Bei der Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Strasse von Hormus haben die teilnehmenden Länder unter anderem über mögliche weitere Sanktionen gegen Teheran gesprochen. Das teilte das britische Aussenministerium nach dem von Grossbritannien einberufenen Online-Treffen mit Vertretern von mehr als 40 Ländern mit. Aussenministerin Yvette Cooper sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus.
Bei dem Treffen wurden den Angaben nach Massnahmen zur Erhöhung des Drucks auf den Iran besprochen, darunter auch wirtschaftliche und politische «wie beispielsweise Sanktionen», sollte die Strasse von Hormus geschlossen bleiben. Schon jetzt gibt es allerdings zahlreiche Sanktionen gegen den Iran, etwa im Energiesektor.
Eine weitere Massnahme könnte der Mitteilung zufolge die Zusammenarbeit mit der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) sein, «um sicherzustellen, dass die ersten gestrandeten Schiffe wieder in Fahrt kommen können». Die IMO gab zuletzt bekannt, bereits an Evakuierungsplänen für die zahlreichen festsitzenden Schiffe und Seefahrer zu arbeiten.
Treffen von Militärplanern geplant
Die Auswirkungen der iranischen Blockade auf die Wirtschaft sind enorm. Nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten, brachte Teheran die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus mit Attacken und Drohungen nahezu zum Erliegen. Auch deshalb prangerte Cooper wiederholt eine «Rücksichtslosigkeit» Teherans an. Der Iran habe die «Weltwirtschaft als Geisel» genommen, sagte sie.
Bereits vor der Krisensitzung, an der auch Deutschland teilnahm, kündigte Cooper ein Treffen von Militärplanern an. In der kommenden Woche sollen diese in Northwood nördlich von London zusammenkommen, wie das britische Verteidigungsministerium auf X schrieb. Dabei sollen «realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Strasse von Hormus für die Schifffahrt» erörtert werden. (sda/dpa)
Bei dem Treffen wurden den Angaben nach Massnahmen zur Erhöhung des Drucks auf den Iran besprochen, darunter auch wirtschaftliche und politische «wie beispielsweise Sanktionen», sollte die Strasse von Hormus geschlossen bleiben. Schon jetzt gibt es allerdings zahlreiche Sanktionen gegen den Iran, etwa im Energiesektor.
Eine weitere Massnahme könnte der Mitteilung zufolge die Zusammenarbeit mit der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) sein, «um sicherzustellen, dass die ersten gestrandeten Schiffe wieder in Fahrt kommen können». Die IMO gab zuletzt bekannt, bereits an Evakuierungsplänen für die zahlreichen festsitzenden Schiffe und Seefahrer zu arbeiten.
Treffen von Militärplanern geplant
Die Auswirkungen der iranischen Blockade auf die Wirtschaft sind enorm. Nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten, brachte Teheran die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus mit Attacken und Drohungen nahezu zum Erliegen. Auch deshalb prangerte Cooper wiederholt eine «Rücksichtslosigkeit» Teherans an. Der Iran habe die «Weltwirtschaft als Geisel» genommen, sagte sie.
Bereits vor der Krisensitzung, an der auch Deutschland teilnahm, kündigte Cooper ein Treffen von Militärplanern an. In der kommenden Woche sollen diese in Northwood nördlich von London zusammenkommen, wie das britische Verteidigungsministerium auf X schrieb. Dabei sollen «realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Strasse von Hormus für die Schifffahrt» erörtert werden. (sda/dpa)
