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Flüchtlinge: Afrika-Fonds zur Bekämpfung von Armut aus Taufe gehoben



Der zweite Tag des EU-Afrika-Gipfels hat mit der Unterzeichnung des Abkommens für den 3.6 Milliarden schweren Afrika-Fonds begonnen. Mit diesem wollen die europäischen Staaten Afrika bei der Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit helfen.

Auch die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga unterzeichnete am Donnerstagmorgen das Abkommen in der maltesischen Hauptstadt Valletta. Die Schweiz steuert fünf Millionen Franken bei.

Die EU-Kommission hat bereits 1.8 Milliarden in den Fonds einbezahlt. Bei den 1.8 Milliarden der EU-Staaten hapert es jedoch noch. Bis Ende Oktober sind von Seiten der EU-Staaten lediglich 47.5 Millionen Euro zusammengekommen.

Nach Abschluss des EU-Afrika-Gipfels werden die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem informellen Treffen über ihre Türkei-Strategie besprechen. Die EU ist bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise auf die Türkei angewiesen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • SwissGTO 12.11.2015 16:56
    Highlight Highlight Das bringt doch alles nichts. In den letzten 50 Jahren wurden hunderte Milliarden nach Afrika geschickt. Und was haben die Leute damit gemacht?
  • ferox77 12.11.2015 10:37
    Highlight Highlight "Die Schweiz steuert fünf Millionen Franken bei"
    Angesichts der ca. 4 Milliarden Franken, die die Schweiz bzw. der Steuerzahler jährlich für das hiesige überflüssige Asylunwesen aufbringen muss, fallen diese "fünf Millionen" als Hilfe vor Ort recht bescheiden aus. Die Prioritäten scheinen gesetzt!

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