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Claus-Peter Reisch, captain of the migrant rescue ship

Claus-Peter Reisch, Kapitän des Rettungsschiffes «Lifeline». Bild: AP/dpa

Er rettete 234 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer – nun muss er 10'000 Euro Strafe zahlen



Der Kapitän eines Flüchtlingsschiffes der Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline ist auf Malta zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Claus-Peter Reisch müsse 10'000 Euro an lokale Hilfsorganisationen bezahlen, teilte Mission Lifeline am Dienstag nach dem Urteil mit.

Zu einer Gefängnisstrafe wurde Reisch nicht verurteilt. Der Kapitän aus dem bayerischen Landsberg am Lech hatte vergangenen Juni mit dem Schiff «Lifeline» mehr als 230 Flüchtlinge vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer gerettet. Ihm wurde vorgeworfen, ein nicht ordnungsgemäss registriertes Boot gesteuert zu haben.

FILE - In this June 27, 2018 file photo, the ship operated by German aid group Mission Lifeline, carrying 234 migrants, arrives at the Valletta port in Malta, after a journey of nearly a week while awaiting permission to make landfall. A Maltese court  on Tuesday, May 14, 2019 fined Claus-Peter Reisch, the captain of the German humanitarian ship that had rescued more than 200 migrants off Libya entering Maltese waters last year with a ship that was not properly registered. (AP Photo/Jonathan Borg)

Die «Lifeline» vor Malta im Juni 2018. Bild: AP/AP

Tagelang wurde das Schiff blockiert, das unter niederländischer Flagge fuhr. Es durfte erst in Malta anlegen, nachdem mehrere EU-Staaten zugesagt hatten, die Flüchtlinge aufzunehmen. Private Seenotretter sahen hinter den juristischen Ermittlungen eine politische Kampagne, um die Rettung von Migranten zu erschweren und NGOs zu kriminalisieren. (cma/sda/dpa)

Wir haben mit Reisch ein ausführliches Interview geführt. Hier kannst du es lesen:

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83
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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 16.05.2019 07:16
    Highlight Highlight Der 3.Weltkrieg findet perfiderweise schleichend und "auf kleiner Flamme" statt.
    Ein Stellvertreterkrieg hier, ein Stellvertreterkrieg da, mal in Syrien, mal im Jemen, mal im Kongo, mal in Venezuela.
    Und der "Krieg gegen die Natur" wird intensiviert, damit noch mehr aus dem Planeten herausgepresst wird.
    Und wenn als Folgen der agro-industriellen Intensiv-Landwirtschaft mit ihren riesigen Monokulturen und ihren mit Pestiziden vergifteten Feldern Seuchen von mehrfach resistenten Keimen drohen und die Kulturpflanzen und Haustiere schlapp machen, basteln wir uns ein Gentech-Paradies...
  • chäsli 15.05.2019 08:30
    Highlight Highlight Er nimmt sie mit seinem Schiff auf (gefährliche Rettung) und bringt sie nach Europa und wir dürfen sie anschliessend mit Steuergeldern erhalten. Ein richtiger Held ist der Mann ?
    • Na_Ja 15.05.2019 11:04
      Highlight Highlight Steuergelder sind Ihnen also wichtiger als Menschenleben? Wäre das auch so, wenn es Familienangehörige oder Freunde von Ihnen sind?
  • rodolofo 15.05.2019 07:35
    Highlight Highlight Ein Mensch, der beherzt Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken rettet, wird also vom "Rechtsstaat" verurteilt und gebüsst...
    Gleichzeitig machen sie hier ein Riesengeschrei wegen einigen Schülern der Steinerschule, die nicht gegen die Masern geimpft wurden.
    Hier eine übersteigerte Empfindlichkeit (allergische Reaktion).
    Dort gefühlskaltes Abschreckungsverhalten, das über Leichen geht und die "Christlichen Werte" so auf den Kopf stellt, dass die Orwell'sche Vision "1984" Wirklichkeit wird:
    "Hate is Love! Lie is Truth! War is Peace!"
    Es gibt kein richtiges Leben im falschen...
  • MacB 15.05.2019 07:33
    Highlight Highlight Dass wir hier ein moralisches Dilemma, ist klar. "Retten" (menschlich) und andere anlocken oder nicht retten als Abschreckung.

