesehen.
      1 0 Melden
  • Blog Chain 13.07.2018 19:24
    Highlight Es ist doch beinahe dasselbe Ding wie die rechtslastige Schweiz beschleunigt durch die blochersche Ausländerhassformel, was Trump nun im Schnellgang durchziehen will.

    Grenzen nahezu dicht. Steuern optimieren für Reiche und Superreiche, Sozialleistungen kürzen und Staatsausgaben reduzieren bei gleichzeitigen Mehreinnahmen durch Zölle auf Importe.

    Das alles falls es wirklich funzt, ergibt ein Land voll von verwahrlosten Milliardären und Millionären. Wer bleibt auf der Strecke? Die Armen, Buäzer und zugleich Wähler des Metzgers Trump. Aus Schaden werden leider nie alle klug.
    104 27 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 13.07.2018 19:22
    Highlight Trump-Bashing Artikel #999
    45 151 Melden
    • ThomasHiller 13.07.2018 20:18
      Highlight Nun, das sind weniger Bashing-Artikel, als Trump an einem Tag Hass-Tweets bei Twitter absetzt ... ;)
      103 18 Melden
    • nödganz.klar 13.07.2018 20:38
      Highlight Trump-Bashing Mimimimi #999
      109 22 Melden
  • winglet55 13.07.2018 19:22
    Highlight mich wundert eigentlich das sich Politiker von einem Potus der mal 300 mio Einwohner unseres Planeten repräsetiert so vorführen lassen. Ich träume davon, dass die Repräsentanten der restlichen 7 mia. Erdenbewohner diesem Rüpel mal den Stinkefinger zeigen. Vermutlich hoffe ich vergebens.
    104 10 Melden
    • geissenpetrov 13.07.2018 22:12
      Highlight Die USA hat das stärkste Militär, den Oberbefehl in der NATO, ein Veto in der UNO, dem IWF, der Weltbank und hält den Dollar vor, welcher zugleich Reserve- und Leitwährung der Welt ist.
      Kein guter Plan also, dem Präsident den Stinkefinger zu zeigen.
      Die USA kann nur von innen heraus umgekrempelt werden oder sie wird das gleiche Schicksal erfahren, wie alle Imperien zuvor - Untergang.
      43 7 Melden
  • Rumbel the Sumbel 13.07.2018 19:12
    Highlight Was Oel ins Feuer giessen betrifft, stehen die Medien in Nichts nach. Da braucht man nicht einmal Freund von Trump zu sein.
    31 84 Melden
    • Fabio74 13.07.2018 21:48
      Highlight Ist halt mühsam wenn Trump nicht gehuldigt wird
      39 16 Melden
  • Zeit_Genosse 13.07.2018 19:01
    Highlight Trump sichert sich die 2. Amtszeit, für die er den Amerikanern gefallen muss. Dafür tut er alles und löst Wahlversprechen ein. Dafür ist er es bereit mit allen aufzunehmen und möglichst viele Lärm zu produzieren, damit das seine Wählerschaft mitbekommt, wie er als Master-Dealer auf alle losgeht und viel erreicht. Es ist Zeit für Europa die Ellbogen auszufahren. Und wer in den USA dealt, weiss, dass man frontal angegriffen wird in der Sache - manchmal auf die Person spielt - jedoch nachher geht man auf Beer&Burger. Zuerst werden Staatsoberhäupter öffentlich angegriffen und dann wieder gelobt.
    30 13 Melden
  • Politikinteressierter 13.07.2018 18:39
    Highlight Ich verstehe nicht, wieso gewisse Kommentarschreiber so einen verengten und vernebelten Blick haben, um ständig lauthals die Ablösung von den USA zu fordern.
    1. Basiert die jahrzehntelange Zusammenarbeit auf gemeinsam geteilten Werten wie Demokratie, Gewaltentrennung, Meinungsfreiheit und der gemeinsamen Geschichte (WK2 und BRD).
    2. Schmeisst man ein Bündnis nicht einfach weg wegen eines chaotischen und kritikunfähigen Idioten. Man würde ihm so viel zu viel Ehre erweisen.
    3. Wer gestern Marbyt Illner mit Frau von der Leyen geschaut hat, weiss das Europa ohne US Schutz nicht auskommt.
    46 40 Melden
    • Politikinteressierter 13.07.2018 20:01
      Highlight 3. Dem deutschen Militär fehlt es an allen Ecken und Enden. Uboote sind kaputt, Flugzeuge fliegen nicht, Ausrüstung ist veraltet oder nicht vorhanden.
      4. Ist der US-Markt mit über 300 Mio Menschen einfach zu attraktiv.

