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An explosion caused by Israeli airstrikes is seen in Gaza City, Saturday, May 4, 2019. Palestinian militants in the Gaza Strip fired scores of rockets into southern Israel on Saturday, wounding at least two Israeli civilians and triggering retaliatory airstrikes and tank fire against militant targets in the Hamas-ruled enclave and shattering a month-long lull in violence. (AP Photo/Adel Hana)

Bild: AP/AP

Vier Tote durch israelische Luftangriffe im Gazastreifen



Militante Palästinenser haben am Samstag etwa 200 Raketen auf Israel abgefeuert und damit heftige Vergeltungsangriffe der israelischen Armee ausgelöst. Bei den Bombardements im Gazastreifen starben ein Kleinkind, dessen schwangere Mutter sowie zwei Männer.

17 weitere Palästinenser seien verletzt worden, teilte die im Gazastreifen regierende Hamas mit. Auch aus Israel wurden mehrere Verletzte gemeldet.

Die israelische Armee erklärte, etwa 200 Raketen seien vom Gazastreifen auf den Süden und das Zentrum Israels abgefeuert worden. Mehrere Dutzend Geschosse seien abgefangen worden.

Die meisten anderen Geschosse gingen nach Polizeiangaben auf unbewohntem Gebiet nieder. In der Stadt Kirjat Gat erlitt eine Frau bei der Explosion einer Rakete schwere Verletzungen. Ausserdem wurde ein 50-jähriger Israeli bei einem Raketenangriff auf die Stadt Aschkelon verwundet.

Darüber hinaus habe es weitere Verletzte gegeben, erklärte die Polizei, ohne nähere Angaben zu machen. Bis in den Abend warnten Sirenen vor weiteren Angriffen. Die Gruppe Islamischer Dschihad bekannte sich zu einem Teil der Raketenangriffe und drohte mit weiteren Attacken.

Im eigenen Haus getötet

Das Gesundheitsministerium der von der radikalislamischen Hamas geführten Regierung im Gazastreifen erklärte, in Gaza seien ein 14 Monate altes Mädchen und dessen 37-jährige schwangere Mutter gestorben, als die israelische Armee das Wohnhaus der Familie beschossen habe. Ausserdem seien ein 22-Jähriger und ein 25-Jähriger getötet worden und es gebe 17 Verletzte.

Eine israelische Armeesprecherin sagte, ihr lägen keinerlei Informationen zu einem womöglich getöteten Kleinkind vor. Die Armee beteuert stets, dass sie bei ihren Vergeltungsangriffen nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ausschliesslich militante Palästinenser ins Visier nimmt.

Am Samstag beschossen israelische Panzer und Kampfflugzeuge nach Armeeangaben rund 120 solcher Ziele, darunter ein Angriffstunnel des Islamischen Dschihad, welcher aus dem Gazastreifen bis nach Israel reichte. Armeesprecher Jonathan Conricus erklärte, in den kommenden Stunden würden die «offensiven Anstrengungen» im Gazastreifen noch erhöht.

Grenzübergänge geschlossen

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu beriet mit Vertretern des Sicherheitsapparats über die Lage. Die Grenzübergänge für Menschen und Waren zwischen Israel und dem Gazastreifen wurden vorerst geschlossen und die Fischereizone vor der Küste des Gazastreifens gesperrt.

Die Europäische Union forderte ein sofortiges Ende der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und eine Deeskalation des Konflikts. Israelis und Palästinenser hätten «beide das Recht, in Frieden, Sicherheit und Würde zu leben», fügte EU-Sprecherin Maja Kocijancic in einer Erklärung hinzu.

Am Freitag waren bei den gewaltsamsten Protesten seit Wochen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel vier Palästinenser getötet sowie zwei israelische Soldaten verletzt worden. 50 weitere Demonstranten wurden nach palästinensischen Angaben durch Schüsse israelischer Soldaten verletzt. Nach israelischen Armeeangaben beteiligten sich etwa 7400 Palästinenser an den Demonstrationen.

Vorübergehende Entspannung

Israel und radikale Palästinenser hatten sich vor der israelischen Parlamentswahl am 9. April auf einen von Ägypten vermittelten Waffenstillstand verständigt. Wochenlang flauten die Auseinandersetzungen merklich ab. Am Dienstag schränkte Israel den Fischereibereich für Schiffe aus dem Gazastreifen ein. Seither nahmen die Spannungen wieder zu.