    Doch alleine die Tatasache, wieviele lieber die Menschen ersaufen lassen wollen, macht mich nachdenklich. ES SIND MENSCHEN!

    Man kann sie auch aus dem Wasser ziehen und ordentlich zurückschicken. Alle hier aufnehmen können und wollen wir nicht. Das Problem muss gelöst werden. Aber ersaufen lassen ist ja wohl auch nicht die Lösung.

  • Altruide 15.05.2019 06:37
    Highlight Highlight Kommt mir gleich ein sehr bewegendes Lied in den Sinn, das alles sagt, was dazu gesagt werden muss:
    Play Icon
  • Roterriese 15.05.2019 05:37
    Highlight Highlight Wieder mal ein Artikel wo die "Guten" ihr Gewissen beruhigen können. Direkt vor Lybien zu warten und dann nach Italien zu fahren, hat mit Seenotrettung nichts zu tun.
    • MacB 15.05.2019 07:27
      Highlight Highlight Für dich müsste die politische Skala rechts einmal rumgehen.

      Fangen wir an:
      1. heisst es Libyen und nicht Lybien
      2. "die Guten"...ich find die ganze Seenotretterei auch nicht die Lösung, es ist Symptombekämpfung. Es ist aber schlimm, dass du Menschen lieber absaufen lässt. Man kann sie auch "retten" und danach zurückschicken, wenn du schon Angst um deinen Wohlstand hast.
      3. frage ich mich echt, woher du diesen Hass her hast? Man kann doch auch ein schönes Leben haben, ohne stets diesen Hass und diese Ignoranz zu verbreiten!?

      Liebe Grüsse aus der Mitte (für dich wohl hochrot)
    • rodolofo 15.05.2019 07:36
      Highlight Highlight Und Du?
      Weisst Du überhaupt, was ein Gewissen ist?
    • Coffeetime 15.05.2019 11:29
      Highlight Highlight Hast du schon mal in die Augen eines Flüchtlings direkt geschaut? Ich schon. Bin auch aus der Mitte habe aber mit Flüchtlingen Deutsch gelernt. Das hat mir viel Demut und Dankbarkeit gelehrt. Aber eines kann ich dir sagen: viele wollen gar nicht hier sein, sondern liebend gerne in ihr Land zurück, ihre Heimat, nicht in dieser traurigen (!) Schweiz sein. Sie versuchen aber einfach ihr Leben zu retten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 15.05.2019 05:29
    Highlight Highlight Man kreiere ein Gesetz gegen Seenotrettung und die rechte Welt ist in Ordnung. Auch wenn Kinder, Frauen und Männer ersaufen. Denn Gesetz ist Gesetz.
    • Ueli_DeSchwert 15.05.2019 07:14
      Highlight Highlight "Lieber tot als bei uns. Kenn ich ja nicht".
      Rechts kurz erklärt
    • rodolofo 15.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer.
      Jetzt einfach "Afrikaner" einsetzen und der Merksatz der weissen Eroberer ist aktualisiert.
      Die Indianer gibt es ja nicht mehr.
      Sie wurden abgeschlachtet, oder in Reservate gepfercht.
      Was passiert mit einer Nomaden-Kultur, wenn sie in die Sesshaftigkeit gezwungen wird?
      Sie geht ein und verfällt dem "Feuerwasser".
      Körperliche und kulturelle Vernichtung, wie mit den Roma.
      Dass ein solches Europa noch glaubt, sich gegen aussen verteidigen zu müssen, ist der blanke Hohn!
      Europa ist sich selbst der ärgste Feind...
    • Roterriese 15.05.2019 07:52
      Highlight Highlight Welches Gesetz @banda?
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 15.05.2019 01:53
    Highlight Highlight Vielleicht weil er vergessen hat die Flüchtlinge zu verzollen?

