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Italienische Polizei fasst Terroristen von Flüchtlingsboot



Die italienische Polizei hat einen verurteilten tunesischen Terroristen gefasst, der mit einem Flüchtlingsboot über das Mittelmeer gekommen war. Der Mann war Anfang Oktober sofort nach Tunesien zurückgeschickt worden, wie erst jetzt bekannt wurde.

Laut der Sonntagsausgabe von «La Repubblica» war der Mann am 4. Oktober zusammen mit über 200 anderen Flüchtlingen von der Marine auf dem Mittelmeer gerettet und auf die Insel Lampedusa gebracht worden. «Die Nachricht wurde geheim gehalten, um keine Panik auszulösen», schreibt die Zeitung weiter.

Mit Hilfe seiner Fingerabdrücke entdeckten die Behörden, dass es sich um einen Terroristen handelte, der 2008 in Italien festgenommen und zu sieben Haft verurteilt worden war. Nach seiner Haftentlassung war er des Landes verwiesen und mit einem Rückkehrverbot belegt worden.

Die Polizei in Agrigento auf Sizilien hatte am 8. Oktober mitgeteilt, dass der Mann zusammen mit drei anderen ausgewiesenen Tunesiern festgenommen worden sei. Seine Verbindung zu einem islamistischen Terrornetzwerk hatte sie aber nicht erwähnt. (sda/dpa)

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2019 und das Sterben geht weiter – das musst du zur Situation auf dem Mittelmeer wissen   

Der Notruf ging am Freitagmorgen ein. Ein Aufklärungsflugzeug sichtete das leckende Gummiboot 45 Seemeilen vor der Küste Libyens und kontaktierte die Küstenwachen in Italien, Tunesien und Libyen.

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