International
Migration

Wegen Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pegida-Frontfrau Festerling

Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling mit Lutz Bachmann. 
Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling mit Lutz Bachmann.
Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Wegen Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pegida-Frontfrau Festerling

11.11.2015, 05:5611.11.2015, 06:28

In Dresden wird ein Ermittlungsverfahren wegen Verleumdung gegen Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling geführt. Ausserdem werde eine Anzeige wegen Volksverhetzung geprüft, sagte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase der Deutschen Presse-Agentur.

In einem dritten Fall werde das 51-Jährige Führungsmitglied der fremdenfeindlichen Bewegung der öffentliche Aufruf zu Straftaten vorgeworfen. Alle Anzeigen stammten von Privatpersonen. Gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann hat die Staatsanwaltschaft Dresden bereits Anklage wegen Volksverhetzung erhoben.

Pegida

Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling hatte bei einer Demonstration am 9. November unter anderem gefordert «den deutschen Schuldkomplex der zwölfjährigen Naziherrschaft offiziell für beendet» zu erklären. (dwi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Unerträglich»: Das passiert, wenn KI einen Radiosender übernimmt
Ein US-Forschungslabor hat vier KI-Modelle eigene Radiosender betreiben lassen. Die Ergebnisse reichen von monotoner Musikmoderation bis zu Endlosschleifen aus Floskeln und politischem Aktivismus.
Das Start-up Andon Labs testete seit einigen Monaten Sprachmodelle der vier Anbieter Anthropic (Claude), OpenAI (ChatGPT), Google (Gemini) und Elon Musks Unternehmen xAI (Grok) als eigenständige Radiomacher. Im Dezember 2025 erhielt jedes Modell 20 US-Dollar Startkapital sowie den Auftrag, eine eigene Sendung zu entwickeln und damit Gewinn zu erzielen. Die Systeme wählten Musik aus, kauften Lizenzen, planten das Programm und beantworteten Anrufe und Nachrichten in sozialen Medien selbst.
Zur Story