    <IRONIE OFF>
  • schwuppdiwupp 15.05.2019 01:22
    Highlight Highlight hoffentlich handelt die crowd genauso flott wie wenn jemand ein #firstworldproblem mittels eines Crowdfunding lösen will und oft auch kann...
  • Na_Ja 15.05.2019 00:29
    Highlight Highlight Mich nehmen die Beweggründe der Blitzer Wunder. Möchte sich jemand erklären? Finden die es wirklich schlecht, dass er Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat?
    • Coffeetime 15.05.2019 00:46
      Highlight Highlight Ja, auffallend viele anonyme Blitzer, welche es nicht schaffen, einen Kommentar abzugeben. Mann muss nicht immer der gleichen Meinung sein, aber es wäre schön zu wissen, was als nicht OK empfunden wird. Angst vor Flüchtlingen? Nicht OK, dass man komische Verbote nicht eingehalten hat? Erst dann kann auch eine Diskussion stattfinden. 🤔
    • Algora 15.05.2019 01:39
      Highlight Highlight Wenn nur die Rettung angeschaut wird, wäre das schon ok. Es war aber nicht nur das. Er und viele NGOs fahren extra dahin um zukünftige Rettungen vorzunehmen. Das ist mit Seenotrettung ganz sicher nicht gemeint.

      Wir haben es mit einem klassischen moralischen Problem zu tun.
      Rettet man nicht, ertrinken ein paar Menschen. Rettet man aber, wie das ja gemacht wurde, bringt man noch viel mehr Menschen in Gefahr zu ertrinken. Das hätten alle Beteiligten wissen können und auch müssen.
    • Algora 15.05.2019 01:54
      Highlight Highlight Man kann die Sache folglich auch anders ansehen.
      Durch die vielen, die er rettete, fühlten und fühlen sich noch viel mehr animiert (Pullfaktor) den gleichen Weg übers Meer zu wagen und sich somit in Lebensgefahr zu begeben. Er ist also mitverantwortlich für viele, die später ertrunken sind. Wie viele sind also wegen seinen Aktionen ertrunken?
      Um die Folgen dieser Taten machen sich die NGOs und er keinerlei Gedanken. Wo sollen die Leute wohnen und verpflegt werden? Wer bezahlt das alles? Die NGos sicher nicht. Papa Staat kann das machen. Es gäbe dazu noch einiges zu sagen.



    Weitere Antworten anzeigen
  • .i.i.i. 15.05.2019 00:26
    Highlight Highlight Muss ich die Blitze so verstehen das 1/3 hier die Menschen lieber elendig ersauffen sehen würde?

