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President Donald Trump pats a world leader on the back as he makes his way to his seat for a meeting of the North Atlantic Council during a summit of heads of state and government at NATO headquarters in Brussels on Wednesday, July 11, 2018. NATO leaders gather in Brussels for a two-day summit to discuss Russia, Iraq and their mission in Afghanistan.(AP Photo/Pablo Martinez Monsivais/pool)

Donald Trump am NATO-Gipfel in Brüssel. Bild: AP/AP

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Donald Trump inszeniert sich auf seiner Europareise einmal mehr als Chaos-Präsident. Mit seinen sprunghaften Rundumschlägen schadet er weniger den Europäern als dem eigenen Land.



Theresa May gab sich grösste Mühe, ihrem Gast einen angenehmen Empfang zu bereiten. Sie organisierte für ihn ein Galadinner im Blenheim Palace bei Oxford, wo Winston Churchill geboren wurde. Denn Donald Trump bewundert Churchill, wie er überhaupt starke Männer verehrt. Der Abend soll überaus angenehm verlaufen sein, hiess es aus britischen Regierungskreisen.

Es war ein Versuch der Schadensbegrenzung. Denn kaum hatte das festliche Mahl begonnen, liess das Boulevardblatt «The Sun» die «Brexit-Bombe» platzen. In einem Exklusiv-Interview attackierte der US-Präsident die Strategie von Theresa May für den Austritt Grossbritanniens aus der EU. Sie werde das erhoffte Handelsabkommen mit den USA «wahrscheinlich erledigen».

May empfängt Trump zum Galadinner

BBC-Politikchefin Laura Kuenssberg sprach von einem «Frontalangriff» auf Mays Brexit-Plan, den die Premierministerin am Donnerstag in einem 100-seitigen Weissbuch präsentiert hat. Trump fahre mit einem Bulldozer über dessen zentrales Argument hinweg, dass das Königreich Handelsverträge mit aller Welt abschliessen und sich trotzdem an die EU-Regeln halten könne.

«Nitroglyzerin» für Revolte

«Mit einem Freund wie Donald Trump braucht Theresa May keine Feinde», kommentierte CNN. Von denen hat die konservative Regierungschefin eigentlich genug. Am Montag hatten Brexit-Minister David Davis und Aussenminister Boris Johnson die Regierung aus Protest gegen den aus ihrer Sicht zu weichen Brexit-Kurs von Theresa May verlassen. Trump goss im «Sun»-Interview Öl ins Feuer, indem er behauptete, Johnson wäre «ein grossartiger Premierminister».

Die «Sun» selbst ging noch weiter und bezeichnete Trumps Aussagen als «Nitroglyzerin» für die brodelnde Revolte der konservativen «Brexiteers» gegen ihre Premierministerin. Also den Anhängern eines totalen Bruchs mit der EU, die immer heftiger an Theresa Mays Stuhl rütteln. Eines hat Donald Trump auf jeden Fall erreicht: Er hat sein Image als Chaos-Präsident bestätigt.

Seit Beginn seiner Europareise liess er keine Gelegenheit aus, um seine Alliierten zu brüskieren. Es begann mit einem Frühstück zum Auftakt des NATO-Gipfels in Brüssel am Mittwoch. In einer auf Video festgehaltenen Tirade behauptete Trump, Deutschland sei wegen der Erdgaspipeline Nord Stream 2 «ein Gefangener Russlands». Nur um am gleichen Tag nach einem Treffen mit Angela Merkel zu betonen, er habe ein «sehr, sehr gutes Verhältnis» zur Bundeskanzlerin.

Am Donnerstag ging es im gleichen Stil weiter. Erst kam Trump zu spät, dann funktionierte er ein Meeting mit den NATO-Beitrittskandidaten Georgien und Ukraine zu einer «Krisensitzung» um, in der er die Verbündeten ein weiteres Mal ultimativ aufforderte, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Andernfalls könnten die USA «ihre eigenen Wege» gehen, drohte Trump.

«Ich bin ein sehr stabiles Genie»

Damit stiess er auf heftigen Widerspruch. Der rechtsliberale dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen konfrontierte Trump mit der Tatsache, dass sein Land im Afghanistan-Krieg im Verhältnis etwa gleich viele Verluste zu beklagen hatte wie die USA. Er habe an Begräbnissen teilgenommen und könne nicht akzeptieren, dass Trump behaupte, Dänemark tue nicht genug für die NATO, erklärte Rasmussen gemäss Politico.

Ganz unbeeindruckt scheint der US-Präsident davon nicht gewesen zu sein. In einer Medienkonferenz erklärte Trump auf einmal: «Ich glaube an die NATO. Die NATO ist jetzt eine gut geölte Maschine.» Auf die Frage eines kroatischen Journalisten, ob er von Air Force One aus das Gegenteil twittern werde – wie nach dem G7-Gipfel im Juni –, meinte Trump: «Nein, das machen andere. Ich nicht. Ich bin sehr konsistent. Ich bin ein sehr stabiles Genie.»

«Ein gestörtes Kind»

Daran zweifeln so manche. Ralph Peters, ein ehemaliger Offizier der US-Armee und langjähriger Mitarbeiter von Fox News, meinte gegenüber CNN, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätten auf ihn wie Psychiater gewirkt, «die sich geduldig um ein gestörtes Kind kümmern». Gemeint ist natürlich der US-Präsident.