      Freue mich auf ein paar Antworten. Herze und Blitze sind mir egal.
      36 15 Melden
    • geissenpetrov 13.07.2018 22:16
      Highlight Deutschland braucht Geld für Rüstung?
      28 3 Melden
    • _kokolorix 13.07.2018 22:53
      Highlight Natürlich ist ein Bruch mit den USA völlig illusorisch, wobei die Exportüberschüsse Europas vernünftigerweise begrenzt werden müssen. Vernunft ist leider in einer endlichen Welt wo alle mit unendlichem Wachstum rechnen eher dünn gesät…
      Rein militärisch sind wohl alle westlichen Armeen gleich schlecht aufgestellt. Jahrzehntelang wurden Phantasiepreise für Phantasiewaffen bezahlt, ein durch und durch korruptes Beschaffungswesen entstand durch Geheimniskrämerei und Abwesenheit von jeglicher demokratischer Kontrolle. Das wird sich mit Trump bashing alleine nicht ändern lassen...
      24 3 Melden
    • Politikinteressierter 14.07.2018 08:49
      Highlight @kokolorix: Danke für deine spannende Replik. Ja die Beschaffung von Armeematerial bringt eine Vielzahl von Meinungen innerhalb der Armee. Dies hat die Grippen-Nichtbeschaffung deutlich gezeigt. Auch ich habe Zweifel, ob das BIP in der CH immer wachsen muss oder ob ein stabiles BIP nicht auch reichen würde. Wie meinst du das mit "Exportüberschüsse begrenzen"? Gerade im Autobereich sind europäische und japanische Modelle nach wie vor viel benzinsparender.
      4 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 14.07.2018 13:19
      Highlight @politikinteressierter: „auf gemeinsam geteilten Werten wie Demokratie, Gewaltentrennung, Meinungsfreiheit“ das war ironisch gemeint oder?
      3 2 Melden
    • _kokolorix 14.07.2018 15:56
      Highlight Es geht hier ja nicht um die Autos, sondern um die schlichte Tatsache, dass zwei Volkswirtschaften langfristig nur erfolgreich miteinander geschäften können wenn sich Export ind Import jeweils ausgleichen. Ansonsten geschieht das, was zwischen Deutschland und Griechenland passierte, Griechenland wurde zahlungsunfähig, Deutschland hockte auf faulen Krediten. Die USA waren bislang in der beneidenswerten Lage dies mit Abwertung des Dollars ausgleichen zu können. Aber der Dollar ist mittlerweile nicht mehr viel wert...
      3 0 Melden
    • _kokolorix 14.07.2018 16:00
      Highlight Und ausserdem entstehen fast 90% der Umweltbelastung während der Produktion eines Autos. Der Benzinverbrauch während dem Betrieb ist also faktisch unerheblich. Da US Autos in der Regel robuster und konservativer gebaut sind, können sie länger genutzt werden. Über alles gesehen glaube ich kaum, dass US Autos umwelttechnisch schlechter abschneiden als Deutsche und Japanische
      1 1 Melden
  • River 13.07.2018 18:33
    Highlight Halloo? Wenn er doch einen Deal mit Russland hat, warum sollte er dann die USA stärken?
    18 9 Melden
  • Pius C. Bünzli 13.07.2018 18:27
    Highlight Näis 😎👍
    7 15 Melden
  • walsi 13.07.2018 18:20
    Highlight Die Frage ist ja: Warum lassen sich die anderen von Trump so vor sich her scheuchen? Ganz einfach, die USA ist der grösste Wirtschaftsraum der Welt mit 18 Billionen BIP. China mit vier mal mehr Einwohner bringt es nur auf 11 Billionen. Dazu kommt noch, dass die USA den Dollar kontrollieren und somit die Währung in der 70% des Welthandels abgerechnet werden. Wer nicht spurt risikiert das er von den USA ab gestraft wird. Vor den Kameras empören sich alle Politiker, im Zimmer mit Trump alleine sagen alle nur: Yes Sir!
    48 19 Melden
  • neutrino 13.07.2018 18:19
    Highlight Ich mag Trump überhaupt nicht - aber Fakt ist doch: wirtschaftlich ist er äusserst erfolgreich. Der Artikel suggeriert, dass die USA auch wirtschaftlich niedergehen - momentan ist das komplette Gegenteil der Fall. Moralisch und gesellschaftlich ist Trump ein Desaster, wirtschaftlich aber für die USA momentan ein Segen.
    27 117 Melden
    • NaSkivaL 13.07.2018 19:03
      Highlight @neutrino: ein paar echte Fakten für dich.
      - Die aktuell erfolgreiche Wirtschaft der USA ist eine Folge von Trumps Vorgängern, die hart daran gearbeitet haben.
      - Was Trump macht, ist diese ganze Arbeit in Rekordzeit zu zerstören.
      - Wenn dieser ahnungslose Grosskotz abtritt, hinterlässt er seinem Nachfolger pure Desolation.
      111 17 Melden
    • purzelifyable 13.07.2018 19:16
      Highlight er ist NOCH erfolgreich.
      12 28 Melden
    • neutrino 13.07.2018 19:20
      18 16 Melden
    • midgo 13.07.2018 19:22
      Highlight Sehr kurzfristges Denken, eigendlich genau das was die thumben Trump-Wälhle/innen wollen. Nein, langfristig auch für die USA ein Desaster, wie für die übrige Welt.
      55 9 Melden
    • Ueli der Knecht 13.07.2018 22:56
      Highlight neutrino: Der von dir gelinkte Artikel bestätigt eigentlich NaSkivaLs Aussagen. Du kannst ihn gerade als Quelle dafür nehmen.
      34 5 Melden
    • Sandro Lightwood 14.07.2018 10:43
      Highlight Neutrino, hast du den zitierten Artikel gelesen? Und falls ja, auch verstanden?
      8 2 Melden
    • neutrino 14.07.2018 11:21
      Highlight Klar ja, habe ich. Habe auch nicht gesagt, dass die wirtschaftlich gute Lage Trumps Verdienst ist. Was aber nicht simmt ist Naskivals Aussage: Wirtschaft war super vor Trump und Trump zerstört alles.