    Mir wird flau und das Schaukeln des Meeres ist nicht schuld daran...
    • Ueli_DeSchwert 15.05.2019 07:18
      Highlight Highlight Wehret den Anfängen... Ich hoffe, es sind automatisierte Blitz-Bots, wie es bei solchen Themen schon oft gegeben hat.
      Sonst haben wir politisch ein grosses 1933er-Problem...
    • P. Silie 15.05.2019 08:15
      Highlight Highlight @ Ueli: Nein ich denke nicht dass wir ein grosses 1933 Problem haben. Arbeit soll zwar angeblich 'frei machen', nur hatten die Millionen von Juden, Schwulen, Romas, Sozialisten, Behinderten etc. keine Wahl und sind dort nicht freiwillig hingegangen.. Ich nehme an Sie verstehen den Unterschied zwischen demjenigen, der sich von überall Geld leiht und Schlepper bezahlt um an ein von ihm avisierten Ziel illegal anzukommen, während der andere im Viehwagen ins KZ transportiert wird?
      Benutzer Bild
  • Asparaguss 15.05.2019 00:21
    Highlight Highlight Ist es ein Rettung wenn man direkt vor der Küste Lybiens wartet und dann mit den geretteten nach Italien fährt? Definition von Rettung wäre mal angesagt.
    • MacB 15.05.2019 07:29
      Highlight Highlight *Libyen!
    • Asparaguss 15.05.2019 12:16
      Highlight Highlight Danke MacB. *eine Rettung
    • Anam.Cara 16.05.2019 07:37
      Highlight Highlight Ja, Aparagus. Mir gehen die TV-Bilder nicht aus dem Kopf: viel zu viele Menschen, die auf den Schwimmkörpern eines 10 Meter Gummibootes sitzen und Wasser schöpfen, weil die Wellen darüber schwappen. Wären diese Menschen nicht aufgefischt worden, hätte keine einzige Person überleben können. Denn der Tank des Aussenbordmotors reicht vielleicht für einen Drittel der Strecke.
      Das Mittelmeer ist ziemlich gross, wenn du in einem Gummiboot sitzst und mit den Händen rudern musst.
      Wenn dich dann ein schiff an Bord holt, war das zu 100 % eine Rettung vor dem sicheren Tod.
  • Heinz Schmid 15.05.2019 00:04
    Highlight Highlight Lustiger Zufall: auf arte lief gerade "Das Tal - Straftat Nächstenliebe"
    All dieser Menschenhass ist einfach zum Kotzen!
  • Re Né 15.05.2019 00:03
    Highlight Highlight Ihr so mitfühlenden Kommentatoren. Nein, dieser Mensch gehört allein wegen Schlepperei noch viel viel länger weggesperrt! Auf daß es keine Nachahmungstäter mehr gibt! ☝🏼🤨
    • Heinzbond 15.05.2019 05:52
      Highlight Highlight Das ist dann wohl deine Meinung. Schade aber was solls
    • _kokolorix 15.05.2019 07:12
      Highlight Highlight Ich würde es auch begrüssen, wenn rechte Hetze mit Lebenslänglich geahndet würde. Allein das Gesetz scheint auf eurer Seite, wie vor 80 Jahren in Deutschland...
    • Ueli_DeSchwert 15.05.2019 07:20
      Highlight Highlight Wie kann er nur?
      Lässt die "bösen" nicht elendiglich ersaufen und behandelt sie wie Menschen!

      Lieber hundert dankbare Asylsuchende als ein hasserfüllter "Einheimischer".

      ("Einheimischer", weil "Schweizer" bedingt schweizer Werte - und die sind bei solchen nicht vorhanden)
    Weitere Antworten anzeigen
  • olmabrotwurschtmitbürli 14.05.2019 23:59
    Highlight Highlight Herr Reisch ist für mich nicht der Kriminelle in dieser Geschichte.
  • Dominik Treier (1) 14.05.2019 23:56
    Highlight Highlight Willkommen im neuen Schlechtmenschen-Europa, wo jede gute Tat bestraft wird...
  • P.Rediger 14.05.2019 23:44
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, unterlassene Hilfeleistung sei strafbar. Man lernt nie aus. Kranke Welt.
  • Albi89 14.05.2019 23:44
    Highlight Highlight Es ist schon lange bekannt: Die meisten Boote, die von Lybien starten sind nicht für die Überfahrt gedacht, sondern nur um ausserhalb der 12 Meilen Zone von NGO-Schiffen aufgegriffen zu werden. Von einer Seenotrettung zu sprechen ist geradezu absurd.
    Wenn Reisch ein Held ist, könnten wir auch Flugzeuge in alle Welt schicken, um dort die mehreren hundert Millionen wirklich bedürftiger FAMILIEN abzuholen, statt nur die jungen, gesunden Männer aufzusammeln, die erst noch hunderte Franken in eine Reise investieren konnten.
    Man kann diese altbekannten Fakten aber auch weiterhin ausblenden.
    • Heinzbond 15.05.2019 05:53
      Highlight Highlight Na wenn sie 12 Meilen vor Malta warten bring es ja nix... Dann sind alle schon ertrunken...
    • Anam.Cara 16.05.2019 07:43
      Highlight Highlight Absurd, Albi?
      Weil die Seeuntaugliche Ausrüstung die Schuld der Flüchtlinge ist? Oder der NGOs?
      Ich finde es zynisch, wenn man hier Opfer und Helfer beschuldigt, nachdem tausende ertrunkrn sind.

