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Italienerinnen und Italiener machen so wenig Babys wie seit dem 1. Weltkrieg nicht mehr



This photo provided by the Italian Navy's Press Office Monday, May 4, 2015 shows a baby born on a navy vessel Sunday, May 3, 2015. The navy said a woman, in labor when rescued Sunday, gave birth to a girl aboard of its patrol ship 'Bettica'. Mother and daughter are fine, and the patrol boat, carrying 654 migrants who were saved in four different rescue operations, headed to port. (Italian Navy via AP)

Bild: AP/Italian Navy Press Office

Italien ist seit 2015 mit einem beispiellosen Geburtenrückgang konfrontiert. Im Vorjahr wurde ein neues Rekordtief erreicht: 439'000 Kinder kamen 2018 zur Welt, das sind fast 140'000 weniger als 2008, so das Statistikamts Istat. Damit kamen so wenige Kinder wie zuletzt im Ersten Weltkrieg zur Welt.

2015 war die Geburtenrate um zwei Prozent zurückgegangen. Damals sank die Zahl der Neugeborenen erstmals seit der italienischen Einheit 1861 auf 485'000 und unter eine halbe Million Geburten.

Jede italienische Frau bekommt im Durchschnitt 1.34 Kinder. Die in Italien lebenden Ausländerinnen haben im Durchschnitt 1.95 Kinder Bei der Geburt ihres ersten Kindes sind die Italienerinnen durchschnittlich 31.7 Jahre alt, wie Istat berichtete.

Die Bevölkerung wird immer älter. 2.2 Millionen Italiener sind über 85 Jahre, sie machen 3.6 Prozent der Bevölkerung aus. Wegen der schwierigen Wirtschaftslage im Land bleiben immer mehr junge Erwachsene im Elternhaus. So leben 9.6 Millionen Italiener zwischen 20 und 34 Jahren noch bei den Eltern.

Wegen der rückgängigen Geburtenrate verringert sich die italienische Bevölkerung. 60.4 Millionen Einwohner leben in Italien, das sind 400'000 weniger als 2015. Die 5.2 Millionen Ausländer machen laut Istat-Angaben 8.7 Prozent der Bevölkerung aus. Die meisten stammen aus Rumänien, Albanien und Marokko. (aeg/sda/apa)

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