International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Netanjahu fordert Abzug aller pro-iranischen Truppen aus Syrien



Russland will nach israelischen Angaben pro-iranische Kräfte in Syrien künftig etwa 100 Kilometer von der Grenzlinie zu Israel fernhalten. Das israelische Fernsehen berichtete am Montag unter Berufung auf einen israelischen Regierungsvertreter, dies habe eine ranghohe russische Delegation bei einem Treffen mit Regierungschef Benjamin Netanjahu vorgeschlagen.

Netanjahu habe bei dem Gespräch mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow und Generalstabschef Waleri Gerassimow aber darauf bestanden, längerfristig müssten alle iranischen Truppen und ihre Verbündeten aus ganz Syrien abziehen, hiess es in dem Bericht. Ausserdem müsse der Iran alle Raketen mit grosser Reichweite und seine Flugabwehr aus Syrien entfernen, forderte Netanjahu den Angaben zufolge.

Netanjahu hatte vor dem Treffen, an dem auch der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman und Generalstabschef Gadi Eisenkot teilnahmen, bekräftigt: «Israel besteht darauf, dass das Entflechtungsabkommen mit Syrien weiter respektiert wird, so wie es jahrzehntelang respektiert wurde, bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien.»

Israeli Foreign Minister Avigdor Liebermann speaks to reporters prior to a meeting with Secretary of State John Kerry, Wednesday, April 9, 2014, at the State Department in Washington.   (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)

Liebermann, hier mit John Kerry. Bild: AP/AP

Israel werde weiterhin gegen jeglichen Versuch des Irans und seiner Verbündeten vorgehen, sich dauerhaft militärisch in Syrien zu etablieren, sagte Netanjahu.

Zu einem 1974 von Israel mit Syrien geschlossenen Waffenstillstandsabkommen gehört eine entmilitarisierte Zone an der Grenzlinie zu den israelisch besetzten Golanhöhen.

Syrischer Armeevorstoss mit russischer Hilfe

Die syrischen Regierungstruppen hatten Ende Juni mit russischer Unterstützung ihre Offensive im Süden Syriens begonnen. Nach dem Abzug von Tausenden Rebellen und ihren Familien hat die syrische Regierung die Kontrolle von weiten Teilen der umkämpften südlichen Provinz Kunaitra übernommen.

Die israelische Regierung beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Sie will verhindern, dass mit Syrien verbündete iranische Kräfte bis an die Grenze vorrücken.

Israel drängt Russland, den iranischen Einfluss in Syrien zu begrenzen. Für Moskau ist Teheran aber ein Partner in der Unterstützung für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Nach eigenem Bekunden kann Moskau auch das enge syrisch-iranische Verhältnis kaum beeinflussen. (dwi/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Wetter: Nächste Woche wird's heiss

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Brasilianische Spielerin schafft neuen Rekord

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 24.07.2018 20:27
    Highlight Highlight Israel hält sich raus, ausser es sieht sich in Gefahr.

    Zuerst sollen sich mal der Iran, die Türkei und Russland raushalten. Die sollen aufhören mit Ihren geopolitischen Spielen. Und wenn der IS vollständig besigt ist und der Diktator Assad dann noch aufhört seine eigenen Leute umzubringen dann haben wir sicher Ruhe!
  • Sebastian Wendelspiess 24.07.2018 10:32
    Highlight Highlight Dann soll sich auch Israel ab sofort aus Syrien raushalten!

USA versetzt Truppen im Irak in höhere Alarmstufe – unnötig, meint britischer General

Die US-Streitkräfte haben im Iran-Konflikt die Alarmstufe für ihre im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile der Anti-Terror-Operation Inherent Resolve (OIR) erhöht. Dies teilte das US-Regionalkommando Centcom am Dienstag (Ortszeit) mit.

«Im Ergebnis ist OIR nun auf einer hohen Alarmstufe, während wir weiterhin genau die glaubhaften und möglicherweise bevorstehenden Bedrohungen gegen US-Truppen im Irak beobachten», heisst es in dem Statement.

Zuvor hatte der stellvertretende OIR-Kommandeur, …

Artikel lesen
Link zum Artikel