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Mehr als 30 Pakistaner in Lastwagen in Südfrankreich entdeckt



Bei einer Verkehrskontrolle in Südfrankreich sind mehr als 30 Pakistaner entdeckt worden, die sich in einem Lastwagen versteckt hielten. Wie die Staatsanwaltschaft in Nizza am Samstag mitteilte, wurden sie bei einer Routinekontrolle an einer Mautstelle bei La Turbie nahe der italienischen Grenze aufgespürt.

Der Fahrer des Lastwagens, der ebenfalls aus Pakistan stamme, sei festgenommen worden. Die Pakistaner, unter ihnen drei Jugendliche, seien an die italienischen Behörden übergeben worden.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen Ermittler nun prüfen, ob Schleusernetzwerke und Auftraggeber hinter dem Vorfall stehen. Sollte dies nicht der Fall sein, werde der Fahrer des Lastwagens unverzüglich einem Strafrichter vorgeführt und wegen Beihilfe zu illegaler Einwanderung angeklagt.

Erst vor Kurzem hatte eine illegale Einreise nach Europa per Lastwagen ein tödliches Ende gefunden. In der Nacht zum 23. Oktober wurden in einem Industriegebiet östlich von London die Leichen von 31 Männern und acht Frauen in einem Lkw-Kühlcontainer entdeckt. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei soll es sich bei den Toten um vietnamesische Staatsbürger handeln. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schiri 02.11.2019 13:46
    Highlight Highlight Wieso an die italienischen Behörden übergeben?
    Ich bin mir nicht sicher, was die gegenwärtigen Abkommen diesbezüglich sagen.

    Trotzdem verstehe ich, wenn die Italiener überfordert sind. Wäre Zeit, dass wir noch mehr Verantwortung übernehmen, und zu einem den wirtschaftlichen Fähigkeiten entsprechenden Verteilschlüssel beitragen.

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