International
Kuba

Good News: USA und Kuba stellen direkten Postverkehr wieder her

Good News: USA und Kuba stellen direkten Postverkehr wieder her

12.12.2015, 03:0012.12.2015, 11:06

Nach mehr als fünf Jahrzehnten wollen die USA und Kuba wieder den direkten Versand von Briefen und Paketen zwischen beiden Ländern ermöglichen. Auf eine entsprechende Abmachung einigten sich die Unterhändler aus Washington und Havanna.

Dies berichtete der Sprecher des US-Aussenministeriums, Joseph Crook. Die kubanische Botschaft in Washington teilte mit, in den kommenden Wochen solle ein Plan mit dem Ziel umgesetzt werden, den Postverkehr dauerhaft einzurichten.

Post in Kuba.
Post in Kuba.
Bild: ALEXANDRE MENEGHINI/REUTERS

Vorgesehen sind mehrere Postflüge pro Woche. Bisher wurde der Postverkehr zwischen den USA und Kuba über Drittländer abgewickelt. Die Abmachung ist der jüngste Schritt in der Normalisierung des Verhältnisses beider Länder.

Die USA hatten nach der sozialistischen Revolution von Fidel Castro Anfang der 1960er Jahre die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu Kuba abgebrochen. Nach jahrzehntelanger Eiszeit nahmen beide Länder im Juli wieder diplomatische Beziehungen auf. Diese sollen nun allmählich normalisiert werden.

Nach Angaben des US-Aussenministeriums wurden die jüngsten Verhandlungen in Miami auf amerikanischer Seite von der Chefin der Abteilung für internationale Beziehungen der US-Post, Lea Emerson, geführt. An der Spitze der kubanischen Delegation stand der Botschafter der Landes in den USA, Jose Ramon Cabanas Rodriguez. (sda/dpa)

Kuba
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Iran: Regime entführt laut Bericht Verletzte aus Spitälern
Die Menschenrechtsorganisation HRANA dokumentiert mehr als 6'000 Todesopfer nach Protesten im Iran. Berichten zufolge verschleppen Sicherheitskräfte verletzte Demonstranten aus Krankenhäusern.
Bei den von der iranischen Führung gewaltsam unterdrückten Protesten sind nach jüngsten Angaben von Aktivisten mehr als 6000 Menschen getötet worden. Die Organisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) mit Sitz in den USA teilte am Dienstag mit, dass sie Bestätigungen für den Tod von 6126 Menschen habe, unter ihnen 5777 Demonstranten. Unter den Getöteten sind demnach zudem 86 Minderjährige, 214 Angehörige der Sicherheitskräfte und 49 Unbeteiligte.
Zur Story