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Ralph Peters attackiert Trump. Video: YouTube/Contemptor

Manche Staatsmänner und -frauen hätten in den ersten 18 Monaten von Trumps Präsidentschaft geglaubt, sein Chaos habe Methode, schreibt Politico. Nun seien sie offenbar zur Überzeugung gelangt, dass es nur Chaos ist, «und Trump selbst vielleicht nicht kapiert, was er tut». Für Ex-Militär Peters ist klar, dass er damit seinem Land schadet.

Kanada als Feind

Dies deckt sich mit einer Analyse des renommierten Magazins The Atlantic. Donald Trumps aussenpolitische Doktrin lasse sich auf einen Slogan reduzieren: Make America Weak Again. Amerikas Vormachtstellung in der Welt beruhe auf fünf Pfeilern: Nachbarn, Verbündete, Märkte, Werte und militärische Macht. Die Trump-Doktrin schwäche sie alle, mit Ausnahme des letzten.

Für Donald Trump sind Bündnisse wie EU und NATO dazu gedacht, die USA über den Tisch zu ziehen. Folglich hat er keine Hemmungen, seine Verbündeten zu attackieren. Selbst die Nachbarn Kanada und Mexiko verschont er nicht, er deckt sie mit Strafzöllen ein. Nun hat Mexiko einen linken Präsidenten gewählt und Kanada Vergeltungszölle eingeführt. «Man muss ausserordentlich dumm sein, um sich die Kanadier zu Feinden zu machen», meint die «Atlantic»-Autorin.

Missachtung für Werte

Die Trump-Doktrin antworte auf die Handelsfragen des 21. Jahrhunderts mit Methoden aus dem 20. Jahrhundert. Der Präsident gehe davon aus, dass Strafzölle nur die Länder treffen, gegen die sie gerichtet sind. Das gelte vielleicht für die 1970er Jahre. «In der heutigen Welt der globalen Lieferketten treffen Zölle nicht nur ausländische Firmen und Arbeiter, sondern auch amerikanische.»

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Video: watson

Besonders schwer aber wiege Trumps Missachtung für die amerikanischen Werte: «Demokratische Staaten gelten als schwach, autoritäre Führer werden bewundert, moralische Autorität zählt praktisch nichts mehr, Soft Power ist zu soft, nur Hard Power bringt Resultate.»

Da ist es logisch, dass Trump sich auf das Treffen mit Russlands Machthaber Wladimir Putin am Montag in Helsinki freut. Es werde «vielleicht das einfachste von allen», liess er im Vorfeld verlauten.

Damit beschädige der Präsident das Ansehen der USA, meint «The Atlantic» und verweist darauf, dass in der Regel zwei Gründe zum Untergang einer Grossmacht führen: Imperiale Überdehnung oder Rivalität mit anderen Grossmächten. «Niemals in der Weltgeschichte ist ein Land durch so viele selbstverschuldete Angriffe auf die Quellen seiner eigenen Macht abgestiegen.»

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121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanessa_2107 14.07.2018 12:37
    Highlight Highlight Entweder 1. ist der Zuspruch Trumps in der CH auch gestiegen oder 2. Watson hat mehr rechte Leser gewonnen (ich gönne natürlich Watson den Erfolg). Stimmt Punkt 1 ist das bedenklich, verhält sich doch der narzistische, lügnerische Psychopath immer schlimmer. Seine kleinen, scheinbaren Erfolge,  rechtfertigen niemals seinen Horrorcharakter.







    12 12 Melden
  • sowhat 14.07.2018 08:58
    Highlight Highlight Das ist ja das Problem; die europäischen Spitzenpolitiker sollten ihn nicht geduldig behandeln wie ein gestörtes Kind, sonder ihn anständig zurecht weisen. Der versteht nur die Sprache der harten Konsequenzen.
    Erstaunlich, dass ausgerechnet der rechtpolitische Däne, ihn in die Schranken weist.
    34 7 Melden
  • rodolofo 14.07.2018 07:19
    Highlight Highlight Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass Trump den Rechtsaussen-Rivalen von Theresa May, nämlich Boris Johnson, unterstützt.
    Neu ist jedoch, dass ein Präsident solche Intrigen und Kungeleien gegenüber einer amtierenden Präsidentin offen ausspricht!
    Dieses "Frei von der Leber weg sprechen" macht Trump bei seinen Anhängern immer beliebter.
    Denn die haben das verlogenee Gesäusel von Elitären Macht-Zirkeln gründlich satt!
    Die WOLLEN sogar, dass Trump sich wie der Elephant im Porzellanladen benimmt!
    Und irgendwie bekommt er (heimlich und niemals zugegebenen!) auch Zuspruch von "Linken"...
    23 39 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 08:21
      Highlight Highlight rodolofo: Da typische Verhalten von Trumpisten, die Handlung und Vehalten intellektuell nicht unterscheiden können, Fakt und Phantasie nicht trennen können und emotional statt rational auf politische Probleme reagieren, sind weder in der Lage die wirkliche "Elite" zu eruieren, noch das vorgeschobene "Establishment"Bashing entlarven zu können.