      Klar, man kann sich fragen, wie nachhaltig Trumps Gebaren ist. Fakt ist halt: seit seiner Wahl im 2016 hat man Trump nur Schnellschüsse nachgesagt und den Niedergang heraufbeschworen - jetzt ist bald die halbe Amtszeit durch und Trump ist drauf und dran seine Wahlversprechen (u.a. die eirtschaftlichen) zu halten.



      4 9 Melden
    • Sandro Lightwood 14.07.2018 11:26
      Highlight Wenn du den Artikel verstanden hast, dann weisst du auch, dass wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Trump Administration erst in ein paar Jahren bewerten werden können.
      10 1 Melden
    • balzercomp 14.07.2018 14:33
      Highlight Trump fährt jetzt die Erfolge der Politik von Obama ein. Genauso wie Merkel in den ersten Jahren die Erfolge von Schröders Politik eingefahren hat. Der Unterschied zwischen Beiden ist, Merkel wusste und weiss, dass es die Auswirkungen der Politik der Rot-Grünen Koalition waren, wo hingegen Trump unter Garantie felsenfest davon überzeugt ist, dass es nur seine eigenen Erfolge sein können.
      6 3 Melden
  • Husar 13.07.2018 17:47
    Highlight Je höher die Temperaturen, desto wilder die Träume.
    27 10 Melden
  • Yorik2010 13.07.2018 17:44
    Highlight Das Beste für die USA wäre, wenn Trump die Sprache verliert, denn mit Schreiben hat er es nicht so, da bräuchte er Hilfe von seinen Handlangern. Vielleicht würde dann Amerika wieder etwas vernünftiger regiert!
    43 13 Melden
    • Pana 13.07.2018 18:28
      Highlight Er könnte ja ein Twitter Konto aufmachen.
      28 2 Melden
  • swisskiss 13.07.2018 17:42
    Highlight Ach Bluntschi, nicht so plakativ radikal.

    Du gibst dem Donald mit diesem Artikel eine Grösse und unterstellst ihm eine Machtfülle , die man in dieser Fom eigentlich nur von seinen Befürwortern kennt und faktisch falsch ist.
    Wie "check and balance" in der US Politik funktioniert, lässt Du aussen vor, was sehr bemerkenswert ist, wenn man die aktuellen Voten des Senats zur NATO (97 zu 2 für ein klares Bekenntnis zu einem starken Bündnis) oder zur Handelspolitik ( 88 zu 11 für Mitsprache bei Strafzöllen aus Gründen der nationalen Sicherheit) betrachtet.

    Glaubwürdigkeit gründet auf Sachlichkeit.
    29 36 Melden
    • Ueli der Knecht 13.07.2018 23:34
      Highlight swisskiss: Du hast vielleicht übersehen, dass es bei diesen Senats-Stellungnahmen nur um rechtlich nicht bindendes Geschwafel geht. Das wird Trump einfach ignorieren.

      Bis "Checks&Balance" vielleicht einmal greifen wird, wachsen uns graue Haare. Diesbezüglich ist das US-System sehr träge, nahezu unbeweglich. Bis dann hat Trump die Fakten längst geschaffen, und die Schäden bereits angerichtet.
      12 3 Melden
    • Sir_Nik 14.07.2018 01:33
      Highlight Alles gut und schön.

      Wenn man allerdings auswärtig sämtliches diplomatisches Geschirr zerbricht können das auch interne checks & balances nicht mehr richten.

      Checks & balances können weder Beziehungen retten noch gute Ideen einbringen. Sie sind schlicht ein Instrument um die radikalsten und bescheuersten Vorhaben zu verhindern...
      10 0 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 14:07
      Highlight Ueli der Knecht: In meiner Replik widerspreche ich lediglich der Darstellung von Bluntschi, das Trump hauptursächlich für den Niedergang der USA verantwortlich ist und dieser Niedergang durch seine Wahl wesentlich an Schwung gewonnen oder verloren hat. Trump ist nicht Ursache des Niedergangs der USA, sondern Wirkung!

      In meiner Replik konstatiere ich einen politiscchen Mechansismus, der die Machtfülle des POTUS grundsätzlich beschränken kann und beschränken will. Der Niedergang der USA hat mit dem Aufstieg anderer Länder begonnen und wird auch durch Trump nicht wesentlich beeinflusst.
      4 1 Melden
  • Clife 13.07.2018 17:36
    Highlight Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, sich endlich von der Grossmacht USA (nicht vollumfänglich, aber möglichst effizient) zu lösen, um sich um die Partnerstaaten zu kümmern und eine langfristig gleichgerechte Beziehung aufrecht zu erhalten. Stattdessen hat jeder politische Präsident die Hosen voll (ausser Putin)...Dabei würde es USA noch mehr schaden als jedem anderen Land, da dann jedes Land gegen USA wäre
    33 15 Melden
  • trichie 13.07.2018 17:34
    Highlight Trump ist ein reinigendes Gewitter...

