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IS-Schergen stellen 100 US-Soldaten an Pranger und rufen zu ihrer Ermordung auf



Eine der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahe stehende Hackergruppe hat im Internet 100 US-Soldaten mit Namen, Fotos und angeblichen Adressen angeprangert und zu deren Tötung aufgerufen. «Tötet sie in ihren eigenen Ländern, köpft sie in ihrem eigenen Zuhause», schrieb die «Islamic State Hacking Division» auf einer Website.

Die 100 Soldaten von Luftwaffe, Marine und Marineinfanterie sollen an Bombardements in Syrien, Somalia, Afghanistan sowie im Irak und im Jemen beteiligt gewesen sein. Die Informationen wollen die Hacker aus einer Datenbank des US-Militärs gestohlen haben. Vertreter des Pentagons (US-Verteidigungsministerium) und des FBI erklärten gegenüber der «New York Times» vom Sonntag, den Vorfall zu untersuchen. 

A U.S. military plane takes off from the flight deck of the USS Carl Vinson aircraft carrier in the Persian Gulf, Thursday, March 19, 2015. U.S. aircraft aboard the Carl Vinson as well as French military jets aboard the nearby French carrier Charles de Gaulle are flying missions over Iraq in the fight against Islamic State militants. (AP Photo/Hasan Jamali)

Die Angeprangerten sollen für die US-Angriffe auf IS-Stellungen im Irak und Syrien mitverantwortlich sein. Im Bild: US-Kampfjet beim Start zu einer Kampfmission Mitte März. Bild: Hasan Jamali/AP/KEYSTONE

Hacker-Angriff im Januar auf US-Zentralkommando

Nach Informationen der Zeitung wurden die Daten allerdings nicht von Servern der US-Regierung gestohlen. Die meisten der Informationen könnten in öffentlich einsehbaren Registern, Websites für Adressen-Suchen sowie in sozialen Netzwerken gefunden werden, sagte ein Pentagon-Mitarbeiter der Zeitung zufolge.

Erst im Januar hatten sich Unbekannte Zugang zu den beiden Konten des US-Zentralkommandos Centcom mit Sitz in Tampa, Florida, verschafft. Hinter der Attacke steckte möglicherweise der IS oder eine den Extremisten nahe stehende Gruppe. Centcom koordiniert unter anderem die Luftschläge gegen IS-Extremisten im Irak und in Syrien. (tat/sda/dpa)

Islamisten zerstören Kulturgüter

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