      Ein Kabinett Trump, mit mehr als 20 Milliarden Vermögen der Mitglieder, als Gegenteil eines elitären Machtzirkels zu bezeichnen, ist so absurd, dass der Begriff "basket of deplorables" den Sachverhalt der blinden Anhängerschaft treffend charakterisiert
      48 13 Melden
    • rodolofo 14.07.2018 09:20
      Highlight Highlight @ swisskiss
      Ich will Trump's Verhalten (vor allem in Kombination mit seinen Präferenzen) keineswegs gutheissen!
      Doch in diesem Verhalten steckt auch nicht nur abgrundtief Schlechtes!
      Nehmen wir als nachfliegendes Beispiel das SVP-Gespött über "Alternaive Gutmenschen":
      Es kann tatsächlich ins Problematische Gegenteil kippen, wenn Du versuchst "ZU GUT" sein zu wollen!
      Weil Du das im Grunde nicht kannst, weil Du ja ein gewöhnlicher Mensch bist und kein Heiliger, wirkst Du auf die Leute gefühllos und falsch.
      Genau das ist mit Hillary Clinton passiert!
      Sie wollte es GANZ RICHTIG machen...
      12 17 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 12:50
      Highlight Highlight rodolfo: Clinton ist kein treffendes Beispiel für den Beschrieb eines Gutmenschen. Soviel Elite und Establishment wir Trump ist die ehemalige Golfpartnerin Clinton schon lange, die als Senatorin des Staates New York regelmässig auf den Golfplätzen des Donnie anzutreffen war.

      Aber grundsätzlich ist Deine These absolut richtig, dass "Gutmenschentum" nicht nur einen sehr naiven Ansatz pflegt, sondern auch das "Gute im Menschen" übersteigert darstellt.

      Realitätsverweigerung - und verzerrung als ideologischer Ansatz. Aber symphatischer, als das misantrophische und xenophobe Weltbild der Rechten
      9 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 14.07.2018 07:16
    Highlight Highlight Was mich am meisten erstaunt, ist der Niedergang der rückgratslosen republikanischen Partei!

    Trump schockiert die amerikanischen Verbündeten bzw. stellt Sie offen in Frage.
    Ich hoffe, dass Europa die Chance packt sich aussenpolitisch von den US-Amerikanern zu emanzipieren.

    Dem amerikanischen Volk würde ich auch den Fehler von 2016 verzeihen. Allerdings sollten wir 2020 abwarten...
    38 1 Melden
  • Nixnutz 14.07.2018 05:57
    Highlight Highlight Donald ist halt ein Donald. Wie man ein Land in so kurzer Zeit so zurichten kann ist durchaus auch eine Leistung. Der Rest der Welt richtet sich neu aus.
    24 5 Melden
  • Hiker 14.07.2018 01:22
    Highlight Highlight In spätestens sechs Jahren ist Trump Geschichte. Gottseidank, nur sein Vermächtnis wird noch lange nachwirken.
    21 1 Melden
  • Tepesch 14.07.2018 00:48
    Highlight Highlight Seit wann macht sich den Amerika für Werte stark? In den letzten Jahrzehnten sah man davon nicht gerade viel.
    23 3 Melden
  • Gawayn 13.07.2018 23:24
    Highlight Highlight Es ist einfach oberpeinlich, wie alles vor diesem verzogenem 71 Jahre alten Rotzbengel kuscht.

    Auch ein Präsident der USA, hat sich den Regeln und Protokoll an zu passen.

    Kriegt er das, wie so Vieles weitere auch nicht hin, sollte man ihn gar nicht anhören.

    Ich würde Verhandlungen mit dem verweigern.
    Sie sollen jemanden schicken der sich auskennt.
    Trump tut es sicher mal nicht.
    40 5 Melden
  • stamm 13.07.2018 23:16
    Highlight Highlight Warum wurde über Obama nicht soviel geschrieben? Der hat das Land ebenfalls nicht weiter gebracht...ach, und Bush ebenfalls nicht....zuerst vor der eigenen Tür wischen, heisst es!
    18 75 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 08:33
      Highlight Highlight stamm: Obama hat neben Obamacare auch umfassende Gesetze zum Schutz der Umwelt, des Konsumenten, der Finanzierung von Programmen von Alleinerziehenden, Sozialbedürftiger und chronisch Kranker ermöglicht, hat umfassende Schutzmechanismen von Hyphotekeninhabern und Bankkunden eingeführt, hat die schlimmste Finanzkrise seit den 30 er Jahren überwunden, nebenbei von 2012 bis 16 10,3 Millonen Jobs geschaffen und für den Aufschwung von Börse und Wirtschaft gesorgt, mit 2 Steuerreformen, die 4 mal grösser waren als die von Trump.

      Halt mal Fachartikel lesen, statt bunte Bildchen betrachten!

