DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zahl der Toten bei Gasexplosion in kubanischem Luxushotel steigt auf 31

09.05.2022, 03:20

Die Zahl der Todesopfer bei der Gasexplosion in einem Luxushotel im Zentrum der kubanischen Hauptstadt ist auf 31 gestiegen. Bergungstrupp mit Spürhunden suchten am Sonntag in den Trümmern des Hotels Saratoga in Havanna nach weiteren Opfern. Unter den Toten seien vier Minderjährige und eine schwangere Frau, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. 24 Menschen wurden demnach in Krankenhäuser behandelt, 30 weitere Leichtverletzte konnten bereits wieder entlassen werden.

Ein Bergungstrupp mit Spürhunden sucht in den Trümmern nach Leuten.
Ein Bergungstrupp mit Spürhunden sucht in den Trümmern nach Leuten.Bild: keystone

Am Freitag hatte eine starke Explosion das Hotel Saratoga in Havannas Altstadt grossteils zerstört. Nach ersten Erkenntnissen war ein Gastank explodiert, als gerade Flüssiggas angeliefert wurde. Wegen der Coronavirus-Pandemie war das bekannte Fünf-Sterne-Hotel, wenige Schritte vom Kapitol entfernt, seit etwa zwei Jahren geschlossen. Am kommenden Dienstag sollte es wiedereröffnet werden. Die unteren drei Etagen des neoklassizistischen Gebäudes waren völlig verwüstet, wie auf Bildern zu sehen war. Die Wucht der Explosion riss die Fassade weg, von der Strasse aus waren die zerstörten Zimmer zu sehen.

So sieht das einstige Luxushotel jetzt aus.
So sieht das einstige Luxushotel jetzt aus.Bild: keystone

Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequelle des sozialistischen Inselstaates. Vor der Pandemie arbeiteten rund eine halbe Million der etwa elf Millionen Kubaner in der staatlichen Tourismusindustrie, die 2020 rund zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmachte. Der Tourismus auf Kuba hatte schon 2019, unter anderem wegen verschärfter US-Sanktionen, einen Rückgang erlebt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Rohöl- und Benzinpreise weiterhin ganz im Bann der Geopolitik – 5 Punkte zur Lage
Derweil wird in Brüssel um ein europäisches Öl-Embargo gegen Russland gerungen. Doch auch die pandemische Lage in China wird von den Akteuren an den Rohstoffmärkten genauestens im Auge behalten – und nicht nur an den Rohstoffmärkten, treiben die steigenden Ölpreise doch die Teuerung.

Während andere Rohstoffe derzeit eher günstiger werden, verspürt das Rohöl wieder Auftrieb. Erst vor wenigen Tagen stieg der Preis für ein Fass der Sorte Brent Crude (159 Liter) zeitweise auf knapp 116 Dollar. Auch die Konsumenten spüren dies an der Zapfsäule.

Zur Story