    Er richtet überall Schäden an, aber zumindest bricht er dabei viele verkrustete Strukturen auf und zwingt die bisherige "classe politique" in den USA dazu, sich grundsätzlich zu hinterfragen.

    Die Chance ist m.E. hoch, dass ein junger, unvebrauchter völliger Anti-Trump die nächste Wahl gewinnt, der auf vernünftige Weise näher an den Menschen als an Parteiseilschaften etc. ist.

    Daher... durchhalten so lang es andauert (hoffentlich nicht mehr lange) und ab Tag 1 nach Trump wieder mit Augenmass und Verstand arbeiten.
    50 28 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:51
      Highlight Augenmass und Verstand laufe zuwider.
      Der Verständige misst mit dem Massstab, nicht mit dem Auge, was nur der Unverständige tut.
      13 14 Melden
    • meine senf 13.07.2018 17:54
      Highlight Und hoffentlich lernen die Demokraten auch was daraus für das nächste Mal. Hätten sie nicht unbedingt Clinton (statt Sanders) durchstieren wollen, wäre Trump vielleicht gar nie gewählt worden, da Sanders wohl auch einen Teil der "unpolitischen Anti-Establishement"-Stimmen, die an Trump gingen, bekommen hätte.

      An der Basis (siehe Ocasio-Cortez) geht der Linksrutsch ja eher weiter. Hoffentlich beachtet das diesmal auch die Führung.

      Langfristig könnte eine solche Entwicklung ja auch für eine Mitte-Partei Platz machen, so dass die USA ein normaleres Parteiensystem hätten.
      28 5 Melden
    • Therealmonti 13.07.2018 17:56
      Highlight Schön wäre es, trichie.
      19 2 Melden
    • balzercomp 14.07.2018 10:52
      Highlight @meine senf: Sanders hat in den USA nicht die Spur einer Chance Präsident zu werden. Selbst wenn er für einen (West-)Europäer eher sozialdemokratische Politik macht, ist er für die USA viel zu weit links. Dafür sind die USA in ihrer Grundausrichtung politisch viel zu weit rechts. Die Schweiz ist in ihrer Grundausrichtung sicherlich das konservativste Land Westeuropas. Die USA "schlagen" sie aber um Längen. Demokraten und Republikaner sind 2 Parteien, die beide rechts der politischen Mitte agieren. Die einen mehr, die anderen weniger.
      8 2 Melden
  • Waedliman 13.07.2018 17:21
    Highlight Wenn man mal einen Blick in die New York Times liest - die einzig wirklich gute Tageszeitung der USA - wird man schnell feststellen können, wie peinlich es vielen Amerikanern ist, was ihr Präsident treibt und wie sehr sie sich um das Image, das sie im Rest der Welt haben, sorgen. Das sollte uns Mut geben, dass bei den nächsten Wahlen sich vielleicht Intelligenz gegen Verblödung auch landesweit durchsetzt.
    222 35 Melden
    • purzelifyable 13.07.2018 19:19
      Highlight "Die einzig wirklich gute Wochenzeitung der Schweiz" - Hahahahahahahahahahaha!
      75 15 Melden
    • Stichelei 13.07.2018 20:39
      Highlight Vielleicht solltest du dich mal in der Kabaretszene versuchen, Goldjunge. Der Erfolg wäre dir sicher garantiert mit solchen Äusserungen. Allein schon dein Nickname löst Gelächter aus.
      38 9 Melden
    • Fabio74 13.07.2018 21:51
      Highlight @goldjunge Fast mein teures Bier ausgeschüttet vor Lachen.
      Ja der kleine Stürmer ist ein tolles Blatt. Da glauben die Gläubigen noch sie seien das Volk.
      36 10 Melden
    • icarius 13.07.2018 22:07
      Highlight Washington Post?
      7 2 Melden
    • _kokolorix 13.07.2018 22:30
      Highlight Leider ist nur ein Bruchteil der weissen US Bürger in der Lage die New York Times zu lesen, geschweige denn das Gelesene zu verstehen. Wir haben es hier mit einer zerfallenden kapitalistischen Gesellschaft im Endstadium zu tun, wie es Marx prophezeit hat, wenn auch deutlich später. Ich kann mir fast nicht vorstellen wie das Ganze ohne Gewalteruption überwunden werden kann. Zu extrem ist das Wunschdenken, dass uns mehr zusteht als wir erhalten und das dafür jemand bestraft werden muss. Befeuert wird dies durch die allgegenwärtige, völlig verlogene Werbung
      18 5 Melden
    • Ueli der Knecht 13.07.2018 23:54
      Highlight _kokolorix: Marx' Prophezeiungen wurden doch schon damals Realität. Das Proletariat hat sich sehr gewalttätig der Burgeoisie entledigt. Es gab den 1. Weltkrieg, den 2. Weltkrieg, den Kalten Krieg, den Krieg gegen den Terror usw.