      77 10 Melden
    • stamm 14.07.2018 12:46
      Highlight Highlight swisskiss: oder sich mit Leuten unterhalten, welche dort wohnen. Würd schon reichen....kommt ganz drauf an, welche Fachartikel man liest.
      5 18 Melden
    • balzercomp 14.07.2018 15:30
      Highlight Highlight Hatte Obama einen Senat und Kongress die von Demokraten dominiert wurden? Nein, hatte er, zumindest in der zweiten Amtszeit nicht. Er hat sich aber an demokratische Gepflogenheiten gehalten und nur in Ausnahmefällen per Dekret regiert. Trump macht das aber ständig und er hat die Mehrheit in beiden Häusern.
      11 1 Melden
  • Spooky 13.07.2018 20:57
    Highlight Highlight ♫♬♫ Amerika ♬♫♬
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    26 5 Melden
    • Midnight 14.07.2018 09:02
      Highlight Highlight Jaja, Rammstein hat die Perversion USA schon lange vor Trump erkannt.
      18 2 Melden
    • Spooky 14.07.2018 13:36
      Highlight Highlight Wie ich eben gelesen habe, waren die Raumanzüge für die Mondszenen Leihgaben aus Hollywood.
      4 2 Melden
  • maricana 13.07.2018 20:25
    Highlight Highlight Schadensbegrenzung durch spülen, spülen und immer wieder spülen.
    User ImagePlay Icon
    42 6 Melden
    • Tatwort 14.07.2018 02:21
      Highlight Highlight Jaja, Trump und sein "Golden Shower"...
      27 2 Melden
    • Spooky 15.07.2018 01:01
      Highlight Highlight @Tatwort
      Hättest du gerne!
      0 2 Melden
  • latuga 13.07.2018 20:11
    Highlight Highlight Mal ehrlich, wer braucht Amerika und wer braucht diesen Vollpfosten von Trump.

    Alle Beziehungen zu diesem Staat abbrechen und mal sehen wer zuerst angekrochen kommt.
    68 32 Melden
    • Edwin Schaltegger 13.07.2018 21:03
      Highlight Highlight Wer kommt zuerst angekrochen? Ich denke Europa ist am schwächeren Hebel. Die europäische Wirtschaft wird ohne USA Exporte in eine tiefe Krise fallen. Leider wird dies bei der USA Wirtschaft nicht der Fall sein. Der Zustand der US Wirtschaft ist zur Zeit bedeutend besser als derjenige der EU. Dies widerspiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote EU Durchscnitt = 8.40% USA= 3.90%.
      27 64 Melden
    • icarius 13.07.2018 22:12
      Highlight Highlight USA Selbstversorger? Vielleicht 1850 mal. Heute vielleicht noch im Bereich Energie und Landwirtschaft aber das genügt nicht für ein modernes Industrieland. Was glauben Sie wie die Trumpwähler reagieren würden wenn bei Walmart plötzlich drei Viertel der Regale leer wären?
      76 12 Melden
    • Billy the Kid 14.07.2018 10:17
      Highlight Highlight Gulubat
      Die Produktion von gewissen Gütern wurde wegen der Konkurrenz im Kapitalismus nach Asien verlegt. Der Lohn pro Stunde ist entscheidend - selbst China hat nun schon fast "zu hohe" Löhne und die Produktion wird deswegen schon nach Vietnam u.a. verlegt.
      Aber: Produktionsmaschinen, Pharmazeutika, Autos, Lebensmittel, Qualitätstextilien, Schuhe, Brillen, Präzisionsinstrumente und Bücher werden in Europa schon noch produziert...
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dem Klima hinterher 13.07.2018 19:24
    Highlight Highlight Es ist doch beinahe dasselbe Ding wie die rechtslastige Schweiz beschleunigt durch die blochersche Ausländerhassformel, was Trump nun im Schnellgang durchziehen will.

    Grenzen nahezu dicht. Steuern optimieren für Reiche und Superreiche, Sozialleistungen kürzen und Staatsausgaben reduzieren bei gleichzeitigen Mehreinnahmen durch Zölle auf Importe.

