International
Klima

Klimakonferenz verständigt sich auf neue Verhandlungsgrundlage

Klimakonferenz verständigt sich auf neue Verhandlungsgrundlage

05.12.2015, 12:3305.12.2015, 14:28

Die Unterhändler auf der Pariser UNO-Weltklimakonferenz haben sich auf eine neue Verhandlungsgrundlage verständigt. Vertreter der 196 Verhandlungspartner akzeptierten den überarbeiteten Text als Basis für die am Montag beginnenden Gespräche auf Ministerebene.

Gruppenbild der Konferenzteilnehmer: Einigung in der nächsten Woche?
Gruppenbild der Konferenzteilnehmer: Einigung in der nächsten Woche?
Bild: Getty Images Europe

«Dieser Text zeigt den klaren Willen aller, nächste Woche zu einer Einigung zu kommen», sagte die französische Verhandlerin Laurence Tubiana. Der eigentliche Vertragsentwurf ist auf etwa 20 Seiten gekürzt worden, mit ergänzenden Textpassagen und Bedenken einzelner Staaten umfasst das Dokument aber weiterhin fast 50 Seiten.

Klima

Die zentralen Fragen sind weiterhin offen; vor allem das Thema der Finanzhilfen für Entwicklungsländer sorgt für Streit. Die UNO-Konferenz soll am kommenden Freitag einen Vertrag beschliessen, der den Klimawandel langfristig auf ein erträgliches Mass begrenzt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Dramatische Energiekrise führt zu Protesten auf Kuba
In Havanna haben Hunderte Kubaner gegen die dramatische Energiekrise protestiert. Täglich fällt in der Stadt der Strom aus, die Ausfälle dauern teils bis zu 22 Stunden an. In mehreren Bezirken der kubanischen Hauptstadt errichteten verärgerte Anwohner in der Nacht brennende Barrikaden und schlugen auf Töpfe, wie in Videos in den sozialen Netzwerken zu sehen war. Die Regierung des sozialistischen Karibikstaates führt die Krise auf eine monatelange US-Ölblockade zurück.
Zur Story