      Heute gibt's kein Proletariat mehr. Dafür leben wir im Prekariat. Es gibt auch keine Burgeoisie mehr. Dafür die Aristokratie der 9.9%.
      https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2018/06/the-birth-of-a-new-american-aristocracy/559130/


      Wir müssen das irgendwie ohne Gewalteruption überwinden. Denn sonst wiederholt sich nur die Geschichte.
      10 2 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 07:34
      Highlight Kommt darauf an, was die Ursachen dieser Verblödung sind!
      Wenn diese Ursachen bei den nächsten Wahlen noch vorhanden sind, wird sich wohl nichts ändern.
      Nehmen wir einmal an, dass Handy-Strahlung und Gentech-Food ein "Matsch-Hirn" erzeugen!
      Die Handy-Strahlen und der Gentech-Food werden bis zu den nächsten Wahlen sogar weiter zugenommen haben!
      Also würde es dann auch mehr "Matsch-Hirne" geben, die Donald Trump im Amt bestätigen werden.
      Noch mehr "Extrem Besorgte Wutbürger" werden also rufen: "America first! Shithole-Countries last!"
      (USA: Number One of Shithole-Countries...)
      10 3 Melden
    • Fastlane 14.07.2018 11:30
      Highlight Das gilt einzig für die Amerikanern in den grossen Städten an den beiden Küsten. Die New York Times ist eine Elitenzeitung, keine für das Volk.
      7 0 Melden
    • _kokolorix 14.07.2018 15:40
      Highlight @Ueli der Knecht
      Marx prophezeite, dass der Kapitalismus wegen seiner instabilen Konstruktion (unendliches Wachstum, Vermögenskumulation) gewaltsam zusammenbricht. Die beiden Weltkriege haben dies um ein Jahrhundert hinausgezögert, weil sie das reichste Perzentil de facto enteignet haben und den Kapitalismus damit in etwa auf Feld 5 zurücksetzten. Wir haben heute Vermögenskonzentrationen welche dem Stand vor dem 1. Weltkrieg entsprechen. Irgend etwas wird in nächster Zukunft geschehen, weil dieser Zustand unhaltbar ist. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es friedlich sein wird.
      6 2 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 18:29
      Highlight @ kokolorix
      Den einzigen Ausweg für die Menschheit sehe ich im Wechsel von einem schwerpunktmässig quantitativen Wachstum hin zu einem schwerpunktmässig qualitativen Wachstum.
      Alle organisatorischen- und technologischen Grundlagen dafür wären eigentlich vorhanden!
      Wir müssen ES nur noch tun und umsetzen!
      JedeR an seinem/ihrem Ort, mit seinen/ihren Mitteln.
      Immer noch mehr fressen und saufen macht uns nicht glücklich!
      Wir wollen GUT essen und GUT trinken, und wir wollen weniger dem Geld nachjagen und mehr Zeit haben für Beziehungen, zu Menschen, Tieren und Pflanzen.
      Staunen und Geniessen.
      5 1 Melden
    • Ueli der Knecht 14.07.2018 19:45
      Highlight _kokolorix:
      Marx sagte auch,

      "Die Bourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen; sie hat auch die Männer gezeugt, die diese Waffen führen werden – die modernen Arbeiter, die Proletarier."

      Heutige moderne Arbeiter sind keine Proleten und gut gebildet. Wir haben kein Proletariat mehr, sondern ein Prekariat.

      Heutigen Waffen sind nicht wie früher. Daten sind das neue Kapital. Der moderne Klassenkampf wird ein Cyberwar sein.

      Ich kann mir vorstellen, dass es friedlich, ohne Blutvergiessen abgehen wird, bzw. dass damit das derzeitige Abschlachten endlich stoppen wird.
      4 3 Melden
  • Therealmonti 13.07.2018 17:01
    Highlight Trump beweist jeden Tag, dass er "nicht fit ist" (O-Ton Obama und viele andere) für das Amt des US-Präsidenten. Es sagt auch einiges aus über die USA, dass ein Gangster, Lügner, Betrüger. Bankrotteur, Rassist, Behinderten-Beileidiger und Lüstling das wichtigste Land der Welt regiert. Es sagt aber auch einiges aus über den Zustand der Menschheit, dass viele Leute (auch eine respektabel Anzahl watson-Leser) das völlig in Ordnung finden und einen psychopatischen Narzissten sogar bewundern.
    150 150 Melden
    • ThomasHiller 13.07.2018 18:04
      Highlight Wenn man sich mal anschaut, wie viele Herzen&Blitze du bisher hast (54vs61) würde ich mal sagen:
      q.e.d. !
      24 7 Melden
    • Beat Galli 13.07.2018 18:26
      Highlight Alles in Ortnung in deiner Aussage.
      Aber ein Teil ist falsch.
      Du sagst die USA ist das wichtigste Land...
      Warum sollte dies sein?
      Dieser Schein ist nur da, weil Amerika mit einem perversen System es geschafft hat alle so in eine Pseudoabhängikeit zu führen, das man dies meinen soll.
      Aber es sind nur ca8% der Wltbevölkerung. Und gensu soviel darf Amerika zu sagen haben, und kein Prozent mehr.
      22 8 Melden
    • Vanessa_2107 14.07.2018 04:02
      Highlight @Therealmonti 132 Herze und 137 Blitze...das sagt viel aus und stimmt mich sehr nachdenklich🤔🤔
      8 11 Melden
    • Therealmonti 14.07.2018 11:04
      Highlight Ja, Vanessa. Die vielen Blitze überraschen mich nicht. Sie sagen einiges aus über den Zustand der Menschen, die watson lesen.
      6 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.07.2018 16:56
    Highlight Welcher Niedergang eigentlich?
    46 27 Melden
    • Juliet Bravo 13.07.2018 17:35
      Highlight Moralisch kann man sicher von einem Niedergang des einstigen Leutturms der Freiheit sprechen. Unter Trump verlieren die USA soft power im Schnellzugstempo.
      44 19 Melden
    • NathanBiel 13.07.2018 17:59
      Highlight Moralisch waren die USA noch nie top. Siehe Nixon, McCarthy, Reagen, religiöse Fanatiker, Vietnamkrieg, Kissinger Lateinamerika Politik, Irakkrieg etc. Von einem Niedergang kann also nicht wirklich die Rede sein...:
      37 4 Melden
    • Obhptm Propagandajunge 13.07.2018 18:24
      Highlight Jaja und das liegt sicherlich an deinem Trump.
      Der Wirtschaftsaufschwung wurde schon vor Trump eingeleitet, aber wenn Trump so weitermacht ist der schnell wieder Zerstört. Sobald der Handelskrieg zum Boomerang wird. Wenigstens triffts zuerst seine eigenen Wähler.(siehe HD und Mid Continent Nails)
      40 12 Melden
    • neutrino 13.07.2018 18:25
      Highlight @Juliet: absolut - aber teilweise geht vergessen, dass Soft Power beim eigenen Volk nur zu legitimieren ist, wenn die Wirtschaft einigermassen läuft.