    Das alles falls es wirklich funzt, ergibt ein Land voll von verwahrlosten Milliardären und Millionären. Wer bleibt auf der Strecke? Die Armen, Buäzer und zugleich Wähler des Metzgers Trump. Aus Schaden werden leider nie alle klug.
    104 27 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 13.07.2018 19:22
    Highlight Highlight Trump-Bashing Artikel #999
    45 151 Melden
    • ThomasHiller 13.07.2018 20:18
      Highlight Highlight Nun, das sind weniger Bashing-Artikel, als Trump an einem Tag Hass-Tweets bei Twitter absetzt ... ;)
      103 18 Melden
    • nödganz.klar 13.07.2018 20:38
      Highlight Highlight Trump-Bashing Mimimimi #999
      109 22 Melden
  • winglet55 13.07.2018 19:22
    Highlight Highlight mich wundert eigentlich das sich Politiker von einem Potus der mal 300 mio Einwohner unseres Planeten repräsetiert so vorführen lassen. Ich träume davon, dass die Repräsentanten der restlichen 7 mia. Erdenbewohner diesem Rüpel mal den Stinkefinger zeigen. Vermutlich hoffe ich vergebens.
    104 10 Melden
    • geissenpetrov 13.07.2018 22:12
      Highlight Highlight Die USA hat das stärkste Militär, den Oberbefehl in der NATO, ein Veto in der UNO, dem IWF, der Weltbank und hält den Dollar vor, welcher zugleich Reserve- und Leitwährung der Welt ist.
      Kein guter Plan also, dem Präsident den Stinkefinger zu zeigen.
      Die USA kann nur von innen heraus umgekrempelt werden oder sie wird das gleiche Schicksal erfahren, wie alle Imperien zuvor - Untergang.
      43 7 Melden
  • Rumbel the Sumbel 13.07.2018 19:12
    Highlight Highlight Was Oel ins Feuer giessen betrifft, stehen die Medien in Nichts nach. Da braucht man nicht einmal Freund von Trump zu sein.
    31 84 Melden
    • Fabio74 13.07.2018 21:48
      Highlight Highlight Ist halt mühsam wenn Trump nicht gehuldigt wird
      39 16 Melden
  • Zeit_Genosse 13.07.2018 19:01
    Highlight Highlight Trump sichert sich die 2. Amtszeit, für die er den Amerikanern gefallen muss. Dafür tut er alles und löst Wahlversprechen ein. Dafür ist er es bereit mit allen aufzunehmen und möglichst viele Lärm zu produzieren, damit das seine Wählerschaft mitbekommt, wie er als Master-Dealer auf alle losgeht und viel erreicht. Es ist Zeit für Europa die Ellbogen auszufahren. Und wer in den USA dealt, weiss, dass man frontal angegriffen wird in der Sache - manchmal auf die Person spielt - jedoch nachher geht man auf Beer&Burger. Zuerst werden Staatsoberhäupter öffentlich angegriffen und dann wieder gelobt.
    30 13 Melden
  • Politikinteressierter 13.07.2018 18:39
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso gewisse Kommentarschreiber so einen verengten und vernebelten Blick haben, um ständig lauthals die Ablösung von den USA zu fordern.
    1. Basiert die jahrzehntelange Zusammenarbeit auf gemeinsam geteilten Werten wie Demokratie, Gewaltentrennung, Meinungsfreiheit und der gemeinsamen Geschichte (WK2 und BRD).
    2. Schmeisst man ein Bündnis nicht einfach weg wegen eines chaotischen und kritikunfähigen Idioten. Man würde ihm so viel zu viel Ehre erweisen.
    3. Wer gestern Marbyt Illner mit Frau von der Leyen geschaut hat, weiss das Europa ohne US Schutz nicht auskommt.
    46 40 Melden
    • Politikinteressierter 13.07.2018 20:01
      Highlight Highlight 3. Dem deutschen Militär fehlt es an allen Ecken und Enden. Uboote sind kaputt, Flugzeuge fliegen nicht, Ausrüstung ist veraltet oder nicht vorhanden.
      4. Ist der US-Markt mit über 300 Mio Menschen einfach zu attraktiv.

      Freue mich auf ein paar Antworten. Herze und Blitze sind mir egal.
      36 15 Melden
    • geissenpetrov 13.07.2018 22:16
      Highlight Highlight Deutschland braucht Geld für Rüstung?
      User Image
      28 3 Melden
    • _kokolorix 13.07.2018 22:53
      Highlight Highlight Natürlich ist ein Bruch mit den USA völlig illusorisch, wobei die Exportüberschüsse Europas vernünftigerweise begrenzt werden müssen. Vernunft ist leider in einer endlichen Welt wo alle mit unendlichem Wachstum rechnen eher dünn gesät…
      Rein militärisch sind wohl alle westlichen Armeen gleich schlecht aufgestellt. Jahrzehntelang wurden Phantasiepreise für Phantasiewaffen bezahlt, ein durch und durch korruptes Beschaffungswesen entstand durch Geheimniskrämerei und Abwesenheit von jeglicher demokratischer Kontrolle. Das wird sich mit Trump bashing alleine nicht ändern lassen...
      24 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • River 13.07.2018 18:33
    Highlight Highlight Halloo? Wenn er doch einen Deal mit Russland hat, warum sollte er dann die USA stärken?
    18 9 Melden
  • Pius C. Bünzli 13.07.2018 18:27
    Highlight Highlight Näis 😎👍
    7 15 Melden
  • walsi 13.07.2018 18:20
    Highlight Highlight Die Frage ist ja: Warum lassen sich die anderen von Trump so vor sich her scheuchen? Ganz einfach, die USA ist der grösste Wirtschaftsraum der Welt mit 18 Billionen BIP. China mit vier mal mehr Einwohner bringt es nur auf 11 Billionen. Dazu kommt noch, dass die USA den Dollar kontrollieren und somit die Währung in der 70% des Welthandels abgerechnet werden. Wer nicht spurt risikiert das er von den USA ab gestraft wird. Vor den Kameras empören sich alle Politiker, im Zimmer mit Trump alleine sagen alle nur: Yes Sir!
    48 19 Melden
  • neutrino 13.07.2018 18:19
    Highlight Highlight Ich mag Trump überhaupt nicht - aber Fakt ist doch: wirtschaftlich ist er äusserst erfolgreich. Der Artikel suggeriert, dass die USA auch wirtschaftlich niedergehen - momentan ist das komplette Gegenteil der Fall. Moralisch und gesellschaftlich ist Trump ein Desaster, wirtschaftlich aber für die USA momentan ein Segen.
    27 117 Melden
    • NaSkivaL 13.07.2018 19:03
      Highlight Highlight @neutrino: ein paar echte Fakten für dich.
      - Die aktuell erfolgreiche Wirtschaft der USA ist eine Folge von Trumps Vorgängern, die hart daran gearbeitet haben.
      - Was Trump macht, ist diese ganze Arbeit in Rekordzeit zu zerstören.
      - Wenn dieser ahnungslose Grosskotz abtritt, hinterlässt er seinem Nachfolger pure Desolation.
      111 17 Melden
    • purzelifyable 13.07.2018 19:16
      Highlight Highlight er ist NOCH erfolgreich.
      12 28 Melden
    • neutrino 13.07.2018 19:20
      18 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Husar 13.07.2018 17:47
    Highlight Highlight Je höher die Temperaturen, desto wilder die Träume.
    27 10 Melden
  • Yorik2010 13.07.2018 17:44
    Highlight Highlight Das Beste für die USA wäre, wenn Trump die Sprache verliert, denn mit Schreiben hat er es nicht so, da bräuchte er Hilfe von seinen Handlangern. Vielleicht würde dann Amerika wieder etwas vernünftiger regiert!
    43 13 Melden
    • Pana 13.07.2018 18:28
      Highlight Highlight Er könnte ja ein Twitter Konto aufmachen.
      28 2 Melden
  • swisskiss 13.07.2018 17:42
    Highlight Highlight Ach Bluntschi, nicht so plakativ radikal.

