DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Makaber: Frau gibt sich als Angehörige von Germanwings-Opfer aus, um gratis nach Südfrankreich zu fliegen

09.04.2015, 14:3109.04.2015, 14:34

Um auf Kosten der Fluggesellschaft nach Südfrankreich zu fliegen, soll sich eine Frau als Angehörige eines Opfers des Germanwings-Absturzes ausgegeben haben. Die Lufthansa prüft derzeit rechtliche Schritte gegen die vermeintliche Verwandte, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Laut der «Halterner Zeitung» hatte die Frau fälschlicherweise behauptet, die Cousine einer Lehrerin des Gymnasiums in Haltern zu sein, das bei dem Unglück in den französischen Alpen 16 Schüler und zwei Lehrerinnen verlor.

Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

1 / 49
Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich
quelle: ap/ap / martin meissner
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Zeitung beruft sich auf den Vater der verunglückten Frau. Wegen Betrugsverdachts nahm die Polizei in Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen Ermittlungen auf. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte sich die Lufthansa an die Behörde gewandt. «Der Lufthansa ist der Vorfall bekannt», sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Donnerstag, ohne die Einzelheiten zu bestätigen. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
piu
09.04.2015 15:32registriert April 2015
Die "Geiz-ist-geil" Mentalität scheint keine Grenzen zu kennen
281
Melden
Zum Kommentar
4
Putins Mobilmachung führt zu Verzweiflung – ein Besuch im russischen Rekrutierungszentrum
Die von Präsident Wladimir Putin angeordnete Mobilmachung reisst russische Familien aus ihrem gewohnten Leben. In Moskau muss so mancher gleich nach dem Gang ins Einberufungsamt in den Bus zum Militärcamp – und wohl bald in den Krieg.

Timofej sitzt seit zwei Stunden hier auf der Bank. Manchmal springt er auf, raucht. «Ich hab Angst um mich, um meine Freunde. Hab Angst vor dem Tod», sagt Timofej, 23 Jahre alt ist er. Genauso alt wie sein bester Freund Robert, der nur wenige Meter weiter von Militärs und Ärzten überprüft wird, ob er geeignet ist für den Kampf. Für den Krieg in der Ukraine.

Zur Story