Bereits seit gut einem Jahr finden jeden Freitag Demonstrationen entlang der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel statt. Seitdem wurden mehr als 270 Palästinenser getötet, die meisten von ihnen an der Grenze. Im selben Zeitraum wurden dort zwei israelische Soldaten getötet. (sda/afp)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Royeti 05.05.2019 03:52
    Highlight Highlight Soeben bestätigt: Die Frau und ihr Kind sind bei der Explosion einer eigenen Rakete, also Palästinensischen Rakete, ums Leben gekommen.
    • loquito 05.05.2019 10:07
      Highlight Highlight Bestätigt von israelischen Quellen...
    • Zingoo 05.05.2019 10:33
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Chrigi-B 04.05.2019 23:42
    Highlight Highlight Wer in 24 Stunden mehr als 200 Raketen schiesst, der muss mit einer Reaktion rechnen. Gibt genügend Videos auf Twitter wie die "unschuldige und friedfertige" Bevölkerung die Raketenangriffe abfeiert.
  • Onkel Jenny 04.05.2019 23:25
    Highlight Highlight Mol, sehr objektive Schlagzeile...
  • Smeyers 04.05.2019 23:12
    Highlight Highlight Jede Rakete kostet chf 10‘000.- die Palästinser haben in 12h rund chf 2.0 Mio. mit ihrem Angriff auf Israel verballert anstatt in Bildung oder die Wirtschaft zu investieren. Lieber einen sinnlosen Krieg, die eigene Bevölkerung in Gefahr bringen als Aufbau und Prosperität. Bravo 👏
    • loquito 05.05.2019 10:09
      Highlight Highlight Loool... Ja sicher. Ein Staat, welcher nixht existiert, weil er unterdrückt wird soll sich lieber mal nicht wehern... Israel hat keine Berechtigung so zu tun als wären sie legitime Beaizzer ser Region... Sxhuld sind aber hauptsächlich England und die Verteilung der Welt nach dem 2. Weltkrieg... Aber wer nur einmal sich mit der Situation auseinandergesezzt hat, würde als Palästinenser wohl auch kämpfen...
    • Smeyers 05.05.2019 13:46
      Highlight Highlight @loquito; die Palästinser haben seit 70 Jahren einen eigenen Staat, der nennt sich Jordanien.
    • Rabbi Jussuf 05.05.2019 13:58
      Highlight Highlight loquito
      (wie passend, der Name)

      Gaza ist kein besetztes Gebiet. Das sollte eigentlich jeder wissen, "wer nur einmal sich mit der Situation auseinandergesezzt hat".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Royeti 04.05.2019 21:06
    Highlight Highlight Ein Kompliment an die Isrselische Armee, welche wenn im er möglich zivile Opfer vermeidet, was bei der dichten Bevölkerungszahl fast aussichtslos ist.
    Die Zurückhaltung der Israelis ist vorbildlich und sämtliche arabische Armeen (Syrien, Jemen, Lybien, Algerien, Ägypten, Saudi Arabien, etc. wären niemals so vorsichtig und zurückhaltend..!)

    Man beachte, dass die Hamas und der Islamische Jihad in Gaza bereits 300 Raketen innert 12h abgefeuert hat!
    • najaundso 04.05.2019 21:49
      Highlight Highlight Im Umkehrschluss nimmt die IDF also zivile Opfer billigend in Kauf.

      Mir ist klar das die militanten Palestinenser das auch tun. Daraus zu schliessen das die IDF sich vorbildlich verhält halte ich für vermessen.
    • Kruk 04.05.2019 21:55
      Highlight Highlight Bitte, sie halte das grösste Openair Gefängnis auf der Welt und dann haben sie auch noch die Zurückhaltung dieses zu bombardieren...
    • Astrogator 04.05.2019 22:28
      Highlight Highlight Ein Kompliment an die Wehrmacht, welche wann immer möglich zivile Verluste vermied und nur Partisanen erschossen hat. Die Zurückhaltung der Wehrmacht war vorbildlich und diente nur dem Schutz der Bevölkerung.

      Wenn man aus der Geschichte eines lernt: immer wieder werden dieselben Verbrechen mit derselben Sprache begründet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kruk 04.05.2019 20:48
    Highlight Highlight "Die Armee beteuert stets, dass sie bei ihren Vergeltungsangriffen nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ausschliesslich militante Palästinenser ins Visier nimmt."
    Alle getöteten werden posthum zu Terroristen erklärt.
  • najaundso 04.05.2019 20:28
    Highlight Highlight Bei mehr als 5000 Einwohnern pro km2 im Gazastreifen, Kann man mit Raketen noch so genau zielen, die Vergeltungschläge werden immer Zivilisten töten. Das dabei auch oft die Familien der mutmasslichen Hamas Mitglieder getötet werden hat was von Sippenhaft.
    • Smeyers 05.05.2019 12:16
      Highlight Highlight Wenn sich die Kämpfer in Schulen und Spitälern verschanzen, wird der Tode von Frauen und Kinderngezielt in Kauf genommen, damit Sie in die Nachrichten kommen.

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