    Du gibst dem Donald mit diesem Artikel eine Grösse und unterstellst ihm eine Machtfülle , die man in dieser Fom eigentlich nur von seinen Befürwortern kennt und faktisch falsch ist.
    Wie "check and balance" in der US Politik funktioniert, lässt Du aussen vor, was sehr bemerkenswert ist, wenn man die aktuellen Voten des Senats zur NATO (97 zu 2 für ein klares Bekenntnis zu einem starken Bündnis) oder zur Handelspolitik ( 88 zu 11 für Mitsprache bei Strafzöllen aus Gründen der nationalen Sicherheit) betrachtet.

    Glaubwürdigkeit gründet auf Sachlichkeit.
    29 36 Melden
    • Ueli der Knecht 13.07.2018 23:34
      Highlight Highlight swisskiss: Du hast vielleicht übersehen, dass es bei diesen Senats-Stellungnahmen nur um rechtlich nicht bindendes Geschwafel geht. Das wird Trump einfach ignorieren.

      Bis "Checks&Balance" vielleicht einmal greifen wird, wachsen uns graue Haare. Diesbezüglich ist das US-System sehr träge, nahezu unbeweglich. Bis dann hat Trump die Fakten längst geschaffen, und die Schäden bereits angerichtet.
      12 3 Melden
    • Sir_Nik 14.07.2018 01:33
      Highlight Highlight Alles gut und schön.

      Wenn man allerdings auswärtig sämtliches diplomatisches Geschirr zerbricht können das auch interne checks & balances nicht mehr richten.

      Checks & balances können weder Beziehungen retten noch gute Ideen einbringen. Sie sind schlicht ein Instrument um die radikalsten und bescheuersten Vorhaben zu verhindern...
      10 0 Melden
    • swisskiss 14.07.2018 14:07
      Highlight Highlight Ueli der Knecht: In meiner Replik widerspreche ich lediglich der Darstellung von Bluntschi, das Trump hauptursächlich für den Niedergang der USA verantwortlich ist und dieser Niedergang durch seine Wahl wesentlich an Schwung gewonnen oder verloren hat. Trump ist nicht Ursache des Niedergangs der USA, sondern Wirkung!

      In meiner Replik konstatiere ich einen politiscchen Mechansismus, der die Machtfülle des POTUS grundsätzlich beschränken kann und beschränken will. Der Niedergang der USA hat mit dem Aufstieg anderer Länder begonnen und wird auch durch Trump nicht wesentlich beeinflusst.
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  • Clife 13.07.2018 17:36
    Highlight Highlight Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, sich endlich von der Grossmacht USA (nicht vollumfänglich, aber möglichst effizient) zu lösen, um sich um die Partnerstaaten zu kümmern und eine langfristig gleichgerechte Beziehung aufrecht zu erhalten. Stattdessen hat jeder politische Präsident die Hosen voll (ausser Putin)...Dabei würde es USA noch mehr schaden als jedem anderen Land, da dann jedes Land gegen USA wäre
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  • trichie 13.07.2018 17:34
    Highlight Highlight Trump ist ein reinigendes Gewitter...

    Er richtet überall Schäden an, aber zumindest bricht er dabei viele verkrustete Strukturen auf und zwingt die bisherige "classe politique" in den USA dazu, sich grundsätzlich zu hinterfragen.

    Die Chance ist m.E. hoch, dass ein junger, unvebrauchter völliger Anti-Trump die nächste Wahl gewinnt, der auf vernünftige Weise näher an den Menschen als an Parteiseilschaften etc. ist.

    Daher... durchhalten so lang es andauert (hoffentlich nicht mehr lange) und ab Tag 1 nach Trump wieder mit Augenmass und Verstand arbeiten.
    50 28 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:51
      Highlight Highlight Augenmass und Verstand laufe zuwider.
      Der Verständige misst mit dem Massstab, nicht mit dem Auge, was nur der Unverständige tut.
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    • meine senf 13.07.2018 17:54
      Highlight Highlight Und hoffentlich lernen die Demokraten auch was daraus für das nächste Mal. Hätten sie nicht unbedingt Clinton (statt Sanders) durchstieren wollen, wäre Trump vielleicht gar nie gewählt worden, da Sanders wohl auch einen Teil der "unpolitischen Anti-Establishement"-Stimmen, die an Trump gingen, bekommen hätte.

