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Opferzahl der Hitzewelle in Indien steigt auf 750 – «Viele von ihnen waren älter als 50 Jahre»



Hitzewelle in Indien

Eine besonders lange und gewaltige Hitzewelle mit bis zu 48 Grad setzt dem indischen Subkontinent zu. Bis Dienstag starben nach offiziellen Angaben in Indien mindestens 750 Menschen infolge der hohen Temperaturen.

«Die meisten Opfer sind Menschen, die direkt der Sonne ausgesetzt waren. Viele von ihnen waren älter als 50 Jahre und arbeiteten im Freien», sagte P. Thulasi Rani vom Katastrophenmanagement des Bundesstaates Andhra Pradesh.

Laut Meteorologen lagen die Temperaturen an vielen Orten mindestens vier Grad über dem Durchschnitt. Verantwortlich seien heisse Winde aus Nordwesten, sie brächten die Hitze aus dem Wüstenstaat Rajasthan mit. 

Die Monsunfront, die Abkühlung mit sich bringen könnte, lag noch in der Bucht von Bengalen. Sie wird am 1. Juni an der Südspitze des Landes erwartet und zieht dann Richtung Norden und Westen. Der indische Sommer dauert von April bis zum Beginn der Regenzeit.

In Kolkata (früher: Kalkutta) beschlossen viele Taxifahrer nach dem Tod zweier Kollegen, zwischen 11 und 16 Uhr nicht mehr zu fahren. Die Verwaltung von Ahmedabad habe Poster mit Hinweisen aufgehängt, berichtete die Online-Nachrichtenplattform Scroll. Sie raten dazu, Wasser und Buttermilch zu trinken, aber keine süssen Getränke. (sda/dpa)

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