      In wirtschaftlich schwachen Staaten wie Nigeria, etc..oder auch Mazedonien, Bulgarien, etc. ist doch Soft Power eher lächerlich, da geht's um Arbeitsplätze, tägliches Brot, Gesundheitsversorgung, etc

      11 0 Melden
    • purzelifyable 13.07.2018 19:13
      Highlight Der wird schon noch kommen!
      4 0 Melden
    • reconquista's creed 13.07.2018 20:30
      Highlight Muss der Frage zustimmen.
      Mir kommt nichts in den Sinn bei dem die USA ein Vorbild sein soll.
      Schlechtes Wahlsystem (Elektoren, nur Millionäre als Kandidaten), schlechtes Politsystem (Lobbing, Machtkonzentration beim Präs), schlechte Rechtssprechung (unrealistische Milliardenbussen), schlechter Zugang zur Bildung, schlechtes allg. Bildungsniveau, waffengeil, Raubtierkapitalismus und Tyrannisiereb der Weltgemeinschaft (auch CH z.B. FATCA).
      Und ab und zu ein bisschen Weltpolizist für Öl (und gutes Karma falls es gegen IS und Co geht).
      20 3 Melden
    • Juliet Bravo 14.07.2018 04:00
      Highlight Ja klar, und trotzdem haben - weltweit gesehen - die USA kulturell nach wie vor eine enorme Anziehungskraft und Ausstrahlung.
      Und ich glaube, die USA verliert gerade massiv an dieser soft power.
      8 0 Melden
  • lilie 13.07.2018 16:55
    Highlight Was mich am meisten stört, ist, dass man über Trump spricht - oder schreibt, wie dieser Artikel - als ob er irgendein Politiker wäre, dessen Agenda man diskutieren kann.

    Trump hat absolut keinerlei politische Erfahrung, und er hat von Politik, Wirtschaft und Recht höchstens eine sehr schwammige Vorstellung. Von Geschichte, Geografie und Kultur hat er nicht den Dunst einer Ahnung.

    Sein politisches Niveau bewegt sich auf dem Level eines Stammtischphilosophen - weswegen er wohl von eben dieser Wählerschaft umjubelt wird.

    Ihn mit Politikern zu vergleichen ist schon fast pervers. Er ist keiner.
    599 64 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:49
      Highlight "Sein politisches Niveau bewegt sich auf dem Level eines Stammtischphilosophen - weswegen er wohl von eben dieser Wählerschaft umjubelt wird."

      Das ist ganz und gar in Ordnung so. Es nennt sich übrigens Demokratie. Es das, was ihnen ein angenehmes Leben bringt und die Freiheit, z. B. hier Ihre Meinung kund zu tun.
      22 49 Melden
    • lilie 13.07.2018 19:20
      Highlight @Husar: Das ist eine grosszügige Haltung, wischt aber mE einige "Schönheitsfehler" unter den Tisch: Ist das wirklich noch Demokratie, wenn aufgrund des Wahlsystems faktisch nur Kandidaten aus zwei Parteien gewählt werden können? Ist es tatsächlich Demokratie, wenn ein Kandidat aufgrund des Wahlsystems gewählt ist, obwohl er weniger Stimmen hat als ein anderer?

