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Nach Angriff auf Studentin in Paris: Sofortbusse für sexistische Belästigung möglich



Sexistische Belästigung und Sex mit Minderjährigen wird in Frankreich künftig härter bestraft. Nach dem Senat votierte am Mittwochabend auch die Nationalversammlung – ohne Gegenstimme – für eine entsprechende Gesetzesverschärfung.

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Sexistische Belästigungen und Kinderschänder werden in Frankreich künftig härter bestraft. (Symbolbild) shutterstock

Wer andere auf der Strasse belästigt, kann danach mit einem sofortigen Bussgeld von mindestens 90 Euro belegt werden.

Zuletzt wurde in Frankreich verstärkt über derartige Übergriffe debattiert, nachdem eine Studentin von einem Passanten geohrfeigt worden war und ein Video davon die Runde machte. Die 22-Jährige berichtete, dass sie auf die «anzüglichen Bemerkungen» des Mannes mit den Worten «Ta gueule!» (etwa: «Halt's Maul!») reagiert habe. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie der Mann sie daraufhin verfolgt und dann vor einem Lokal heftig ohrfeigt.

Studentin wird in Paris auf offener Strasse geschlagen

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Video: watson/Angelina Graf

Die Gesetzesverschärfung wurde allerdings schon vor diesem Vorfall auf den Weg gebracht. Zu dem neuen Regelwerk gehört auch, dass Sex mit Minderjährigen künftig in mehr Fällen als Vergewaltigung statt sexueller Missbrauch eingestuft und damit auch härter geahndet werden kann. Kritiker bemängeln jedoch, dass auch unter dem neuen Gesetz Sex mit Kindern unter 15 Jahren nicht automatisch als Vergewaltigung gilt, sondern weiterhin Ausnahmen möglich sind. (sda/dpa)

Diese Kellnerin hätte er besser nicht begrapscht

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Video: watson/Lya Saxer

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • who cares? 02.08.2018 13:08
    Highlight Highlight Da heisst es von gewissen Kommentatoren doch immer, dass Frauen anstatt auf Twitter zu jammern, ihre Belästiger rechtlich belangen sollen. Nun macht Frankreich eine Gesetz, dass dies einfacher macht (in vielen Fällen wahrscheinlich erst ermöglicht) und es ist auch wieder nicht recht.
    Nein, ihr müsst nicht 90 Euro zahlen, wenn ihr eine Frau kurz anschaut. Einfach ein bisschen gesunder Menschenverstand bitte.
  • walsi 02.08.2018 09:06
    Highlight Highlight Da die Frau definiert ob sie sich sexuell belästigt fühlt oder nicht. Ist ein sehr hohes Misbrauchpotential vorhanden.
  • runner 02.08.2018 07:18
    Highlight Highlight an alle Mütter von Söhnen: Erzieht Eure Jungs richtig - zu Respekt und Verantwortungsbewusstsein. Nicht zu Prinzen, denen noch mit 6 Jahren die Schuhbänder gebunden werden (wie man es leider im Kindergarten oft sieht - nie bei Töchtern, nein: Immer bei Söhnen).
    • Chris van Berg 02.08.2018 07:50
      Highlight Highlight @runner: solange Leute wie du die Erziehung der „Söhne“ nur den Müttern zuschiebt wird es wohl nicht besser!
    • Evan 02.08.2018 09:17
      Highlight Highlight Sexismus mit Sexismus bekämpfen?
    • Turi 02.08.2018 10:09
      Highlight Highlight @chris, viele kinder von eltern, die sich trennen, wachsen ohne ihren vater auf. wo sich vater und mutter nicht auf ein modell zur gemeinsamen erziehung einigen können erhält in 99% der fälle die mutter das alleinige recht auf die kinder.

      'verhaltensauffällige' kinder sind übrigens nicht unhäufig jene von getrennten eltern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tartaruga 02.08.2018 05:43
    Highlight Highlight Sexuelle Belästigung oder wirklich auch sexistische Bemerkungen?
    • The IT Guy 02.08.2018 10:53
      Highlight Highlight Sexistische Bemekungen sind doch Sexuelle Belästigung?
    • Tartaruga 02.08.2018 11:56
      Highlight Highlight Sexuelle Belästigung kann man unter Sexismus einreihen. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts als Belästigung zu bezeichnen ist meiner Meinung nach nicht korrekt.

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