      An der Basis (siehe Ocasio-Cortez) geht der Linksrutsch ja eher weiter. Hoffentlich beachtet das diesmal auch die Führung.

      Langfristig könnte eine solche Entwicklung ja auch für eine Mitte-Partei Platz machen, so dass die USA ein normaleres Parteiensystem hätten.
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    • Therealmonti 13.07.2018 17:56
      Highlight Highlight Schön wäre es, trichie.
      19 2 Melden
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  • Waedliman 13.07.2018 17:21
    Highlight Highlight Wenn man mal einen Blick in die New York Times liest - die einzig wirklich gute Tageszeitung der USA - wird man schnell feststellen können, wie peinlich es vielen Amerikanern ist, was ihr Präsident treibt und wie sehr sie sich um das Image, das sie im Rest der Welt haben, sorgen. Das sollte uns Mut geben, dass bei den nächsten Wahlen sich vielleicht Intelligenz gegen Verblödung auch landesweit durchsetzt.
    225 35 Melden
    • purzelifyable 13.07.2018 19:19
      Highlight Highlight "Die einzig wirklich gute Wochenzeitung der Schweiz" - Hahahahahahahahahahaha!
      75 15 Melden
    • Stichelei 13.07.2018 20:39
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du dich mal in der Kabaretszene versuchen, Goldjunge. Der Erfolg wäre dir sicher garantiert mit solchen Äusserungen. Allein schon dein Nickname löst Gelächter aus.
      38 9 Melden
    • Fabio74 13.07.2018 21:51
      Highlight Highlight @goldjunge Fast mein teures Bier ausgeschüttet vor Lachen.
      Ja der kleine Stürmer ist ein tolles Blatt. Da glauben die Gläubigen noch sie seien das Volk.
      36 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 13.07.2018 17:01
    Highlight Highlight Trump beweist jeden Tag, dass er "nicht fit ist" (O-Ton Obama und viele andere) für das Amt des US-Präsidenten. Es sagt auch einiges aus über die USA, dass ein Gangster, Lügner, Betrüger. Bankrotteur, Rassist, Behinderten-Beileidiger und Lüstling das wichtigste Land der Welt regiert. Es sagt aber auch einiges aus über den Zustand der Menschheit, dass viele Leute (auch eine respektabel Anzahl watson-Leser) das völlig in Ordnung finden und einen psychopatischen Narzissten sogar bewundern.
    150 150 Melden
    • ThomasHiller 13.07.2018 18:04
      Highlight Highlight Wenn man sich mal anschaut, wie viele Herzen&Blitze du bisher hast (54vs61) würde ich mal sagen:
      q.e.d. !
      24 7 Melden
    • Beat Galli 13.07.2018 18:26
      Highlight Highlight Alles in Ortnung in deiner Aussage.
      Aber ein Teil ist falsch.
      Du sagst die USA ist das wichtigste Land...
      Warum sollte dies sein?
      Dieser Schein ist nur da, weil Amerika mit einem perversen System es geschafft hat alle so in eine Pseudoabhängikeit zu führen, das man dies meinen soll.
      Aber es sind nur ca8% der Wltbevölkerung. Und gensu soviel darf Amerika zu sagen haben, und kein Prozent mehr.
      22 8 Melden
    • Vanessa_2107 14.07.2018 04:02
      Highlight Highlight @Therealmonti 132 Herze und 137 Blitze...das sagt viel aus und stimmt mich sehr nachdenklich🤔🤔
      8 11 Melden
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  • Toerpe Zwerg 13.07.2018 16:56
    Highlight Highlight Welcher Niedergang eigentlich?
    46 27 Melden
    • Juliet Bravo 13.07.2018 17:35
      Highlight Highlight Moralisch kann man sicher von einem Niedergang des einstigen Leutturms der Freiheit sprechen. Unter Trump verlieren die USA soft power im Schnellzugstempo.
      44 19 Melden
    • NathanBiel 13.07.2018 17:59
      Highlight Highlight Moralisch waren die USA noch nie top. Siehe Nixon, McCarthy, Reagen, religiöse Fanatiker, Vietnamkrieg, Kissinger Lateinamerika Politik, Irakkrieg etc. Von einem Niedergang kann also nicht wirklich die Rede sein...:
      37 4 Melden
    • Obhptm Propagandajunge 13.07.2018 18:24
      Highlight Highlight Jaja und das liegt sicherlich an deinem Trump.
      Der Wirtschaftsaufschwung wurde schon vor Trump eingeleitet, aber wenn Trump so weitermacht ist der schnell wieder Zerstört. Sobald der Handelskrieg zum Boomerang wird. Wenigstens triffts zuerst seine eigenen Wähler.(siehe HD und Mid Continent Nails)
      40 12 Melden
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  • lilie 13.07.2018 16:55
    Highlight Highlight Was mich am meisten stört, ist, dass man über Trump spricht - oder schreibt, wie dieser Artikel - als ob er irgendein Politiker wäre, dessen Agenda man diskutieren kann.

    Trump hat absolut keinerlei politische Erfahrung, und er hat von Politik, Wirtschaft und Recht höchstens eine sehr schwammige Vorstellung. Von Geschichte, Geografie und Kultur hat er nicht den Dunst einer Ahnung.

