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CALAIS, FRANCE - AUGUST 01: Men work on a tent in a make shift camp near the port of Calais on August 1, 2015 in Calais, France. Migrants are continuing to attempt to enter the Channel Tunnel and onto trains heading to the United Kingdom.  (Photo by Rob Stothard/Getty Images)

Männer arbeiten an einem Zelt im provisorischen Flüchtlingslager in Calais. Bild: Getty Images Europe

Endstation Calais: Paris und London wollen gegen Fluchtversuche durch den Eurotunnel vorgehen



Frankreich und Grossbritannien erklären die Beilegung der Flüchtlingskrise am Eurotunnel in Calais zur obersten Priorität ihrer Politik. Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve und seine britische Kollegin Theresa May äusserten sich in einem gemeinsamen Artikel.

Der Artikel im «Journal du Dimanche» und «Telegraph» erschien, nachdem sich Cazeneuve und May am Dienstag in London getroffen hatten. Nach den Gesprächen kündigte die britische Ministerin an, umgerechnet zehn Millionen Euro zusätzlich für die Grenzsicherung bereitzustellen.

Gejagte Flüchtlinge in Calais

«Unsere Grenzen sind sicher»

Seit Wochen versuchen nahe dem französischen Calais immer wieder hunderte Migranten, nachts zum Eurotunnel vorzudringen, um an Bord von Güterzügen nach Grossbritannien zu gelangen. Mitunter zählten die Behörden pro Nacht 2000 abgewehrte Versuche.

Nach der Verstärkung des Sicherheitsaufgebots vor dem Eurotunnel nahm die Zahl der Fluchtversuche deutlich ab. In der Nacht zum Samstag wurden der Polizei zufolge etwa 300 Versuche von Flüchtlingen registriert, die Absperrungen zu überwinden.

Cazeneuve und May bezeichneten die geplanten Massnahmen als «klares Signal»: «Unsere Grenzen sind sicher.» Es gebe keinen einfachen Weg nach Grossbritannien. Die Welt leide unter einer «globalen Flüchtlingskrise» –- diese könne aber nicht von Frankreich und Grossbritannien alleine geschultert werden. (sda/afp)

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