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Europawahlkampf: Juncker sagt Fake News den Kampf an



EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat ein entschlossenes Vorgehen gegen Lügen im Europawahlkampf angekündigt: «Falls Regierungen Behauptungen über die EU oder die Kommission aufstellen, die der Wahrheit nicht entsprechen, dann müssen wir reagieren.»

European Commission Jean-Claude Junker chats with Greek Prime minister Alexis Tsipras during their meeting in the northern port city of Thessaloniki, Greece, on Thursday, July 13, 2017. Junker is in Greece to meet Greek officials and receive an honorary doctorate by Aristotle University of Thessaloniki. (AP Photo/Giannis Papanikos)

Jean-Claude Juncker Bild: AP/AP

Dies sage Juncker den Zeitungen der deutschen Funke Mediengruppe für die Dienstagausgaben. «Ich werde das jetzt in den nächsten Wochen vor der Wahl auch selber machen: Ab Mittwoch nach Ostern wird zurückgeschossen», kündigte er an.

Eindringlich warnte Juncker vor Manipulationsversuchen - auch aus Mitgliedstaaten der EU. «Ich sehe schon den Versuch, die Wahl zum EU-Parlament durch Manipulationen zu beeinflussen. Das kommt aus mehreren Ecken, nicht nur von Russland.» Auch Staaten innerhalb der Union versuchten, den Wählerwillen mit Fake-News in eine bestimmte Richtung zu lenken.

«Ich sehe schon den Versuch, die Wahl zum EU-Parlament durch Manipulationen zu beeinflussen.»

Jean-Claude Juncker

Als Beispiel nannte der Kommissionschef den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, der behauptet, Juncker sei Schuld am Brexit. «Die ungarische Regierung behauptet auch, ich sei Schuld an der Spaltung von Ost und West in Europa - dabei hat die Kommission alles getan, um diesen Graben zuzuschütten.»

Die Wahl zum Europaparlament findet vom 23. bis 26. Mai statt. Gewählt werden insgesamt 705 Abgeordnete, falls Grossbritannien teilnimmt, 751 Abgeordnete wie bisher. (sda/afp)

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47
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    Alle Leser-Kommentare
  • Rhabarber 22.04.2019 14:42
    Highlight Highlight Und wie will er dagegen vorgehen?
  • Makatitom 22.04.2019 13:50
    Highlight Highlight Ist ja schön dass er endlich den Kampf gegen Fake News aufnimmt, aber wann kümmert er sich endlich um Steueroasen wie Luxemburg?
    ......ooooooh, Moment, die hat er ja selber erschaffen
  • Lowend 22.04.2019 12:03
    Highlight Highlight Und alle rechten Fake-Newserlis im Chor:

    Nein, der Junker soll doch...

    Nein, der Junker ist doch...

    Nein der Junker darf nicht...

    Und sie alle denken dabei in ihrem finsteren destruktiven Wesen, das übrigens dem der übelsten Islamisten ähnelt:

    Nein, die Menschheit kann mich mal,
    da ich mich und die Menschheit hasse,
    denn mit mir und meinem blanken Hass
    ist echt nicht mehr zu spassen.