    Sein politisches Niveau bewegt sich auf dem Level eines Stammtischphilosophen - weswegen er wohl von eben dieser Wählerschaft umjubelt wird.

    Ihn mit Politikern zu vergleichen ist schon fast pervers. Er ist keiner.
    601 64 Melden
    • Husar 13.07.2018 17:49
      Highlight Highlight "Sein politisches Niveau bewegt sich auf dem Level eines Stammtischphilosophen - weswegen er wohl von eben dieser Wählerschaft umjubelt wird."

      Das ist ganz und gar in Ordnung so. Es nennt sich übrigens Demokratie. Es das, was ihnen ein angenehmes Leben bringt und die Freiheit, z. B. hier Ihre Meinung kund zu tun.
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    • lilie 13.07.2018 19:20
      Highlight Highlight @Husar: Das ist eine grosszügige Haltung, wischt aber mE einige "Schönheitsfehler" unter den Tisch: Ist das wirklich noch Demokratie, wenn aufgrund des Wahlsystems faktisch nur Kandidaten aus zwei Parteien gewählt werden können? Ist es tatsächlich Demokratie, wenn ein Kandidat aufgrund des Wahlsystems gewählt ist, obwohl er weniger Stimmen hat als ein anderer?

      Und gelangt die Demokratie nicht an ihre Grenzen, wenn das System die Wahl eines Betrügers zulässt? Sollte es nicht sinnvolle Begrenzungen geben (z.B. politische Erfahrung als Grundvoraussetzung) anstatt willkürliche (Wahlmännersystem)?
      42 5 Melden
    • Zerpheros 14.07.2018 04:28
      Highlight Highlight *gerrymandering*
      Ich denke, Trump ist das Symptom eines Problems, nicht die Ursache. Die Ursache ist, dass grosse Bevölkerungsteile im politischen System nicht repräsentiert werden. Trump oder sein Team hat die "deplorables" gezielt angesprochen.
      Solange Leute eingestellt werden und die Auswirkung der Strafzölle sich auf Fleisch und Soja konzentrieren, glaube ich nicht, dass die ihn absägen.
      8 2 Melden
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  • elias776 13.07.2018 16:51
    Highlight Highlight Das Pulverfass ist kurz davor..
    9 22 Melden
    • Tripolitaner 13.07.2018 17:59
      Highlight Highlight Welches Pulverfass sprichst du,
      in Amerika haben hundettausende
      wieder einen Job, die hatten noch nie in den letzten 20 Jahren so wenige Arbeitslose.
      Trump verschenkt halt kein Geld
      und ist hart gegen Schmarotzer
      und Ausbeuter . Ganz im Sinne der einfachen Bevölkerung, das passt den Intelektuellen und der Presse nicht.
      9 41 Melden
    • Gehirnbenutzer 13.07.2018 20:52
      Highlight Highlight Tripolitaner... Politik geht langfristig. Die jetztige Wirtschaft wurde ist Produkt der letzten 5 Jahren Politik
      13 6 Melden
    • reconquista's creed 13.07.2018 20:57
      Highlight Highlight “Trump verschenkt kein Geld“, nein er macht nur den Superreichen riesige Steuergeschenke.
      Warum glauben die Leute nur, dass ein offensichtlich egozentrischer Milliardär sich selbstlos für den kleinen Mann einsetzen würde? Nur weil er es sagt, nebst 5-10 anderen, nachweislichen Lügen pro Tag?
      21 3 Melden
  • Göschene-Eirolo 13.07.2018 16:40
    Highlight Highlight Warum konfroniert denn niemand diesen Twitter-Troll - wenn man ihn schon mal Face-to-face gegenüber hat - mit seiner Sprunghaftigkeit? Mit seiner Zuckerbrot & Peitsche-Politik?
    Ich habe den Eindruck, dass alle um Trump herum kuschen und den Schiss in den Hosen haben. Wo bleibt die Zivilcourage, diesem Proleten einmal deutsch und deutlich die Meinung zu sagen?
    318 37 Melden
    • lilie 13.07.2018 17:15
      Highlight Highlight @Göschene-Eirolo: Aber das wurde doch gemacht! Z.B. in der Krisensitzung, wo alle auf Trump eingeredet haben wie auf ein störrisches Kind... Oder der Journalist, der fragt, ob er dann im Flugzeug seine Meinung schon wieder ändere... Die Antwort spricht ja für sich...
      48 7 Melden
    • Töfflifahrer 13.07.2018 17:31
      Highlight Highlight Der Däne hat dies wohl am Gipfel gemacht. Nur nützen tut es nix. Denn dazu musste Trump zur Selbstreflexion umd Empathie fähig sein. Dazu ist der Supernarzist und Egomane aber gar nicht in der Lage.
      51 6 Melden
    • Eagle21 13.07.2018 18:34
      Highlight Highlight Das wäre schon möglich - wenn man selber eine Weisse Weste hätte. Trump und die Amerikaner halten sich an die Nato-Regeln, Deutschland nicht. So siehts eben aus, ob einem das passt oder nicht. Persönlich wäre ich viel zufriedener mit der Nato, wenn sämtliche Mitglieder die 2 Prozent des BIP an die Sicherheit leisten würden, und sich dafür am Gipfel selber dann etwas unanstaendig benehmen. Letzeres ist nämlich komplett egal...
      10 24 Melden
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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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