Flugzeug in Kolumbien abgestürzt – alle 15 Menschen an Bord tot
Das Flugzeug wurde am Mittag in Kolumbien an der Grenze zu Venezuela als vermisst gemeldet, wie die Luftfahrtbehörde am Mittwoch mitteilte.
Das Flugzeug mit 13 Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord startete in der Grenzstadt Cucuta (im Norden) und verlor kurz vor Mittag (18:00 Uhr Schweizer Zeit) den Kontakt zum Kontrollturm, wenige Minuten vor seiner geplanten Landung in Ocaña, einer Ortschaft in der Umgebung.
Das Flugzeug, eine Beechcraft 1900 der privaten Fluggesellschaft Searca, sollte um 12:05 Uhr in Ocaña landen, schrieb die staatliche Airline Satena in einer Mitteilung. Laut der kolumbianischen Luftfahrtbehörde wurden die Sicherheits- und Suchprotokolle aktiviert.
«Heute trauert das Land», teilte Kolumbiens Transportministerin María Fernanda Rojas mit, nachdem Satena den Tod aller 13 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder bestätigt hatte. Unter den Opfern ist der kolumbianische Kongressabgeordnete Diógenes Quintero von der Partei, «Partido de la U». Er war als Abgeordneter lokal bekannt in der Konfliktregion Catatumbo im Nordosten des Landes, auf nationaler Ebene aber kein Spitzenpolitiker. (sda/afp/dpa)