      Und gelangt die Demokratie nicht an ihre Grenzen, wenn das System die Wahl eines Betrügers zulässt? Sollte es nicht sinnvolle Begrenzungen geben (z.B. politische Erfahrung als Grundvoraussetzung) anstatt willkürliche (Wahlmännersystem)?
      42 5 Melden
    • Zerpheros 14.07.2018 04:28
      Highlight *gerrymandering*
      Ich denke, Trump ist das Symptom eines Problems, nicht die Ursache. Die Ursache ist, dass grosse Bevölkerungsteile im politischen System nicht repräsentiert werden. Trump oder sein Team hat die "deplorables" gezielt angesprochen.
      Solange Leute eingestellt werden und die Auswirkung der Strafzölle sich auf Fleisch und Soja konzentrieren, glaube ich nicht, dass die ihn absägen.
      8 2 Melden
    • lilie 14.07.2018 08:54
      Highlight Danke, @Zepheros, Gerrymandering hatte (verdrängt) vergessen. Das ist nichts anderes als gesetzlich legitimierte Wahlmanipulation. Mit Demokratie hat das gar nichts mehr zu tun.

      Symptom stimme ich ebenfalls zu. Der Präsident hat einfach viel zu viel Macht. Das hat mit Demokratie auch nicht mehr viel zu tun.

      Ich finde unser System besser, wo das Kabinett (Bundesrat) breit abgestützt ist. Das repräsentiert einfach mehr Leute.

      Dass bei uns der Präsident nur eine formelle Position ist, ist genau das Gegenteil von den USA. Finde ich ein wenig übertrieben, aber schon ok.
      9 1 Melden
    • Fastlane 14.07.2018 11:27
      Highlight Das ist nichts negatives. Politiker haben genug Schaden angerichtet. Es wird Zeit, dass mehr Stammtischphilosophen an die Macht kommen. Von Politikern haben die Menschen genug.
      2 15 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 12:00
      Highlight @ lilie
      Da sprichst Du etwas sehr Wichtiges an!
      Es gibt nicht "DIE Demokratie", sondern unzählige Varianten und Ausformungen, mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen.
      Das US-Amerikanische- und das Britische Wahlsystem polarisieren mit einem Mayorz-Wahlverfahren.
      Dadurch werden klarere Machtverhältnisse geschaffen, als sie die Gesellschaft eigentlich spiegelt!
      Im Extremfall haben wir eine "Europäische" Multikulturalität, die aber von faschistoiden Befürwortern von kultureller Homogenität und von militärischem Gehorsam regiert wird!
      Ein solcher Extremfall ist nun in den USA Tatsache...
      6 1 Melden
    • Zerpheros 14.07.2018 12:05
      Highlight @Fastlane
      Nur weil die einen Mist gebaut haben, sind die anderen nicht besser. Ich hätte gerne Leute als Vertreter/-innen, die verstehen, was sie tun. Und die auch persönliche Risiken für ihre Entscheidungen in Kauf nehmen. Das kann ich zumindest respektieren.
      Wenn in den USA die Hütte brennt, wer, meinen Sie, schreit zuerst nach einem safe space? Und wer darf das Schlamassel dann ausbaden? Ich wette: General Fersensporn ist in Sicherheit. Seine Wähler? Nicht ganz.
      6 0 Melden
    • lilie 14.07.2018 13:16
      Highlight @Fastlane: Ich verstehe den Überdruss, aber so funktioniert das nicht. Das ist, wie wenn man sagen würde: Die Ärzte haben genug Schaden angerichtet, lasst mal die Quacksalber ran!

      Jemand mit Abstand zum Politikzirkus kann tatsächlich eine frische Sicht einbringen, kann etwas Neues wagen. Aber irgendeinen einschlägigen Hintergrund muss der Mensch mitbringen.

      Wie z.B. Obama, der ja nur wenig politische Erfahrung, aber ein Jusstudium und Erfahrung in Sozialarbeit hatte.

      Trump aber fehlt nicht nur die Erfahrung, sondern auch die Fähigkeit, sich das nötige Wissen anzueignen. Das reicht nicht.
      11 1 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 14:34
      Highlight @ lilie
      Als Besitzer und Betreiber von Hotel/Casino-komplexen hat Trump sehr viel Erfahrung mit Glücksspielen!
      Und er weiss sehr gut, dass die Spielsüchtigen an ihren Erfolg GLAUBEN, während er WEISS, dass sein Gewinn bereits in die "Einarmigen Banditen" einprogrammiert wurde...
      4 0 Melden
    • Zerpheros 14.07.2018 15:39
      Highlight @ lilie
      Sehe ich auch so. Und alle, die der "Man muss die USA wie eine Firma führen"-These aufgesessen sind, sollen sich nicht beklagen, dass man 2-Jährige in Käfige steckt und ihre Eltern abschiebt. Das macht man in Firmenstaaten so, wenn einer nicht dazu gehört. Wenn Trump eine Möglichkeit findet, diese nervigen Demokraten zu feuern, macht der das mit denen auch so.
      7 0 Melden
    • lilie 14.07.2018 16:53
      Highlight @Zepheros: Mit dem Feuern kann ich dir nur recht geben. Das ist eine der Erfahrungen, die Trump bekanntlich mitbringt: Leute medienwirksam zu feuern. Und das tut er fleissig.

      Da er aber auch seine eigenen, mitgebrachten Leute feuert (nachdem er doch "den Sumpf trockenlegen" und "die besten Leute" einberufen wollte), wirkt das Ganze nicht sonderlich kompetent...

      Ausserdem müsste er als Präsident eher in der Lage sein, gute Leute einzustellen, anstatt Leute zu feuern, schliesslich muss er 4000 Stellen besetzen.

      Das hat er bis heute nicht geschafft.

