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US-Börsenaufsicht: Klage gegen Musk wegen Twitter-Kauf bleibt bestehen

US-Börsenaufsicht: Klage gegen Elon Musk wegen Twitter-Kauf bleibt bestehen

Elon Musk ist eine Klage der US-Börsenaufsicht SEC im Zusammenhang mit seinen Aktienkäufen bei der Übernahme von Twitter im Jahr 2022 nicht losgeworden.
04.02.2026, 04:2104.02.2026, 10:53

Musks Anwälte argumentierten, dass die SEC Gesetze nur selektiv angewendet habe. Zudem, so die Rechtsvertreter, würde die Klage sein Recht auf freie Meinungsäusserung angreifen. Die zuständige Richterin sah jedoch keinen Grund, die Klage abzuweisen.

FILE - Elon Musk attends the Saudi Investment Forum at the Kennedy Center, Wednesday, Nov. 19, 2025, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Die Klage der Börsenaufsicht SEC gegen Elon Musk bleibt bestehen.Bild: AP

Die SEC (Securities and Exchange Commission) wirft Musk vor, er habe bei Twitter-Aktienkäufen nicht rechtzeitig öffentlich gemacht, dass seine Beteiligung die Marke von fünf Prozent überschritt. Dadurch habe er mehr Aktien günstiger kaufen können. Nach der Übernahme wandelte er Twitter in seine Social-Media-Plattform X um.

SEC: 150 Millionen Dollar durch Regelverstoss gespart

Die Behörde analysierte Musks Käufe und kam zu dem Schluss, dass er durch die verspätete Pflichtmitteilung um mehr als 150 Millionen Dollar günstiger weggekommen sei. Die Aktionäre, die ihm in dieser Zeit ihre Anteile verkauften, hätten hingegen finanziellen Schaden erlitten. Die SEC verlangt, dass Musk die Summe zurückzahlt – plus eine zusätzliche Strafe.

Der Tech-Milliardär hatte Anfang 2022 angefangen, am Markt Aktien von Twitter zusammenzukaufen. Die SEC verweist in der Klageschrift darauf, dass sein Anteil am 14. März 2022 fünf Prozent erreichte. Nach den US-Regeln hätte er dies binnen zehn Kalendertagen öffentlich machen müssen. Musk gab aber erst am 4. April – und damit elf Tage zu spät – bekannt, dass er bereits neun Prozent hält. Der Aktienpreis sprang danach um 27 Prozent hoch, wie die SEC hervorhob.

Musk gab insgesamt rund 44 Milliarden Dollar für den im Oktober 2022 abgeschlossenen Kauf von Twitter aus. Für den Grossteil der Summe verkaufte er Aktien des von ihm geführten Elektroauto-Herstellers Tesla. Zudem nahm Musk Kredite von rund zwölf Milliarden Dollar auf.

(sda/dpa)

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US-Börsenaufsicht: Klage gegen Elon Musk wegen Twitter-Kauf bleibt bestehen
Elon Musk ist eine Klage der US-Börsenaufsicht SEC im Zusammenhang mit seinen Aktienkäufen bei der Übernahme von Twitter im Jahr 2022 nicht losgeworden.
Seine Anwälte argumentierten, dasss die SEC Gesetze nur selektiv angewendet habe. Zudem, so Musks Anwälte, würde die Klage sein Recht auf freie Meinungsäusserung angreifen. Die zuständige Richterin sah jedoch keinen Grund, die Klage abzuweisen.
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