      Die wahren Täter sind die Schlepper in Libyen, die ihren Gewinn optimieren, indem sie am Material sparen und die Leute bewusst in Lebensgefahr bringen.
  • Neemoo 14.05.2019 23:44
    Highlight Highlight Das ist die Menschheit in unserer Zeit!
  • AdvocatusDiaboli 14.05.2019 23:35
    Highlight Highlight "Ihm wurde vorgeworfen, ein nicht ordnungsgemäss registriertes Boot gesteuert zu haben."

    Ich finde den Titel des Artikels sehr unpassend, wenn die Busse nur wegen dem war.
  • reactor 14.05.2019 23:13
    Highlight Highlight Veröffentlicht ihr ein Spendenkonto?
  • Don Alejandro 14.05.2019 22:50
    Highlight Highlight Was für eine kranke Welt.
  • Juliet Bravo 14.05.2019 22:49
    Highlight Highlight Ersauffen lassen ist keine Alternative. Danke für den grossartigen Einsatz!
  • Gegu 14.05.2019 22:46
    Highlight Highlight ein armutszeugnis für europa, traurig😢
  • Walter Sahli 14.05.2019 22:22
    Highlight Highlight Leider gilt immer noch, dass keine gute Tat ungestraft bleibt.
  • Torkar 14.05.2019 22:08
    Highlight Highlight kann man für ihn spenden?
  • diesdasananas 14.05.2019 22:04
    Highlight Highlight Reisch ist ein Held! Danke
    • Don Carlos 15.05.2019 06:04
      Highlight Highlight Er ist kein Held!

      Er ist ein Schlepper!

      Lesen und verstehen :

      vergangenen Juni mit dem Schiff «Lifeline» mehr als 230 Flüchtlinge vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer gerettet.

      Vor Libyen aus dem Meer gefischt, übers Mittelmeer geschippert und dann in Europa abgeladen!

      Hat übrigens Frontex auch gemacht!
    • Anam.Cara 16.05.2019 07:47
      Highlight Highlight @Don Carlos
      Nein er ist kein Schlepper.
      Es sind tausende von Menschen ertrunken, weil die Schlepper (jene in Libyen) sie mit Gummibooten aufs offene Meer geschickt haben.
      Und den 230 Leute wäre es auch so ergangen, hätte er sie nicht aus dem Meer gefischt.
    • Tagedieb 16.05.2019 17:00
      Highlight Highlight @ don carlos
      Schlepper werden bezahlt. reisch hat geholfen und nicht abkassiert. Im Gegenteil. Folglich KEIN Schlepper.
  • Schwaflichopf 14.05.2019 22:00
    Highlight Highlight Jetzt haben wir eine Antwort darauf, was ein Leben wert ist. 42.73 Euro.
    • Butschina 14.05.2019 22:49
      Highlight Highlight Tragisch, tragisch. Immerhin geht die Busse nicht in die Staatskasse, sondern an Hilfsorganisationen.
    • _kokolorix 15.05.2019 07:19
      Highlight Highlight Da Malta von Korruption zerfressen ist bis auf die Knochen, wird das Geld schon im richtigen Beutel landen, in einem Vollen.
    • Tagedieb 16.05.2019 17:03
      Highlight Highlight @ Butschina
      das ja, aber das es zwingend "lokale" sein müssen, gibt dem ganzen einen sehr eigenartigen Beigeschmack.

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Eigentlich könnte Claus-Peter Reisch ein ruhiges, geordnetes Leben haben. Als selbstständig Erwerbender steht er finanziell auf sicherem Boden, mit seinem eigenen Segelboot zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Doch jetzt ist Reisch zwischen die Fronten geraten. In Deutschland prangte sein Antlitz auf jeder Tageszeitung. 

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