      (1/2)
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    • lilie 14.07.2018 17:02
      Highlight (2/2) Mit der "Firmenführung" bin ich aber nicht einig mit dir. Ich wäre ja schon gesagt zufrieden, WENN er die USA wie eine Firma führen würde.

      In einer guten (!) Firma werden Mitarbeiter und Zulieferer (beim Staat: Staaten, mit denen man Handel treibt) gut behandelt. Man achtet auf nachhaltige Investitionen (Mauern in der Wüste gehören nicht dazu) und man achtet auf eine gute Kommunikationskultur (als PR-Manager egal welcher Firma wäre Trump schon lange gefeuert).

      Was Trump tut: Er führt den Staat wie er seine Firmen führt: korrupt, skandalträchtig und konkursanfällig. Was zu erwarten war.
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    • balzercomp 14.07.2018 18:25
      Highlight @rodolofo: Richtig, er hat jede Menge Erfahrung im Scheitern oder darin wie er Andere für seine Fehler zahlen lässt. Aus jeden Konkurs ist nur er positiv heraus gekommen. In nahezu jedem europäischen Land würde er wegen betrügerischem Konkurs hinter Gitter sitzen.
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  • elias776 13.07.2018 16:51
    Highlight Das Pulverfass ist kurz davor..
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    • Tripolitaner 13.07.2018 17:59
      Highlight Welches Pulverfass sprichst du,
      in Amerika haben hundettausende
      wieder einen Job, die hatten noch nie in den letzten 20 Jahren so wenige Arbeitslose.
      Trump verschenkt halt kein Geld
      und ist hart gegen Schmarotzer
      und Ausbeuter . Ganz im Sinne der einfachen Bevölkerung, das passt den Intelektuellen und der Presse nicht.
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    • Gehirnbenutzer 13.07.2018 20:52
      Highlight Tripolitaner... Politik geht langfristig. Die jetztige Wirtschaft wurde ist Produkt der letzten 5 Jahren Politik
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    • reconquista's creed 13.07.2018 20:57
      Highlight “Trump verschenkt kein Geld“, nein er macht nur den Superreichen riesige Steuergeschenke.
      Warum glauben die Leute nur, dass ein offensichtlich egozentrischer Milliardär sich selbstlos für den kleinen Mann einsetzen würde? Nur weil er es sagt, nebst 5-10 anderen, nachweislichen Lügen pro Tag?
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  • Göschene-Eirolo 13.07.2018 16:40
    Highlight Warum konfroniert denn niemand diesen Twitter-Troll - wenn man ihn schon mal Face-to-face gegenüber hat - mit seiner Sprunghaftigkeit? Mit seiner Zuckerbrot & Peitsche-Politik?
    Ich habe den Eindruck, dass alle um Trump herum kuschen und den Schiss in den Hosen haben. Wo bleibt die Zivilcourage, diesem Proleten einmal deutsch und deutlich die Meinung zu sagen?
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    • lilie 13.07.2018 17:15
      Highlight @Göschene-Eirolo: Aber das wurde doch gemacht! Z.B. in der Krisensitzung, wo alle auf Trump eingeredet haben wie auf ein störrisches Kind... Oder der Journalist, der fragt, ob er dann im Flugzeug seine Meinung schon wieder ändere... Die Antwort spricht ja für sich...
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    • Töfflifahrer 13.07.2018 17:31
      Highlight Der Däne hat dies wohl am Gipfel gemacht. Nur nützen tut es nix. Denn dazu musste Trump zur Selbstreflexion umd Empathie fähig sein. Dazu ist der Supernarzist und Egomane aber gar nicht in der Lage.
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    • Eagle21 13.07.2018 18:34
      Highlight Das wäre schon möglich - wenn man selber eine Weisse Weste hätte. Trump und die Amerikaner halten sich an die Nato-Regeln, Deutschland nicht. So siehts eben aus, ob einem das passt oder nicht. Persönlich wäre ich viel zufriedener mit der Nato, wenn sämtliche Mitglieder die 2 Prozent des BIP an die Sicherheit leisten würden, und sich dafür am Gipfel selber dann etwas unanstaendig benehmen. Letzeres ist nämlich komplett egal...
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    • Triumvir 13.07.2018 20:00
      Highlight Clevere Politik funktioniert eben anders... Sie lassen das "stabile Genie" im Glauben, dass er alles im Griff hat und sich alle seinem Willen unterordnen...anschliessend lassen sie den Deppen ins offene Messer laufen😁😎
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    • rodolofo 14.07.2018 07:26
      Highlight Theresa May macht es ja sehr deutlich vor!
      Um jeden Preis ist sie bemüht, die Form zu wahren, wie die anständige und dienstfertige Muster-Hausfrau und -Mutter aus den 50er-Jahren!
      Damit schwächt sie nicht nur sich selber, sondern sie macht sich zusätzlich noch zur Komplizin der Neo-Faschisten!
      Leider wiederholen die "moderaten" Konservativen damit den Fehler, den sie schon vor dem 2.Weltkrieg gemacht haben, als sie versuchten, die Nationalsozialisten mit einzubinden.
      Eine "Führer-Partei" kannst Du nicht einbinden, weil sie führen will!
      Boris Johnson will führen, wie Donald Trump.
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