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Italiens Marine entdeckt jenes Schiff, das vermutlich zum Grab für 800 Flüchtlinge wurde



Knapp drei Wochen nach dem Kentern eines Flüchtlingsschiffes im Mittelmeer mit etwa 800 Menschen hat die italienische Marine wahrscheinlich das Wrack entdeckt. Am Donnerstag sei etwa 85 Seemeilen nordöstlich der libyschen Küste in etwa 375 Metern Tiefe ein blaues Schiff lokalisiert worden, teilte die Marine in Rom mit.

epa04712791 A handout picture made available by German shipping company Opielok Offshore Carriers (OOC) on 20 April 2015 shows a boat with refugees close to the cargo ship 'OOC Jaguar' in the Mediterranean sea on 12 April 2015. The ships of the German shipping company Opielok Offshore Carriers have rescued more than 1,500 people in the Mediterranean sea since December 2014.  EPA/Opielok Offshore Carriers Mandatory Credit: Opielok Offshore Carriers HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Der Untergang des Schiffes trug sich in der Nacht vom 19. auf den 20. April zu – nur wenige Migranten überlebten. Bild: EPA/dpa / Opielok Offshore Carriers

Viele Migranten unter Deck eingesperrt

Es könne sich um das Boot handeln, das in der Nacht zum 19. April gesunken sei und vermutlich rund 800 Menschen in den Tod gerissen habe. Nur 24 Leichen konnten nach dem Unglück geborgen werden. 28 Menschen überlebten die wohl schwerste Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer. 

Augenzeugen hatten damals berichtet, dass viele Migranten unter Deck eingesperrt gewesen seien. Unklar ist, ob das Wrack gehoben werden kann. Es konnte mit Hilfe von Sonargeräten und eines Minensuchboots der Marine geortet werden. (tat/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 07.05.2015 19:40
    Highlight Highlight Vielleicht noch eine Schiffversicherung? Man erwäge, kriminell und menschenverachtend wie Schleuser denken, ein solcher Seelenverkäufer havariert gut versichert. Er sinkt! Es optimiert sich der "Umsatz". Versicherungsleistungen für den Kahn, für Tote und Verletzte. Gruselig, was hier geschieht...
    Entweder es wird jetzt endlich wie in Australien gehandhabt oder man richtet konsequenterweise einen EU-Fährdienst ein.
    Alles andere sind hilflose Scheinlösungen!

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