    Frohe Ostern
  • Basti Spiesser 22.04.2019 08:57
    Highlight Highlight Ach ja? Will er wirklich gegen die Grossen Medienhäuser wie Spiegel und Co. vorgehen? Mutig.
    • Vergugt 22.04.2019 10:34
      Highlight Highlight Ja, auch die großen Medienhäuser berichten nicht immer neutral - manchmal gehen sie selbst Fehlinformationen auf den Leim, und manchmal machen sie auch Fehler. Ihr Kommentar sieht jedoch sehr danach aus, als wollen Sie etablierte Publikationen insgesamt die Glaubwürdigkeit absprechen, was ich für sehr problematisch halte...
    • Basti Spiesser 22.04.2019 12:28
      Highlight Highlight @vergugt ja nach Relotius und Russia-Colusion kann ich die Medienhäuser nicht mehr ernst nehmen.
    • Vergugt 22.04.2019 18:17
      Highlight Highlight Und was ist die Alternative? "Selbst informieren" gilt nur, wenn du jeweils vor Ort bist bzw. mit den betroffenen Personen selbst sprichst. Ansonsten würde ich gerne wissen, welche Quellen du nutzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 22.04.2019 08:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • FrancoL 22.04.2019 10:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • DemonCore 22.04.2019 10:47
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • dracului 22.04.2019 08:36
    Highlight Highlight Juncker wähnt sich als ungekrönter Herrscher von Europa. Orban hat nicht ganz unrecht, dass Juncker wenig Verständnis für den Osten hat. Und auch in den Verhandlungen mit der UK zeigt sich Juncker gerne hart, wie auch gegenüber der Schweiz übrigens. Juncker politisiert kontrovers und spaltet Europa eher und schadet damit einer möglichen Einheit. Im Gegensatz zu den präsidial geführten, großen Ländern, ist Europa ein Staatenbund und bräuchte eher einen Vermittler und keinen Pseudomonarchen.
    • Fairness 22.04.2019 08:52
      Highlight Highlight Exakt so ist!
    • DemonCore 22.04.2019 08:59
      Highlight Highlight Orban ist ein ungarischer Berlusconi und verbreitet eine anti-jüdische Verschwörungstheorie. Wieso muss man für den Verständnis haben?
    • Astrogator 22.04.2019 10:29
      Highlight Highlight „Und auch in den Verhandlungen mit der UK zeigt sich Juncker gerne hart“
      Mit UK verhandelt nicht Juncker sondern Barnier, und nicht mit einem Mandat von Juncker sondern von den 27 anderen Staaten.

      Einfach mal so um die Fakten zu benennen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 22.04.2019 07:54
    Highlight Highlight " Ab Mittwoch nach Ostern wird zurückgeschossen" wieso stört sich bei Junker eigentlich niemand über diese Nazirethorik? Käme dieser Spruch von der AfD wäre wieder mal die Hölle los
    • Shlomo 22.04.2019 08:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DemonCore 22.04.2019 09:00
      Highlight Highlight Du meinst das sei das selbe wie an der Grenze auf Menschen schiessen zu wollen? Nein, ist es nicht.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 22.04.2019 09:05
      Highlight Highlight Weil er kein Bazi ist. Das ist dann billige Kriegsrethorik, due mich auch stört. In der AfD sitzen halt schon ein paar, die das mit dem Holocaust nicht so streng sehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 22.04.2019 07:28
    Highlight Highlight https://www.nzz.ch/meinung/die-grossen-fragen-zum-rahmenabkommen-ld.
  • Fairness 22.04.2019 07:26
    Highlight Highlight Mit Sicherheit hat Juncker viel zum Brexit beigetragen. Hätte er UK bei der Steuerung der Zuwanderung mehr Eigenständigkeit gegeben, hätten sich die EU und die Briten das Brexit-Theater sparenkönnen. Pflichtlektüre: Kommentar NZZ: „Rahmenabkommen - Bitte mehr Realismus“.
    • Alienus 22.04.2019 08:17
      Highlight Highlight Ihr Text ist irritierend, denn UK hatte bei der Osterweiterung der EU hemmungslos die Arbeitskräfte ins Land gelassen.

      Österreich, Deutschland und andere Mitglieder setzten dagegen Kontingentzahlen an.

      Das ist ein britisches eigenes hausgemachte Problem. Als scheinbar wesentliche Ursache eine herrliche Ausrede für selbstverursachte Schwierigkeiten.

      UK hatte man von der EU-Seite ca. 145 Milliarden Euro Beitragszahlungen erlassen.

      Nun, welch eine gigantische Verantwortungslosigkeit, dies den Briten aufzuzwingen.

      Böse, böse EU, wirft UK das viele Geld einfach nach. Einfach böse.
    • Fairness 22.04.2019 08:51
      Highlight Highlight @Alienus
      Und wenn die Verantwortlichen diverser Länder eine Korrektur verschlafenen haben?
    • DemonCore 22.04.2019 09:04
      Highlight Highlight Fairness, man muss nichts von der Sache verstehen, um mitreden zu können. Junker kann nicht einzelnen Ländern etwas erlauben. Die Briten hatten ihre Migrationspolitik selbst in der Hand. Mit ihrem veralteten politischen System, einer konservativen Partei, die nur am Machterhalt interessiert ist, und politischen Dilettanten im Kabinett haben sie sich ihr Elend selbst geschaffen.
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